Heute schon Milch gebunkert?

Also, ich habe heute tatsächlich eine Tüte mehr als sonst eingekauft. Man weiß ja nie. Aber dass die Milchbauern sich wehren, wurde Zeit. Ich habe mich ohnehin schon gefragt, wie ein so geringer Milchpreis zustande kommen kann.

Ich (immerhin Müsli-Frühstücker) würde locker 30 Cent pro Liter mehr hinlegen, wenn dafür die Bauern ihre Position als Bittsteller für EU-Förderung verlieren (O-Ton eines Bauern: „Wir sind sowas wie Hartz IV-Empfänger, nur mit mehr Auflagen“) und von ihrem Beruf auch wieder ganz normal Leben können. Und ihr?

4 Gedanken zu „Heute schon Milch gebunkert?

  1. Patrick

    achso, für die andere „Tüte“ hätte ich 30 Cent mehr akzeptiert 😉
    Wenns um wehren geht bin ich immer dafür, sofern es auch gerechtfertigt ist, sprich wenn die Manager nach mehr Gehalt schreien würde würde ich das nicht gutheissen…
    Allerdings befindet man sich hier schnell in einem Zwiespalt: Auf der einen Seite würde ich es schon gut finden, wenn die Bauern annehmbare Preise angeboten bekommen, aber andererseits sehe ich auch die Problematik, dass es immer mehr Menschen finanziell so schlecht geht (aufgrund der allgemeinen Verteuerung sämtlicher Produkte). Und ob die die 30 Cent pro (Milch)tüte mehr aufbringen können auf Dauer ist leider fraglich…

  2. Andreas Knepper Artikelautor

    @Patrick: Im Gegenteil, bei DEN Tüten bin ich sogar für eine Preissenkung! Aber zurück zu Milch und Käse: Wir reden hier immerhin über ein Lebensmittelsegment, für das jeder deutsche Haushalt pro Jahr zw. 250-300 Euro ausgibt. Verglichen mit anderen Lebensmitteln oder gar Zigaretten und technischen Geräten ist das nicht wirklich viel. Eine Preissteigerung wäre daher IMHO zu verkraften.

    @joghurt: Seitdem sich diese arroganten Werber am Bahnhof breitmachen, wird da nur noch Hochpreisiges wie Kokain und Angel Dust verkauft. An einen guten Joint kommt man an den Gleisen schon lange nicht mehr. 😉

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