Nur mal auf die Schnelle!

Morgen kommen die Geldlosen aus GT nach Lippstadt, um sich im ehrenhaften Wettstreit mit den Lippstädter Fußballrecken zu messen.

Der sogenannte Fußballfan aus Lippstadt, der sich eigentlich für die falschen Propheten aus dem Bundesligaland interessiert, wird sich sofort wohlfühlen. Denn es wird vor Polizei wimmeln (so wie in der Bundesliga), man wird leibesvisitiert (wie in der Bundesliga), die Fans im Stadion werden gefilmt (ja wie in der … genau) . Mit anderen Worten: Eigentlich ist nichtsmehr von der schönen friedlichen Amateurwelt übrig und man muß sich wieder mit der Inkompetenten Lippstädter Polizei und ihrer prügelwütigen Verstärkung angrenzender Hundertschaften herumärgern.

 

Aber: MORGEN IST DERBY!
15 Uhr Anstoß Im Stadion am Waldschlösschen

6 Gedanken zu „Nur mal auf die Schnelle!

  1. Marius

    Ach Kirsten, wenn es nur Scheisshausparolen wären.

    Wenn man sich schonmal mit den Herren der Polizei in Gesprächsrunden zum Thema Fußball unterhalten hat (wohlgemerkt mit Kontaktbeamten für Fußball) dann kann man schon von Inkompetenz im Bezug auf ihr Einsatzgebiet sprechen.

    Beispiel für Prügelwut und Inkompetenz in einem? Bitteschön:
    Heimspiel letztes Jahr gegen Paderborn II, in Ermangelung an anwesenden Paderbornern stellten sich mal einfach so 2 Polizisten in voller Kampfmontur in den Block der SV Fans.
    Nicht daneben, sondern mit Schubsen und drängen mittenrein.

    Auf die Bitte wieder zu gehen reagierten die Beiden mit Beleidigungen und zücken von Pfefferspray.
    Daraufhin verließen die Fans den Block um die Situation zu deeskalieren und Gewalt zu verhindern.

  2. Sven

    Ja selbstverständlich der liebe Fan und die böse, böse Polizei. Da sind doch Räuberpistolen.

    Wahr ist allerdings, dass ich früher gerne mit meinen Kindern zu Heimspielen des SV gegangen bin. Da die Kinder gerne mal hinterm Tor (in der Nähe des Blocks der sog. Fans) mit anderen anwesenden Kindern spielen hatten die Kleinen am Ende des Tages mal wieder ein paar neue Ausdrücke aus der alleruntersten Schublade parat. Anscheinend ist das völlig zügellose herausbrüllen von übelsten Fäkal- und noch schlimmeren Ausdrücken ein Teil dieser sogenannten Fankultur. Da man an diesem Verhalten aus meiner Sicht nichts ändern kann, bleibt mir und einigen anderen Eltern bzw. Vätern nichts anderes übrig, als auf unseren Besuch im Stadion zu verzichten. Denn wenn ich die Wahl habe ziehe ich die Gesellschaft meiner Kinder vor.

    Die angenehmsten Spiele waren übrigens immer diejenigen, bei denen der Fanblock, aus Gründen des Protestes, zumindest für eine Halbzeit leer geblieben ist.

    Deswegen rufe ich Euch Fans auf: Öfter mal protestieren, den Protest vorher hier ankündigen dann wird das Stadion auch mal wieder voller.

    Ich(wir) würde(n) sofort wieder kommen.

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