Vinyl lebt – in Geseke

Vinyl lebt.

Angeblich. Wobei, eigentlich war es nie so wirklich weg. Außer aus den Plattenläden ist es eigentlich nie so ganz verschwunden. Viele DJs und Schallplattenunterhalter hielten dem schwarzen Gold immer die Treue. Seit cirka 2006 ist die Nachfrage und das Interesse daran wieder aufgeflammt. In letzter Zeit springen auch wieder einige große Label auf den Zug auf und wollen etwas von dem Kuchen abhaben. Anfangs der 2000er haben die ( meisten aber nicht alle ) großen Presswerke ihre Maschinen verschrottet oder billig in den Osten verkauft und versuchen jetzt die Umsatzzahlen wieder nach oben zu pushen. Eine Schallplatte, ohne aufwändiges Cover ohne Innengestaltung für 26.99 EUR…. geht es noch?

Und wo sind sie, die ganzen kleinen unabhängigen Plattenläden? Dort wo man stundenlang ungestört, vielleicht noch bei einer Tasse Kaffee stöbern kann? Vielleicht noch mit einem guten Gebrauchtangebot?  Durch Zufall habe ich in der „näheren“ Umgebung einen Laden für gebrauchte Schallplatten entdeckt. In Geseke versucht seit knapp 2 Jahren Florian Hagedorn für die Freunde der schwarzen Scheiben ein immer breiteres Angebot bereit zu stellen. Das Angebot umfasst hauptsächlich alle Möglichen Pop/Rock Platten von früher bis heute, einen Kaffee gibt es dort auch und nett ist der Mann auch noch. Was will man mehr? Wenn ihr also mal in Geseke oder Umgebung seid, schaut doch mal rein, irgendetwas findet man dort immer.

Schach Matt Geseke / der Schallplattenladen für Gebrauchte

Fahrrad Diebstahl Gesamtschule Lippstadt

Sehr geehrte Lippstädter und Fahrradliebhaber,

Ich möchte Sie bitten die Augen und Ohren offen zu halten: Am gestrigen Tag, den 24.09., wurde uns das Fahrrad an der Gesamtschule Lippstadt gestohlen. Und wie ich gehört habe ist es bereits das zweite hochwertige Rad in einer Woche, welches dort entwendet wurde.

Zu dem Fahrrad:
Es ist ein Mountainbike der Marke Cube Modell Aim SL 27,5, Rahmenhöhe 18 Zoll, Farbe Schwarz matt mit blau, weißen Applikationen, Hydraulische Scheibenbremsen und Federgabel.
Rahmennummer ist bekannt und registriert.

Das Fahrrad ist Neu, es wurde am 01.09.2015 gekauft. Leider nicht bei Ihnen, aber ich hoffe das Sie als Radliebhaber trotzdem ein Auge offen halten.

Eine Anzeige gegen Unbekannt wurde Gestern am Tag des Diebstahls bei der Polizei Lippstadt, KOK Mertens, erstattet. Auch beim Lippstädter Fundbüro wurde es gemeldet.
Alle Hinweise bitte an die Polizei oder an mich.Screenshot_2015-09-11-14-07-33

Für die Hilfe der 100%igen Wiederbeschaffung gibt es einen Finderlohn.

Herzlichen Dank,

Stephan Bücker

WestfalenSlam 2014 – Westfalen zeigt, was es kann

??????????????????         Der WestfalenSlam bringt Spaß und packende Unterhaltung für jeden! Mit der angesagten Musikband „THE BASEBALLS“ als Topact am Abend!

Am 19.07.2014 geht es an einem einzigen Tag in zwölf spannenden Wettbewerben um Spiel, Sport, Können und Köpfchen. Und das ganz im Zeichen des Slams: So stehen unter anderem Poetry, Science, Film aber auch Rock und Gaming mit typischem Slam-Charakter auf dem Programm.

Junge Westfalen beweisen in Lippstadt in zwölf teils ungewöhnlichen Slams mit Jury- und Publikumswertung ihr musikalisches, sportliches, technisches und kreatives Talent.

Der WestfalenSlam wird ein großes Erlebnis, bei dem ganz Westfalen mitfiebern, mitmachen, zuschauen und seine Stärken zeigen kann.

www.westfalenslam.de

 

 

lippstadt-news

Lippstadt Live-News

Ich möchte Euch die relativ neue Website „Lippstadt Live-News“ auf www.lippstadt.org vorstellen die alle möglichen Webangebote zu Lippstadt zusammenfasst. Dabei kann jeder kostenlos mitmachen und die Einträge erweitern und verbessern. Das System verwendet eine der modernsten, modular aufgebauten Wiki-Engine und ist daher sehr leicht und übersichtlich zu bedienen.

Schnell und übersichtlich

Die Lippstadt Live-News sind aus dem Gedanken heraus entstanden weil es sehr umständlich ist alle möglichen Web-Angebote verteilt auf den verschiedensten Websites zusammensuchen zu müssen. Es gab bisher keine Zusammenfassung, keine Gesamt-Übersicht was es bisher zum Thema gibt, sondern nur vereinzelte Angebote die entweder nur sehr schlecht oder gar nicht miteinander verlinkt sind. Suchmaschinen wie Google, Bing oder Yahoo helfen da nur sehr bedingt.

Finden nicht suchen

Die Lippstadt Live-News möchte das ändern, indem wirklich so gut wie alles was je zum Thema veröffentlicht wurde zusammenfasst. Das geht manuell durch redaktionelle Beiträge, Erweiterungen von Benutzern, teilweise aber auch automatisch, zum Beispiel durch eine eigene Suchmaschine mit einem Webspider, dann durch den neuen dynamischen Dienst Autolink und durch RSS-Feeds.

Live und aktuell

Die Lippstadt Live-News hat einen eigenen Live-Stream der aktuelles aus Lippstadt live sendet, entweder aus dem eigenen Studio in Lipperode, oder mobil unterwegs via Smartphone. Jeder der ein Smartphone hat kann ebenfalls live auf Sendung gehen und sich an dem Programm beteiligen.

Lippstadt-App für Android

Mit der eigene Lippstadt-App für Android-Smartphones bleibt man stets automatisch aktuell auf dem neuesten Stand und kriegt alle Nachrichten aus der Stadt und Region und wird auf anstehende Live-Streams aufmerksam gemacht. Die Lippstadt-App ist noch nicht im Google Play-Store, sondern kann momentan ausschliesslich über die Website www.lippstadt.org heruntergeladen werden.

Lippstädter Gutscheinbuch VS. Saunaführer (Ausgabe Sauerland)

Ich wollte hier einmal die beiden Bücher vorstellen und meine Erfahrungen berichten.

Ich fang mal mit dem Saunaführer an.
Alles allererstes ist zu sagen, dass sich das Buch absolut und voll lohnt.
Es kommt aber immer drauf an, ob man bereit ist dann auch eine gewisse Anfahrt in Kauf zu nehmen, da der Ort auch schonmal 200km von LP weg liegen könnte.
Aber kurz zur Erläuterung: Der Saunaführer bietet eine Reihe von diversen Gutscheinen mit meist 50% bzw. „2 für 1 Gutschein“ auf den Eintrittspreis.
Bedeutet im Schnitt 10€ Eintritt und weniger für eine Tageskarte. So lohnt es sich viele Thermen in Umgebung besuchen zu können.

Es sind ein paar Regionale Gutscheine enthalten: Westenfalen-Therme in Bad Lippspringe, Maximare in Hamm, Bad Westernkotten, Bad Waldliesborn und Bad Sassendorf.
Auf denen ist überall 50% Rabatt für den Tag.
Wie die Thermen so sind, dürften die meisten ja wissen. Westfalen-Therme bietet übrigens das beste Preis/Leistungsverhältnis bei den „Wellnesoasen“ in unserer Umgebung.

