… und das auch noch in einer Bar Namens “Havana”, dann sollte der doch recht gut schmecken. Meint man.
Leider musste ich mich gestern vom Gegenteil überzeugen. Der erste Blick …
… zauberte mir ein Lächeln aufs Gesicht, weil: Das Ding sah nach ziemlich wenig Cola und ziemlich viel Rum aus.
Aber weit gefehlt. Was das Getränk so unglaublich hell machte, war Lime! Ich schmeckte nur Zitrone. Keine Cola, keinen Rum, einfach nur Zitrone.
Schade, ich war echt in der Laune 2-3 Cocktails zu trinken. Und ich war nicht der Einzige, der einen Cuba Libre bestellt hatte. Mein Kumpel hatte dieselbe Mischung, beschwerte sich und bekam promt einen neuen Cuba Libre. Der war in der Tat etwas dunkler, geschmeckt hat er aber ungefähr genauso.
Wer also demnächst ins Havana geht, sollte einfach was anderes bestellen, als Cocktails. Oder nach Paderborn fahren. Weil im Havana dort schmecken die Cocktails, wie sie sollen. In Lippstadt bekommt man eher so etwas wie einen “Cola carente”.
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“Was macht denn Lime im Cuba Libre?” werdet Ihr Euch jetzt vielleicht fragen. Naja, ich kannte es auch noch nicht, aber ein kleiner Spritzer erhöht sicher den frischen Geschmack. Eine halbe Pulle sorgt dagegen dafür, dass die Magenwand sich zur Größe eines Strohhalms zusammenzieht. Die Bedienung wies uns mit ‘ner zeimlichen Fleppe darauf hin, dass Lime als Bestandteil in der Karte aufgeführt sei. Stimmt, steht drin. Aber bitte: Benutzt demnächst doch einfach die passende Dosis. Dann klappts auch mit dem Kinogänger. Danke!
Andreas




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