Da rege ich mich tatsächlich über 340.000,00 € auf, da kommt es knüppeldick: mit unglaublichen 66.000.000,00 € haben Sommer und Strotmeier herumgezockt – und verloren.
Ein erwiesenermaßen absolut unfähiger Bürgermeister, der sich vor den Karren einer noch unfähigeren, dafür aber mittlerweile selbstverselbständigten Verwaltung spannen lässt, den, ebenfalls unfähigen Rat umschifft, dabei noch mal eine Verbeugung vor den Finanzmärkten exerziert um sodann an der Küste der Haushaltsanierung zu zerschellen. Bravo! Ein Husarenstück!
Herr Sommer! Der Rat hat eine Kontrollfunktion. Warum wohl? Damit so etwas nicht passiert. Das was Sie getan haben, ist kriminell!
Seit 2007 war schon klar, was da für Ungemach droht. Anstatt Transparenz zu schaffen, wird auch weiterhin hinter verschlossenen Türen gemauschelt. Lippstadt droht nun Haushaltssicherung; sozusagen die Insolvenz.
Angesichts solcher Zustände sollten die Abwahl des Herrn Sommers und die Wahl eines neuen (möglichst parteilosen) Bürgermeisters ernsthaft angegangen werden. Lippstadt benötigt dringend mehr Transparenz und die Rückkehr zu einem demokratischen Amtsverständnis, eine scharfe Kontrolle der Verwaltung und vor allen Dingen Sachverstand und eine Mindestloyalität zur Stadt, ihrer Historie und ihrer Zukunft.
Nach § 66 GO NRW(Gesetz) – Landesrecht Nordrhein-Westfalen zur Abwahl des Bürgermeisters kann ein Antrag auf Abwahl gestellt werden, wenn mindestens 12.250 Lippstädter diesen befürworten. Die Abwahl selber ist dann mit mindestens 17.500 Stimmen (sofern eine Mehrheit erzielt wird) möglich.
Trotz der schlechten Erfahrungen mit dem Politikinteresse der Lippstädter beim letzten Bürgerentscheid sollte diese Möglichkeit ernsthaft in Erwägung gezogen werden.
Und trotz der Nähe zur CDU sollte sich der Patriot jetzt als Stimme der Lippstädter eines Besseren besinnen und eine entsprechende Kampagne inszenieren.
Es gilt, mehr Schaden von unserer Stadt fernzuhalten und zu retten, was noch zu retten ist.
Dieser Eintrag wurde verfasst am Donnerstag, 9. Februar 2012 um 20:43 und in der Kategorie Allgemeines und Sonstiges, Leben und Wohnen, Politik, Wirtschaft und Arbeit abgelegt. Antworten auf diesen Beitrag kannst du mit dem RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst außerdem einen Kommentar abgeben oder einen Trackback von deinem Blog senden.



14. Februar 2012 um 14:54
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