Aber durch das Buch durfte ich auch viele weitere kennenlernen:
Ich führe jetzt nur Orte auf, die ich gut in Erinnerung hatte und sich durch das Gebot ein Platz in meinem Gedächtnis gesichert haben
– Lüdenscheiden: Das Saunadort
http://www.saunadorf.de/Home/Saunadorf-Aktuell.aspx
– Münster: Eymann-Sauna
http://www.eymann-sauna.de/
– Arnsberg: Nass
http://www.nass-arnsberg.de/de/saunaangebot
Plettenberg: Aquamagis
http://www.aquamagis.de/

Das Saunadorf ist wie der Name schon sagt ein reines Saunadorf, es gibt diverse Schwimmbecken, aber keine eigene Schwimmwelt wie z.B. in Hamm.
Dafür aber ein sehr schöner Aussenbereich und ein Pool auf den die Sonne scheint (zumindest im Sommer 8) )
Aufgusssaunen und vieles weiteres, auf jeden Fall ein Besuch wert, mit einer der schönsten Anlagen die ich gesehen habe.

Die Eymann Sauna gehört ebenfalls zu den sehr Empfehlenswerten Anlagen in der näheren Umgebung (50km – ca. 1h Fahrtzeit Immer von LP aus gerechnet)
Ebenfalls nur Sauna enthalten.
Sehr edel aufgebaut ein riesen Gelände auf dem man sich schon verlaufen kann.
Aber wirklich sehr sehr schön, für mich persönlich die schönste und größte Sauna die ich kenne.
Der Eintrittspreis ist wie die gesamte Anlage nicht ganz billig, aber ich denke für das was einem dort geboten wird gerechtgertigt.

Arnsberg Nass
Auch sehr schöne Anlage und recht groß. Eine diverse Anzahl verschiedener Saunen und einem Grenadierwerk im Saunagarten.
Auch ein Besuch wert, da Arnsberg nicht so weit weg ist und recht schnell zu erreichen ist.
Eintritt habe ich nicht mehr im Kopf war aber normal.

Plettenberg Aquamagis
Jetzt muss ich etwas tiefer Luft holen, hier sind gibt es eine Vielzahl von Freizeitmöglichkeiten, aber auch Wellnesmöglichkeiten.
Ich fange mit der Wasserwelt an. Diese bietet eine Vielzahl von echt coolen und Einzigartigen Rutschen in unserer Umgebung. Es gibt eine Speedrutsche (mit Falltür), eine Loopingrutsche (auch wenn es kein richtiger Looping ist, die Rutsche hat es in sich)
Noch eine Dunkelrutsche, und mehrere Reifen und andere Rutschen.

Das komplette Rutschensystem ist sehr einzigartig, kann man auf der Homepage alles nachvollziehen.
Die Loopingrutsche habe ich getestet, eine Menge Treppen dafür das man in knapp 6 sek wieder unten ist. Es erfordert eine gewisse Überwindung dort runter zu rutschen, da dort nur eine Haltestange ist und man ansonsten 3-5m eine Röhre im Annähernd 90° Winkel runtergucken darf. Der gefühlte 10° Winkel macht es aber möglich sich nicht zu verletzen, indem man gegen die Wand schlägt oder ähnliches. Das Tempo das man erreicht ist sogar sehr bemerkenswert.
Wenn man die wartenden, schreienden Kinder ignorieren kann, auf jeden Fall empfehlenswert.

Die Saunalandschaft als solches, ist schon recht schön mit sauerländischem Flair durch die kleine Hügellandschaft und weitreichendem Blick über die Landschaft incl. einer Baumhaussauna (mit Aufguss).
Auch die Saunalandschaft ist recht empfehlenswert und man kann schon einen kleinen Tagesausflug planen,wenn man bedenkt was man alles machen kann für den Preis.

Mein Persönliches Fazit: Wer regelmäßig Thermalanlagen besucht, für den lohnt sich das Buch auf jeden Fall, man sieht mittlerweile auch viele Leute mit dem Buch herumlaufen.

Kostenpunkt: 25€ bis 15€
Online bestellbar.

Mir würden auch noch einige andere Anlagen einfallen, aber ich denke vieles muss auch selbst erkundet werden. Wie z.b. Bahia in Bocholt o. Maritimo in Oer-Erkenschwick, es gibt in der Umgebung bis 200km sehr sehr viele Sehenswerte Saunaanlagen, einfach mal ausprobieren 😉

Wenn ich gleich noch etwas Zeit habe, stelle ich noch das Gutscheinbuch von Lippstadt vor. Ansonsten kommt das nächste Mal,wenn ich wieder Zeit habe.

2.Frauennetzwerkmesse im März

Am 18.03.2012 ist es wieder soweit. Das Frauennetzwerk Lippstadt präsentiert sich mit insgesamt 29 Ausstellerinnen in der Brennerei Cosacks. Folgende Branchen werden abgedeckt:

• Vernetzungsberatung,
• Bildung ,
• Gesundheit & Ernährung,
• Fitness & Wellness,
• Finanzen & Versicherungen,
• Wohnraumgestaltung & Sanierung,
• Mitmachen, sich engagieren,
• ; Handwerk,
• Werbung & Marketing,
• Management,
• Malerei & Fotografie,
• Mode,
• Schmuck & Assessoires,
• Kosmetik.

Zusätzlich erwarten Sie interessante halbstündliche Vorträge sowie die Möglichkeit zum Informationsaustausch mit Gleichgesinnten, vielleicht bei einem Getränk oder einer Kleinigkeit zu Essen… Der Eintritt ist frei.

Mehr unter http://bit.ly/ymzY69

Kein Halt für Diebesbanden

Mal wieder ein Tapetenwechsel, der wohl nicht allen Lesern und Autoren dieses Blogs schmecken wird…

 

Trickdiebe und Taschendiebe sind schon seit Jahren nicht nur in Lippstadts Innenstadt unterwegs.
Diese organisierten Diebesbanden sind mal in Lippstadt, mal irgendwo anders im Kreis Soest oder gar im Ruhrgebiet unterwegs, jeden Tag woanders, damit sie nicht auffallen.
Doch in den letzten Wochen hört man vermehrt in der Presse über die „fiesen“ Machenschaften dieser Diebesbanden, gerade auch in Lippstadt.

Die einen lenken Senioren/Seniorinnen ab und andere erbeuten dann aus der Handtasche die Geldbörse oder sie versuchen unter dubiosen Vorwänden „Spenden“ zu erhaschen.

Von Taschendieben hat man in den letzten Wochen sogar sehr viel gehört, eine Rumänenbande wurde mal erwähnt, die weit über die Grenzen Lippstadts und des Kreises Soest hinaus ihr Unwesen treibt.
Eine Person lenkt das vermeintliche Opfer ab, eine weitere Person greift unauffällig in die Tasche und eine dritte Person nimmt direkt das Diebesgut an sich, damit die „beiden ersten“ Täter im Falle des Auffliegens keine Beute dabei haben.

Im Sommer laufen Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Rosen in der Hand herum, verschenken diese augenscheinlich und erbetteln dann aber eine Spende für ihren kranken Bruder oder Schwester (oftmals ein Kleinkind mit einer schweren Krankheit). Diese Leute sind sehr aufdringlich und fordern dann natürlich die Rose zurück, wenn sie keine „Spende“ erhalten.

