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Di
8
Mai '07

Wie geht es den Dedinghausener Schrankenjungs?

Es wurde ja mal Zeit, dass es regnet. Auch wenn es auf`s Gemüt schlägt: Die Bauern wollen am Ende ja watt zu ernten haben.
An einem etwas sonnigeren Tag in der lezten Woche sind diese Fotos entstanden: Zwei Jungs stehen im Dörfchen Dedinghausen an den Bahnschienen und ziehen bei jeder Durchfahrt gelassen zwei Seile Flatterbänder über die Straße. Wie es denen wohl jetzt geht (für größeres Bild einfach anklicken)???

Bahnjungs1 Bahnjungs2 Bahnjungs3

Letzte Woche dachte ich noch “Traumjob” (auch wenn ich die Regelung selbst von der Bahn für ein wenig “beschränkt” halte)! Du bist den ganzen Tag draußen, hast nichts wirklich viel zu tun und bekommst dafür auch noch Geld. Jetzt binich gerade anderer Meinung … immerhin ist gestern ganz schön was runter gekommen: 51mm Regen pro Stunde (laut Wetterservice auf lippstadt-live.de).

Andreas

NACHTRAG:
Es ist doch manchmal ganz gut, nachzuhaken! Das Blatt “Dedinghausen Aktuell” berichtet mir auf Nachfrage von katastrophalen Zuständen am Bahnübergang. Die Regelung mit den “menschlichen Schranken” hat demnach bereits zu mehreren Beinahe-Unfällen geführt. Auch der Patriot hat einige Male berichtet, sogar in seiner Kolumne “Graf Bernhard” - damit hat die Angelegenheit in der Region schon traurige Berühmtheit erlangt.

Briefe an den Bürgermeister blieben bisher ergebnislos. Zu allem Überdruss soll ein Dedinghausener in jüngster Zeit auch noch eine Schlägerei am Bahnübergang beobachtet haben. Die beiden Schrankenjungs sollen dazu mit zwei anderen Herren in das provisorische “Bahnwärterhäuschen” gegangen sein, dass daraufhin stark wackelte. Wichtig in diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass die Beiden Schrankner laut Dorfbewohner zu der Zeit nicht wohl schlecht in der Lage gewesen wären, die Schranken zu schließen.

Ob die letzte Geschichte stimmt, kann ich schlecht beurteilen. Die Gefahrenquelle hingegen sollte ohne Wenn und Aber schleunigst behoben werden!! Die Dorfbewohner fordern dies schon lange. Wird Zeit, dass Bahn und Stadt zu diesem Thema rührig werden.