Auf der Suche nach dem weißen Gold

Tach zusammen. Frohes Neues! Ich habe den Jahreswechsel ja in Bielefeld  erlebt,war ne wunderschöne Auszeit. Als ich dann Sonntag zurück in Lippstadt war, begrüßte mich – ’ne Ladung Schnee! Mein Haus war das einzige in der Straße, dessen Gehweg nicht geschüppt worden war. Mit einem unverständlichen Grummeln in Richtung Nachbarn nahm ich das Räumgerät und legte los. Leider war’s zu spät, gut 2cm plattgetretener Schnee blieben liegen. Und im Keller natürlich kein Streusalz.

Die Suche nach Nachschub gestern war schwieriger als angenommen: Der Baumarkt meines Vertrauens schüttelte heftig den Kopf. „Kriegen wir nächste Woche wieder rein.“Boah, Herrschaften, am MONTAG! Da hilft dann auch kein noch so großer Rabbatt. Kollegen erzählten mir außerdem, dass es in anderen Baumärkten nicht besser aussähe (Außer dem Mann aus Warstein, der schwärmte uns ein Märchen aus Tausendundeiner Schneenacht vor, in dem sich wunderschöne Salzsäcke in Massen bis an die Decke türmten – Aber im Ernst, wer fährt schon nach Warstein, wenn’s nicht ganz unbedingt sein muss?)

In der Antike galt Salz als Geschenk der Götter. Und so sah ich mich schon fast auf den Knien, betend, flehend, an irgendeinen Gott, ganz egal welcher, Hauptsache er hat dieses verdammte Zeuch vorrätig. Zum Glück habe ich aber immer einen Gordon in der Nähe, der sich bestens in Lippstadt auskennt. Und anscheinend Salzfetischist ist. Auf jedenFall wusste er zielsicher, was zu tun war, damit ich endlich Salz auf meiner Haut unter meinen Schuhen spüren sollte. Und weil ich jetzt erstmal genug Salz habe, verrate ich Euch auch, wo ich fündig wurde: Im Lippstädter Raiffaisen-Markt.

;o)

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