Erst heute war in der Zeitung zu lesen, dass nun mit einer neuen Masche das soziale Denken der Leute angezapft und ausgenutzt wird.
Eine Frau gibt vor, taub zu sein (stumm ist niemand, da man immer noch Laute von sich geben kann) und erbittet ebenfalls eine Spende für „Taubstumme“ (wir haben ja gelernt, „Taubstumme“ gibt es nicht, nur „Taube“.).
Während der gutherzige Mann sich in eine Spendenliste einträgt, erbeuten zwei weitere Frauen einen größeren Bargeldbetrag aus seinem Geldbeutel.
Passanten verfolgen das Trio, als sie auffliegen und können diese schließlich auch stellen, doch die Polizei musste alle drei wieder laufen lassen, da sie keine Beute dabei hatten – vermutlich hatte diese eine 4. Person bereits Sekunden nach dem Diebstahl an sich genommen.

Weihnachtszeit bedeutet Gedrängel in den Geschäften und auf Weihnachtsmärkten.
Viele Leute sind unachtsam, tragen etwa eine offene Tasche mit sich rum, in der das Portmonee liegt oder bieten anderen beim Bezahlen einblicke in das prallgefüllte Portmonee.
Und wird man einmal abgelenkt, achtet man auch gar nicht mehr so schnell auf seine Taschen und widmet sich voll und ganz dem „Ablenker“.

Trickdieb- und Taschendieb-Banden werden wohl in naher Zukunft nicht so schnell von der Bildschirmfläche verschwinden und sind auch – aufgrund ihrer ausgeklügelten Systeme – schwer „hinter Gitter zu bringen“.
Und selbst wenn mal ein Taschendieb gefasst wird – die Hintermänner bleiben immer schön unerkannt und suchen sich einfach neue Leute.
Auch wenn man deshalb nicht alle Landsleute über einen Kamm scheren kann/darf, oftmals kommen diese Personen aus Rumänien oder dem Rest Osteuropas.
Unter jeder Bevölkerungsgruppe gibt es schwarze Schafe, doch so etwas färbt sich leider schnell auf die übrigen Landsleute ab, Vorurteile werden geboren.

Ich kann nur an alle (Lippstädter) appellieren: passt auf eure Taschen auf und reagiert, wenn ihr meint, eine Diebesbande in Aktion zu sehen.

Zivilcourage ist auch in solchen Situationen gefordert!

Termine 2012

Die ersten Termine für das kommende Jahr stehen schon fest.
Solltet ihr noch aktuellere Daten oder ich etwas vergessen haben, meldet euch (per Kommentar, etc.).
Die Daten werden dann aktualisiert.

Feste und Veranstaltungen:

  • 25.11. – 23.12.2011: . . Weihnachtsmarkt (mit Eisbahn)
  • März 2012: . . . . . . . . . . Kneipenfestival
  • 30.03. – 01.04.2011: . . Lippstädter Lenz (mit Entenrennen)
  • 31.03. – 01.04.2012: . . Frühlingsmarkt (in Bad Waldliesborn)
  • April 2012: . . . . . . . . . . Anradeln am Hellweg (Eröffnung der Fahrrad-Saison)
  • April 2012: . . . . . . . . . . Osterkirmes
  • 17.05. – 20.05.2012: . . Altstadtfest
  • 01.06.2012: . . . . . . . . . Int. Altstadtlauf
  • Mai 2012: . . . . . . . . . . . Maifest (in Bad Waldliesborn)
  • Juli 2012: . . . . . . . . . . . Rathausplatz-Festival
  • 06.09. – 09.09.2012: . . Lippstadt Culinaire
  • 15.09. – 16.09.2012: . . Apfelfest (in Bad Waldliesborn)
  • 20.10. – 28.10.2012: . . Herbstwoche
  • November 2012: . . . . Kneipenfestival

Verkaufsoffene Sonntage:

Einkaufen von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr:

  • Sonntag, 01.04.2012  (Lippstädter Lenz)
  • Sonntag, 09.09.2012  (Lippstadt Culinaire)
  • Sonntag, 21.10.2012  (Herbstwoche)
  • Sonntag, 28.10.2012  (Herbstwoche)

Moonlight-Shopping:

Weihnachts-Moonlight-Shopping:

  • Freitag, 02.12.2011

Einkaufen bis 23:00 Uhr:

  • Freitag, 05.05.2012
  • Freitag, 28.09.2012

Schützenfeste:

  • noch nicht bekannt: . . Schützenbruderschaft „St. Hubertus“ Lohe
  • noch nicht bekannt: . . Schützenverein Rixbeck e. V.
  • noch nicht bekannt: . . Schützenverein „St. Clemens“ Friedhardtskirchen Herringhausen / Hellinghausen
  • noch nicht bekannt: . . Schützenfest des Geselligkeitsvereins Mondschein
  • noch nicht bekannt: . . Schützenverein Friedhardtskirchen e.V. Overhagen
  • noch nicht bekannt: . . Nördlicher Schützenbund e.V.
  • noch nicht bekannt: . . Lipperoder Schützenverein
  • noch nicht bekannt: . . Lippstädter Schützenverein
  • noch nicht bekannt: . . Kirchspiel-Schützenbrüderschaft Hörste-Garfeln
  • noch nicht bekannt: . . Schützenverein Bad Waldliesborn
  • noch nicht bekannt: . . Schützenbruderschaft „St. Antonius“ Eickelborn e.V.
  • noch nicht bekannt: . . Schützenverein Esbeck e.V.
  • noch nicht bekannt: . . Schützenverein Dedinghausen
  • noch nicht bekannt: . . Schützenverein „St. Martin“ Benninghausen e.V.
  • noch nicht bekannt: . . Südlicher Schützenbund Lippstadt e.V.
  • noch nicht bekannt: . . Cappeler Schützenverein
  • noch nicht bekannt: . . Heimatschutzverein der Gemeinde Rebbeke / Mettinghausen
  • noch nicht bekannt: . . Schützenverein Lipperbruch
  • noch nicht bekannt: . . Schützenverein Bökenförde
  • noch nicht bekannt: . . Kreisschützenfest Schützenverein Rixbeck e. V.

Krammärkte:

Die Krammärkte finden von April bis  Oktober von 07.00 Uhr bis 12.30 Uhr und von November bis März von 08.00 Uhr bis 12.30 Uhr monatlich, jeweils Donnerstags statt.

Die Krammärkte finden – wenn nicht anders angegeben – auf dem Marktplatz, dem Rathausplatz, und in Teilen der Seitenstraßen statt.

  • 12.01.2012
  • 09.02.2012
  • 08.03.2012
  • 19.04.2012  (3. Donnerstag im Monat)
  • 10.05.2012
  • 14.06.2012
  • 12.07.2012
  • 09.08.2012
  • 13.09.2012
  • 11.10.2012
  • 08.11.2012
  • 13.12.2012  (Parkplatz Stadthaus)

Wochenmarkt:

Die Wochenmärkte finden jeden Mittwoch und Samstag von 07.00 Uhr bis 13.00 Uhr auf dem Marktplatz statt.

Fällt der Termin auf einen gesetzlichen Feiertag, verschiebt sich der Wochenmarkt um einen Tag nach vorne auf den Dienstag oder Freitag.

Der Wochenmarkt am Mittwoch der Herbstwoche fällt aus.
Der Wochenmarkt am Samstag der Herbstwoche findet nur im Bereich der Geiststraße / Ecke Ostwall statt.

Der Sommer ist da!

Nein, ich meine damit nicht unseren Herrn Bürgermeister, sondern vielmehr die sonnige Jahreszeit, denn endlich können wir nach den grauen Regentagen in der vergangenen Woche wieder die grünen Flecken unserer schönen Lippe-Stadt aufsuchen.
Neben der grünen Lunge Lippstadts, dem Grünen Winkel lädt auch der Badestrand an der renaturierten Lippe zum Sonnenbaden und Baden ein.

Und seit Samstagmittag wissen wir, dass auch die letzten Bedenkenträger wieder im Alberssee schwimmen und planschen können und wir haben auch die traurige Gewissheit, dass der 28-jährige Mann, der bei einer Bootstour am Pfingstmontag ins Wasser sprang und nicht wieder auftauchte, höchstwahrscheinlich tot ist.
Für die Angehörigen ist nun die Zeit der Ungewissheit vorbei, denn am Samstag fanden Segler / fand ein Segler eine leblose Person im Alberssee, Feuerwehr und DLRG bargen dann einen männlichen Leichnam, bei dem es sich wohl um den vermissten 28-jährigen handelt – Gewissheit wird aber erst eine Obduktion ergeben können.
Für die Feuerwehr und erst recht für die DLRG sind die letzten beiden Wochen Arbeit pur gewesen, wissen wir doch, dass die DLRG-Taucher trotz Einsatzende nach der erfolglosen Suche mit Leichenspürhunden, Polizeihubschrauber, etc. „auf eigene Faust“ weitergesucht haben, um sicherzustellen, dass nicht ein Badegast oder gar ein Kind die im Wasser treibende Leiche finden muss.

Trotz der traurigen Ereignisse sollten wir den Sommer genießen und uns vor allem immer wieder in den Kopf rufen, welche Gefahren beim Baden (und Sonnenbaden) lauern!

Neben dem harmlosen Sonnenbrand kann ein Hitzschlag sogar lebensgefährlich werden.
Und beim Sprung ins kühle Nass sollte erst Recht aufgepasst werden:
Nicht kopfüber ins Wasser springen, dessen Tiefe man nicht einschätzen kann.
Nicht mit überhitztem Körper ins kalte Wasser springen, denn der drastische Temperaturunterschied könnte den Kreislauf durcheinander bringen und ebenfalls lebensgefährlich werden.
Wer gar nicht oder nur schlecht schwimmen kann, sollte nur mit geeigneten Schwimmhilfen ins Wasser gehen – Schlauchboote und Luftmatratzen zählen da jedoch nicht zu.
Egal ob man alleine oder in der Gruppe unterwegs ist – man sollte immer die Badegäste in der Umgebung ein wenig im Auge behalten um so mögliche Unfälle zu minimieren.

Die restlichen Baderegeln spare ich mir jetzt mal, denn wichtig sind ja der Spaß und die gute Laune, die das Sommerwetter mit sich bringt!

Lippstadt, nimm deine Familie und deine Freunde, nimm dir ein Buch und nimm dein Fahrrad und nutze die vielfältigen Erholungsmöglichkeiten, die deine Stadt so zu bieten hat!
Wer muss da schon in umliegende Spaßbäder nach Soest oder Gütersloh? Wir haben die Natur vor der Tür und sollten sie auch nutzen!

Neues oder altes Ärgerniss

Habe mein Auto an der Marktstrasse gegenüber des Rathausplatzes geparkt, schön vor- und zurückgesetzt, als ich endlich Eingeparkt hatte, Motor abgestellt meinte meine Mitfahrerin: Toll und wie komme ich jetzt aus dem Auto? Oh, hab garnicht gemerkt das da noch Tische und Stühle und Bäumchen stehen! Man kann garnicht aus dem Auto aussteigen.

Jrgendjemand hat doch die Genemigung dafür gegeben!

Guten Morgen, Herr Sommer!

Eigentlich nichts aufregendes oder unnormales, ein netter gruß auf dem Fahrrad in der Fußgängerzone in richtung Bürgermeister!! Aber er ist nicht der einzige, sehr viele sind dieser Tage auf dem Fahrrad unterwegs, hauptsächlich in der Fußgängerzone oder auf den Bürgersteigen der Stadt.

Jetzt aber schnell! (Pokal gegen RW Ahlen)

Gestern ist der VVK für das im Titel erwähnte Spiel gestartet.

Nichtnur das es um den Einzug in das Finale des Westfalenpokals geht, nein viel wichtiger ist: Der Sieger qualifiziert sich automatisch für die erste DFB Pokal Hauptrunde. Und dann kann es passieren, dass man mal ein Pflichtspiel gegen Dortmund, Schalke oder Bayern in Lippstadt erleben kann.

Also Leute ab in eure Sparkasse und holt euch Karten für den 11 Mai! Die Mannschaft hat es sich redlich verdient von ALLEN Lippstädtern unterstützt zu werden.

Nur mal auf die Schnelle!

Morgen kommen die Geldlosen aus GT nach Lippstadt, um sich im ehrenhaften Wettstreit mit den Lippstädter Fußballrecken zu messen.

Der sogenannte Fußballfan aus Lippstadt, der sich eigentlich für die falschen Propheten aus dem Bundesligaland interessiert, wird sich sofort wohlfühlen. Denn es wird vor Polizei wimmeln (so wie in der Bundesliga), man wird leibesvisitiert (wie in der Bundesliga), die Fans im Stadion werden gefilmt (ja wie in der … genau) . Mit anderen Worten: Eigentlich ist nichtsmehr von der schönen friedlichen Amateurwelt übrig und man muß sich wieder mit der Inkompetenten Lippstädter Polizei und ihrer prügelwütigen Verstärkung angrenzender Hundertschaften herumärgern.

 

Aber: MORGEN IST DERBY!
15 Uhr Anstoß Im Stadion am Waldschlösschen

Allgemeines / Organisatorisches

Mir sind da gerade ein paar Sachen aufgefallen, die einerseits die Autoren betreffen und andererseits die Besucher dieses Blogs interessieren könnten.  😉

Liebe Autoren,
ihr müsst euch gelegentlich einloggen und prüfen, ob zu euren Beiträgen Kommentare geschrieben wurden, die noch nicht genehmigt wurden oder versehentlich als Spam eingestuft wurden.
Die Freigabe kann nur durch den jeweiligen Autor des Beitrags erfolgen.

Liebe Besucher,
die Administration/Programmierung dieses Blog unterliegt den Beitreibern von StadtBlogs.
Sämtliche Plugins etc. werden von dort aus eingepflegt.
Ich habe dort einfach mal eine Anfrage für einen „Like-/Dislike-Button“ gestellt.  😉
Bis dahin müsst ihr euch mit der Kommentar-Funktion zufrieden geben und dort einfach posten, ob es euch gefällt oder nicht.  😉

Sollten weitere organisatorische oder allgemeine Fragen/Anregungen rund um den Block sein, könnt ihr dies ja per Kommentar kund geben!

Lippstadts Schnullerbaum

Mal was für die Mütter und Interessierten unter unseren Lesern. 😉

Leider hat man bisher vom Lippstädter Schnullerbaum nicht viel gehört, doch es gibt ihn wirklich!

Zuletzt bin ich im vergangenen Sommer während des „Parkzaubers“ dran vorbei gekommen und habe mich gewundert, dass doch so wenige Schnuller dran hängen.

Fragen kamen in mir auf:

Wird der Schnullerbaum nicht gut angenommen?
Geben die Kinder ihren Schnuller nicht freiwillig her?
Wissen überhaupt die Mütter vom Schnullerbaum?
Oder machen sich gar Vandalen dran und zerstören den Schnullerbaum?

Egal was es ist, es ist schade, dass noch nicht so viele Schnuller dran hingen bzw. dran hängen.

Dabei sind Gedanke und Ursprung des Schnullerbaumes doch eigentlich etwas Schönes:

Die ersten Schnullerbäume entstanden in Dänemark zur einfachen Schnuller-Entwöhnung von Kleinkindern.

Der erste Schnullerbaum in Deutschland „entstand“ in Münster.

Diesem Beispiel sind in Deutschland bisher nur wenige Städte gefolgt – aber auch Lippstadt gehört dazu!

Lippstadts erster Schnullerbaum ist im Grünen Winkel zu finden:

Kinder sollten diversen Empfehlungen zufolge ja bis zum 24. Lebensmonat vom Schnuller entwöhnt werden.

Grund der Empfehlung ist, dass das fortdauernde Lutschen u. a. zu Zahn-, Kiefer- und Zungenfehlstellungen sowie daraus resultierenden Sprachfehlern führen kann.

Ebenso erhöht sich durch die automatisch eintretende „Mundatmung“ das Risiko an Karies- und Erkältungskrankheiten.

Wer eigene Kinder oder zumindest welche im familiären Umfeld hat, kennt das Problem sicherlich auch: Die Trennung vom Schnuller ist für ein Kind eher problematisch, regelrecht ein Drama und bedarf einer größeren Vorbereitung, um die Sache ruhig „über die Bühne“ zu kriegen.

Der Gedanke hinterm Schnullerbaum ist, dass das Kind diese Trennung vom Schnuller mit einem positiven Erlebnis verbindet.

Das Kind kann den Schnullerbaum jederzeit besuchen und wird auf diese Weise zudem noch an die Natur herangeführt. Außerdem sieht es, dass auch andere Kinder ihren Schnuller abgegeben haben.

So ist die Trennung vom geliebten und langjährigen Wegbegleiter Schnuller nicht ganz so schlimm für das Kind.

Oft verbreitet ist hierzu auch die Schnullerfee: dazu legt das Kind – wenn es bereit für die Abgabe des Schnullers ist – den Schnuller beispielsweise unters Kopfkissen.

In der Nacht kommt die Schnullerfee, holt den Schnuller ab und lässt dem Kind als Gegenleistung ein Geschenk da.

Letztlich bleibt es den Eltern (und den Kindern) überlassen, welche Variante sie zur Schnuller-Entwöhnung wählen.  😉

Beste Pizza der Stadt.

Ja auch von mir jetzt mal Werbung.

 

isola d`doro, so heisst die Pizzeria gelegen an der Marktstrasse 1 an der Ecke Langestraße.
Einfach die beste Pizza die ich bis jetzt in Lippstadt gegessen habe.

Und da ich nicht will, dass diese netten Leute ihre Leckereien aus Gästemangel bald nicht mehr anbieten können kommt hier die Aufforderung:

Jeder der auf leckere Pizza steht (und das sollte jawohl jeder sein!) ab und ausprobieren.

Besondere Empfehlung: Die Ai 4 Formaggi.

Guten Appetit!

Das geplante Kombibad

… ist derzeit heiß umstritten und in den letzten Wochen recht oft in der Presse vertreten gewesen.

Bereits am 9. Februar wurde das Thema auch hier im Blog angesprochen.

Etliche Leserbriefe wurden im Patrioten veröffentlicht – und irgendwann sagte selbst der Patriot, dass es zu viele seine und das Thema deshalb im Patriot-Forum weitergeführt werden solle.
Sowohl negative als auch positive Stimmen erheben sich in der Öffentlichkeit.

Jeder sollte sich selbst mit dem Thema befassen, sich informieren und vor allem seine eigene Meinung bilden und sich nicht nur von den vielen negativen wie auch positiven Stimmen in den Medien und der Öffentlichkeit leiten lassen!

Die Pläne zum geplanten Kombibad können online bei den Stadtwerken eingesehen werden.

Im Ratsinformationssystem der Stadt können sogar die Sitzungsniederschriften (und die dazugehörigen Vorlagen) gelesen werden.

Der Rat der Stadt Lippstadt wird in seiner Sitzung am 28.03.2011 den Haushalt verabschieden – und damit fällt auch das Urteil über das Kombibad.

Ich bin gespannt, wie unsere gewählten Vertreter bei dieser Ratssitzung über das Kombibad entscheiden werden.

Es geht wieder was.

Wer sich ein wenig für den SV Lippstadt interessiert, kommt in letzter Zeit voll auf seine Kosten.

Zum Beginn des Jahres der Schock: Der SV Lippstadt ist schuldenfrei. Das dies leider mit dem Abriß des Waldschlösschens einhergeht ist ein nur schwer zu akzeptierendes Übel. Doch das Überleben des Vereins steht dann doch an erstes Stelle und sollte vor dem Erhalt des Stadions stehen. (In diesem Kontext wäre es doch mal interessant über ein Denkmal für das WS nachzudenken, immerhin gehen hier knapp 100 Jahre Lippstädter Geschichte in die Müllpresse)

Sportlich startete das Jahr eher lahm, doch nahm es in den letzten Spielen ordentlich Fahrt auf und in Dorsten Hardt konnte ein deutlicher 4:1 Sieg gefeiert werden.

Doch das eigentliche Highlight sind die Verpflichtung von Bjön Traufetter und das hartnäckige Gerücht, dass Rodrigo Martins zu uns zurück kommt.
Natürlich sagt das jetzt dem Schalke oder Dortmund Fan nichts und er wird müde lächeln. Doch für den ehrlichen Fußballfan sind das Spielernamen die auf die Bundesliga umgemünzt , mit Lionel Messi und Henri zu vergleichen sind.

Und auch die Fanszene rund um die Ultras von Los Aliados, blüht auf jetzt wo die Temperaturen steigen. Im Stadion, gibt es einen neuen Infoflyer der Ultras, der durchaus lesenswert ist, da hier mit Augenzwinkern gearbeitet wird.
Wer bei den Stadtmeisterschaften war, konnte am Samstag eine Supportwütige Meute an Lippstadtfans, garniert mit einigen Ahlenern, erleben den die Stadt so auch noch nicht erlebt hat.
Es macht einfach wieder Spaß am Waldschlösschen Fußball zu erleben.

Zum Schluss weise ich auf folgende Dinge hin:
Am Sonntag um 15 UHr spielt der SV Lippstadt 1908 gegen Recklinghausen.

 

Das Glücksrasenspiel:

http://www.svlippstadt08.de/news-1-238.html

 

Und zuletzt noch ein paar Termine:
Am  Sonntag den 27.3.2011 fährt ein Bus zum Auswärtsspiel nach Emsdetten. Die Fahrt kostet 10 Euro. Mit im Preis sind alle Getränke.
Am Mittwoch den 30.3.2011 fährt ein Bus zum Pokalspiel nach Verl. Die Fahrt ist komplett kostenlos. Getränke gibts für 1 Euro. Abfahrt ist um 16 Uhr.

Und zuletzt: Am 03.04.2011 ist Derby in Lippstadt. Es geht gegen Gütersloh.

 

EDITH sagt:

www.fanszene-lippstadt.de

 

Die genauen Daten zu den Bussen auf der Startseite!

 

 

Zweckentfremdung der Kunst oder wie gewonnen so zerronnen!

Man kann ja über das Kulturangebot in Lippstadt geteilter Meinung sein. Entgegen der häufig aufkommenden Kritik auch hier im Blog finde ich das Angebot überwiegend richtig gut. Aber auch ich trat die Kultur in Lippstadt mit Füßen und das kam so:

Beim Wochen-Tip hatte ich zwei Karten für „Pygmalion“, eine Aufführung in englischer Sprache vom TNT Theatre Berlin gewonnen und holte mir die Karten bereits einen Tag vor der Aufführung bei den charmanten Damen der Kulturinformation ab.

Nun ergab es sich aber zu dieser Zeit, dass ich just an diesem Dienstag auch noch einen Auftritt als Statist beim Tatort Münster mit dem Titel „Sansibar“ hatte und mich so also mit den Theater-Karten in der Sakko-Tasche auf den Weg nach Münster machte.

Das Unheil nahm also seinen Lauf. Für die Theaterkarten, nicht für mich. Die Szene einer Preisverleihung an Professor Börne an der ich als Gast teilnahm und dabei endlich auch mal wieder den Anzug meiner Hochzeit tragen konnte, wurde aus zwei Perspektiven gedreht und während einer Umbaupause hatte ich mit ein paar anderen Komparsen Gelegenheit mit Jan-Josef Liefers und ChrisTine Urspruch („Alberich“) zu plaudern.

Als sich einer der anderen Komparsen mit einem Edding und einem Collage-Block an JJL pirschte, sah ich überraschenderweise doch noch die Chance, unserem Luka und seiner Patentante Ulrike ihren Wunsch nach zwei Autogrammen zu erfüllen. Nur: Den Edding hätte ich mir ausleihen können, den Collage-Block wohl eher nicht.

„Was tun“, sprach Zeus? Woher sollte ich im Friedenssaal zu Münster an Papier für zwei Autogramme finden können? Wie hätte ich zu Hause erklären können, dass ich sooooo dran war, ein Autogramm zu bekommen, es aber nichts Schlimmeres gibt als kein Papier zu haben. Der geneigte und findige Leser wird wissen, dass dann kam, was kommen musste.

Mittwochs habe ich mir dann gespart, noch zu „Pygmalion“ zu gehen. Ich hätte zu Hause wohl kaum erklären können, warum das Autogramm von Jan-Josef Liefers von einem Kartenabreißer des Stadttheaters durch Abriss entweiht wurde.

Tagebuch-Projekt zum 825. Geburtstag

Das Jahr 2010 – in dem Lippstadts 825. Geburtstag gefeiert wurde – ist vorbei. Das Tagebuch-Projekt ist es aber noch lange nicht.

Noch immer finden sich im Kalender viele freie Termine, zu denen auch noch nachträglich Tagebuch-Einträge eingereicht werden können!

Das Anmeldeformular ist hier zu finden.

Sicherlich findet der/die ein oder andere rückwirkend einen Tag (der noch frei ist) und zu dem ihm/ihr noch etwas einfällt und er/sie doch noch etwas schreiben könnte – und wenn es nur eine Impression zum Wetter oder Gedanken an früher sind!

Wäre doch echt schade, wenn das Tagebuch nicht komplettiert werden könnte, weil einige Tage noch fehlen!

WDR2 für eine Stadt

2008 haben wir es bis ins Finale geschafft.
2009 versuchten wir es zwar, doch es hat nicht für die Top10 gereicht.
2010 hörte man schon gar nichts mehr.
2011 lese ich gerade, dass die Abstimmung heute um Mitternacht endet.

Nun, schade eigentlich, denn 2008 wurde noch richtig Werbung für die Aktion gemacht, 2010 und 2011 war so gut wie nirgendwo in Lippstadt von der Aktion zu sehen oder zu lesen.
Gut, einen Werbeaufsteller habe ich auf der Langen Straße vor einigen Tagen gesehen.

2008 wurde massig Werbung gemacht: Mundpropaganda, überall ausliegende Voting-Listen und und und.
In den Folgejahren ebbte es kontinuierlich ab.

Ist das der Frust, dass wir 2008 nur Vize wurden?

Für dieses Jahr ists wohl zu spät, aber vielleicht schaffen wir es ja wieder 2012 – durch Werbung, Mundpropaganda und viel Einsatz von jedem Lippstädter!?

Der Gewinn dieses Jahr: Ein Event mit Milow, Selig, Alphaville und Sunrise Avenue.

Termine 2011

Termin-Übersichten gibt es überall – nur noch nicht hier.
Nachfolgend habe ich mal ein paar Termine, die ich so aufgeschnappt habe, aufgelistet. 😉
Wer noch Termine hat, kann diese ja per Kommentar bekannt geben, ich ergänze sie dann gerne im Beitrag.

Feste und Veranstaltungen:

19.03.2011: . . . . . . . . Kneipenfestival auf dem Rathausplatz
01.04. – 03.04.2011: . . Lippstädter Lenz (mit Entenrennen)
16.04. – 17.04.2011: . . Frühlingsmarkt (in Bad Waldliesborn)
17.04.2011: . . . . . . . . Anradeln am Hellweg (Eröffnung der Fahrrad-Saison)
24.04. – 01.05.2011: . . Osterkirmes
02.06. – 05.06.2011: . . Altstadtfest
02.06.2011: . . . . . . . . Maifest (in Bad Waldliesborn)
21.07. – 13.08.2011: . . Rathausplatz-Festival
08.09. – 11.09.2011: . . Lippstadt Culinaire
17.09. – 18.09.2011: . . Apfelfest (in Bad Waldliesborn)
15.10. – 23.10.2011: . . Herbstwoche
__.11. – 23.12.2011: . . Weihnachtsmarkt (mit Eisbahn)

Verkaufsoffene Sonntage:

Einkaufen von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr:

Sonntag, 03.04.2011 (Lippstädter Lenz)
Sonntag, 11.09.2011 (Lippstadt Culinaire)
Sonntag, 16.10.2011 (Herbstwoche)
Sonntag, 23.10.2011 (Herbstwoche)

Moonlight-Shopping:

Einkaufen bis 23:00 Uhr:

Freitag, 06.05.2011
Freitag, 30.09.2011

Schützenfeste:

07.05. – 09.05.2011: . . Schützenbruderschaft „St. Hubertus“ Lohe
14.05. – 16.05.2011: . . Schützenverein Rixbeck e. V.
01.06. – 03.06.2011: . . Schützenverein „St. Clemens“ Friedhardtskirchen Herringhausen / Hellinghausen
10.06. – 12.06.2011: . . Schützenfest des Geselligkeitsvereins Mondschein
12.06. – 13.06.2011: . . Schützenverein Friedhardtskirchen e.V. Overhagen
17.06. – 19.06.2011: . . Nördlicher Schützenbund e.V.
25.06. – 27.06.2011: . . Lipperoder Schützenverein
02.07. – 04.07.2011: . . Lippstädter Schützenverein
02.07. – 04.07.2011: . . Kirchspiel-Schützenbrüderschaft Hörste-Garfeln
09.07. – 11.07.2011: . . Schützenverein Bad Waldliesborn
09.07. – 11.07.2011: . . Schützenbruderschaft „St. Antonius“ Eickelborn e.V.
09.07. – 11.07.2011: . . Schützenverein Esbeck e.V.
30.07. – 01.08.2011: . . Schützenverein Dedinghausen
06.08. – 08.08.2011: . . Schützenverein „St. Martin“ Benninghausen e.V.
06.08. – 08.08.2011: . . Südlicher Schützenbund Lippstadt e.V.
13.08. – 15.08.2011: . . Cappeler Schützenverein
13.08. – 15.08.2011: . . Heimatschutzverein der Gemeinde Rebbeke / Mettinghausen
20.08. – 22.08.2011: . . Schützenverein Lipperbruch
27.08. – 29.08.2011: . . Schützenverein Bökenförde
17.09. – 19.09.2011: . . Kreisschützenfest Schützenverein Rixbeck e. V.

Krammärkte:

Die Krammärkte finden – wenn nicht anders angegeben – auf dem Marktplatz, dem Rathausplatz, und in Teilen der Seitenstraßen statt.

13.01.2011
10.02.2011
10.03.2011
14.04.2011
12.05.2011
09.06.2011
14.07.2011
11.08.2011
15.09.2011
06.10.2011
10.11.2011
08.12.2011 (Parkplatz Stadthaus)

Wochenmarkt:

Die Wochenmärkte finden jeden Mittwoch und Samstag von 07.00 Uhr bis 13.00 Uhr auf dem Marktplatz statt.

Fällt der Termin auf einen gesetzlichen Feiertag, verschiebt sich der Wochenmarkt um einen Tag nach vorne auf den Dienstag oder Freitag.

Der Wochenmarkt am Mittwoch der Herbstwoche fällt aus.
Der Wochenmarkt am Samstag der Herbstwoche findet nur im Bereich der Geiststraße / Ecke Ostwall statt.

Wer den Fresskorb nicht ehrt…

Wer gerne an Gewinnspielen teilnimmt, muss dafür selten einen großen Aufwand betreiben. Man löst ein Rätsel hier, man schickt dort eine Postkarte los oder ruft an anderer Stelle an.

Eine besondere Herausforderung bot jetzt jedoch ein großer Lebensmittelmarkt in Bad Waldliesborn. Wer an Weiberfastnacht für exakt 11,11 Euro einkaufte nahm an der Verlosung teil. Als erster Preis war eine Fahrt in einem Heißluftballon ausgeschrieben, 2. und 3. Platz war jeweils ein Präsentkorb.

Nichts wie hin also am letzten Donnerstag. „So schwer kann das doch nicht sein!“. War es dann aber doch, denn nach knapp 30 Minuten irrte ich immer noch ratlos zwischen den Regalen hin und her, schwankend zwischen einem Einkaufspreis von 11,08 Euro und 11,17 Euro. Konnte es sein, dass nahezu 98% der Waren auf einen Preis mit einer 9 Cent-Endung ausgezeichnet waren?

Rettung schien nur die Zeitschriftenabteilung zu versprechen und tatsächlich blieb ich am Roman „Lasst Knochen sprechen“ von Kathy Reichs für teuflisch gute 6,66 Euro hängen. Fehlten noch 4,45 Euro, die ich mit drei Dosen zarten Heringsfilets in verschiedenen Soßen und einer Frauenzeitschrift zusammenbekam.

Knapp 50 Minuten hat der Spaß gedauert und bis heute weiß ich nicht, ob ich gewonnen habe oder ob die Gewinner überhaupt schon ausgelost wurden. Spaß gemacht hat es aber so oder so und ich konnte sogar den Ehrgeiz meines Kollegen Dieter wecken, der dann abends auch noch in den besagten Markt fuhr, um die 11,11-Euro-Punktlandung zu vollziehen. Und beide standen wir stolz wie Bolle mit Siegerfaust in der Tasche an der Kasse.

Letzte Woche gewann meine Frau ein Wochenende in Wien. Rätsel gelöst, Karte eingeworfen und gewonnen. Natürlich habe ich mich darüber gefreut, aber selbst wenn es bei diesem Weiberfastnachts-Gewinnspiel „nur“ der Fresskorb“ gewesen wäre, wäre es doch ein Gewinn auf emotionaler Augenhöhe gewesen.

Wenn am Ende bei diesem Gewinnspiel kein Gewinn rausgesprungen sein sollte, so bleibt mir immer noch eine weitere Chance. Denn vorsichtshalber habe ich das Rätsel in der an Weiberfastnacht gekauften Frauenzeitschrift auch gelöst. Man kann ja nie wissen. Ein „Bio+ Nacht-Pflege-Set“ kann doch jeder Haushalt gut gebrauchen.

Lippstadt zum Fühlen, Sehen und Begreifen

Am 26.11.2010 war es soweit: das Bronze-Stadtmodell der Lippstädter Altstadt wurde feierlich enthüllt und stand ab sofort der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Bildhauer Egbert Broerken aus Lippetal hat schon etliche Tastmodelle aus Bronze erstellt, die nicht nur für Blinde und Sehbehinderte „sehenswert“ sind.

„Zum 825sten Jahrestag der Stadt gespendet von den Service Clubs Inner Wheel Arnsberg-Soest, Inner Weheel Am Hellweg, Lions Club Lippstadt, Rotary Club Erwitte-Hellweg, Rotary Club Soest-Lippstadt, Round Table Table Lippstadt, Soroptimisten Club Lippstadt, Zonta Club Lippstadt, dem Heimatbund Lippstadt e.V., der Hanse-Gesellschaft Lippstadt e.V. und Lippstädter Bürgerinnen und Bürgern“
(Zitat vom Stadtmodell)

Das Tastmodell ist im Maßstab 1:1000 erstellt und umfasst die Lippstädter Altstadt innerhalb der Umfluten.
Die größeren Straßenzüge und wichtige Gebäude/Plätze und Sehenswürdigkeiten sind zudem mit kleineren Schriftzügen in Braille-Schrift (Blindenschrift) und „Schwarzschrift“ (normaler Schrift) versehen, sodass sich Sehbehinderte und Blinde in dem Modell auch alleine durchtasten können.
Das Modell befindet sich zwischen der Marienkirche und dem Rathaus.

Wer das Modell bisher noch nicht „in Augenschein“ oder „unter seine Fittiche“ genommen hat, sollte dies bald nachholen – das Stadtmodell ist allemal sehenswert!

Nicht IKEA aber DEPOT

Ein neuer Deko-Tempel hat nun auch Lippstadt erreicht.
Natürlich ist es nicht IKEA, aber auch bei DEPOT gibt’s Teelichter zu kaufen. 😉

Bereits im November 2010 eröffnete die neue DEPOT-Filiale in der Langen Straße 22 (ehem. Campo) – für
viele Frauen (und Männer!) nun eine Möglichkeit mehr, Dekoartikel, Bastelzubehör, Geschirr, Kochzubehör,
Heimtextilien und vieles mehr zu kaufen.
In den ersten Tagen wurden gleich Plastiktüten mit einer Deko-Blume und einem 10 %-Gutschein verteilt.
Der Laden war neu, also war der Ansturm groß: In Lippstadt war DEPOT bisher noch unbekannt.

Mittlerweile hat sich der neue Deko-Laden wohl integriert, der Ansturm ist vielleicht nicht mehr so
groß wie in den ersten Tagen (so scheint es mir zumindest), doch ist er immer noch gut besucht.

Natürlich gehe auch ich als Frau immer gerne dort hin – und wenn es nur ist, um neue Dekoideen zu
sammeln und festzustellen, dass man zu Hause für so viel Deko oft gar keinen Platz hat…
Doch auch ich habe dort schon einige Sachen gefunden, sodass der Jahrszeit oder Laune entsprechend
mal die Tischdeko getauscht wird und ungenutztes für einige Wochen oder Monate im Schrank verschwindet,
bis es wieder zum Einsatz kommt.

Wer aufs Geld achten muss oder will, der sollte allerdings die Preise vergleichen – nicht immer ist
DEPOT auch die günstigste Wahl.

Ich finde es dennoch gut, dass dort nicht noch ein Klamottenladen eröffnet wurde – davon haben wir
wahrlich in Lippstadt nun schon genug.

Einen IKEA-Besuch wird es trotzdem immer wieder mal geben – denn bei DEPOT gibt es keine Mandel-Torte,
Köttbullar oder HotDogs. 😉

Ein Highlight im Dunklen

Am 25. Februar ist es wieder soweit. Die KWL lädt zum Spaziergang zur guten Nacht ein. Grund genug auf den letzten Spaziergang zur guten Nacht zurückzublicken. Auch um mal zu zeigen, dass nicht alles in Lippstadt so schlecht ist, wie es hier im Blog oft rüberkommt. Vielleicht muss man auch einfach nur mal wieder die Augen für das Schöne öffnen, auch wenn es vielleicht noch so klein scheint. Und der Spaziergang zur guten Nacht ist wirklich ein Highlight im Dunkeln.

Warum?

Zum einen ist jeder von uns sicherlich schon mal an der einen oder anderen Installation der Lichtpromenade vorbeigegangen und hat sich seine Gedanken gemacht, zum anderen führt einen diese Stadtführung der besonderen Art an Orte an denen man sonst nie ist oder schon Ewigkeiten nicht mehr war.

Knapp zwei Stunden ist man vom Rathaus aus unterwegs und die Zeit vergeht wirklich wie im Flug. Was aber auch an den Kommentaren des Stadtführers Ulrich Bökenkamp liegt dem ich selbst so eine launig-kurzweilige Kommentierung ehrlich gesagt gar nicht zugetraut hatte. 😉

Der Weg der Lichtpromenade führt von der „Arche“ am Mattenklodt-Steg aus bis hin zum „Nachtflug“ auf Höhe der Herforder Straße und lässt trotz der detaillierten Ausführungen des Stadtführers viel Platz für eigene Interpretationen. Die insgesamt zehn Installationen sind HIER näher beschrieben:

Eingehen will ich hier eher auf meine beiden Favoriten:

UNDINE von Claudia Schmacke (Wilhelmschule)

UNDINE von Claudia Schmacke

„Undine“ von Claudia Schmacke findet sich in dem toten Arm zwischen Wilhelmschule und Café im Grünen Winkel. Das Zusammenspiel zwischen Licht, Klang und der Wasserbewegung ist wirklich faszinierend und wenn man sich darauf einlässt, ist einem das unbekannte Wesen unter Wasser ganz nah. Faszinierend ist vor allen Dingen das Wechselspiel zwischen Ruhe und Bewegung und auch die Tatsache, dass man tagsüber nichtsahnend an dieser Stelle vorbeigeht. Man muss sich gerade an dieser Stelle wirklich mal die Zeit nehmen, das Wechselspiel auf sich wirken zu lassen und in Ruhe zu genießen.

DER MITTLER von Frank Schulte (Ostendorfallee/Burgmühle)

DER MITTLER von Frank Schulte

Gleiches gilt auch für meinen absoluten Favoriten unter den Installationen. „Der Mittler“ von Frank Schulte. Im Schiedsrichterturm für Kanusport an der Lippstädter Wildwasserstrecke wurde eine kombinierte Licht und Klang Installation angebracht, die jeweils zur vollen Stunde zur vollen Entfaltung kommt. Zwischendurch ruht der Mittler und gibt auch dementsprechend monotone Geräusche von sich. Doch zur vollen Stunden flackert das Licht plötzlich im Innenraum des Schiedsrichterturm, außerirdisch anmutende Klänge untermalen dieses Szenario, das in dieser Form wirklich beeindruckend und verwirrend zu gleich ist. Eben auch, weil man diesen Ort tagsüber ganz anders in Erinnerung hat.

Und so ist es als würde man sich zwischen Arche und Nachtflug auf einer ganz anderen Ebene durch unsere Stadt bewegen. Ein Erlebnis, das ich wirklich jedem nur empfehlen kann und ganz sicherlich nicht nur für Erwachsene.

P.S.: Eigentlich wollte ich den Text um die Fotos „rumlaufen“ lassen, klappte aber ebenso wenig wie eine gleichmäßige Schriftgröße. Vielleicht kann da ja ein Admin mal drüber gucken. Danke. 😉

Eine tolle Idee, aber…

Als ich im Herbst 2009 zum ersten Mal von dem Tagebuch-Projekt zum 825jährigen Bestehen der Stadt Lippstadt gehört habe, war ich wirklich begeistert. Eine sehr schöne und nachhaltige Idee, wenn man sich mal vorstellt, wie es wohl sein würde, zum 850jährigen Jubiläum noch mal in den Tagebucheinträgen des Jahres 2010 zu blättern.

Aber irgendwie kam und kommt das Projekt nicht so richtig in die Puschen. Waren es im Januar lediglich zwei Tage an denen kein Eintrag verfasst wurde, im Februar lediglich vier, so wurden es im Laufe des Jahres immer mehr. Im September waren es schließlich nur noch zehn Einträge insgesamt, die von den Lippstädtern verfasst wurden.

Ich selbst habe mich natürlich auch beteiligt, die Einträge am 16. Februar und 13. Mai stammen aus meiner Feder und ich fand’s echt witzig, sich mit der Idee zu befassen. Aber schon da kamen kaum Reaktionen. Man merkte, dass kaum jemand die Beiträge gelesen hat. Aber woran hakt(e) es denn nun?

Manch einer wird das Verfassen des Textes für zu schwer, zu zeitaufwendig gehalten haben. Beides kann ich aber nicht bestätigen. Hat echt Spaß gemacht. Manch anderem wird es „zu blöd“ gewesen sein, aus seinem privaten Nähkästchen zu plaudern. Aber selbst das kann man ja umgehen in dem man die Berichte allgemeiner hält.

Aber auch die „Macher“ hinter diesem Projekt müssen sich Kritik gefallen lassen.

Kommt man nach einigen Umwegen und mehreren Klicks endlich zu der Homepage des Tagebuch-Projektes, so kann man nicht erkennen, welche Beiträge dazugekommen sind, seitdem man das letzte Mal die Homepage besucht hat. Also muss man entweder auf Gut Glück die chronologisch letzten Beiträge aufrufen oder sich immer wieder durch das komplette Tagebuch ackern.Irgendwann verliert man schnell die Lust, im Trüben nach den aktuellsten Einträgen zu suchen.

Dazu kommt, dass im Laufe des Jahres einige Beiträge abgelehnt wurden, die noch am Anfang des Jahres den Kriterien entsprochen hätten. Konnte am Anfang des Jahres sogar Links in die Beiträgen eingebunden werden oder gar Rückblicke auf vorangegangene Tage geworfen werden, so wurde für den 07.06.2010 ein Tagebucheintrag der Tennisschnupperkinder des TuS Lipperode mit der Begründung abgelehnt, das Tagebuch-Projekt sein kein Veranstaltungskalender der Vereine und zudem sei der Tagebucheintrag nicht aus der Sicht eines Einzelnen verfasst.

Wer sich die vorangegangen Beiträge unter http://www.tagebuch.derpatriot.de/ mal anschaut, wird schnell merken, dass diese Maßstäbe gerade im ersten Quartal des Jahres nicht immer eingehalten wurden. Und so blieben (Stand: heute) bis jetzt schon 141 Tage frei, wo man sich unter dem Strich natürlich schon fragt, ob das reichen wird, um das Tagebuch-Projekt am Ende in Buchform zu fassen. Ich befürchte, nein. Und das ist echt schade, dass die Grundidee dahinter finde ich wirklich klasse.

Vielleicht hat ja der ein oder andere noch die Möglichkeit rückblickend einen Tagebucheintrag zu verfassen, einen besonderen Tag zu Papier zu bringen und so das Tagebuch-Projekt an den bisher „weißen Tagen“ zu vervollständigen.

Wäre doch schade, wenn wir 2035 zum 850jährigen Jubiläum zurückblicken und sagen müssen: „Schade, in dem Stadttagebuch des Jahres 2010 hätte ich gerne mal geblättert…“