Einer aktuellen Studie Stichprobenbefragung zufolge sollen dreiviertel der Blogger Frauen sein. Der Grund, warum sie in den Top50-Listen von deutschblogcharts & Co. dennoch nicht auftauchen, soll dagegen aus vorbloggerischer Zeit stammen und allseits bekannt sein: Sie werden von ihren männlichen Kollegen nicht gelesen, und wenn gelesen, dann nicht verlinkt. Wir nehmen sie also auch im Netz nicht Ernst. Hm… ich hab’s nicht so mit Zahlen, deshalb lasse ich diese Aussage mal einfach so stehen und… stelle zwei “weibliche” Lippstadt-Blogs vor. Quasi mein Beitrag zur Emanzipation im Blogdorf. Bitteschön!
1. Kirstens Weblog

Unter dem Titel “Kikandrun” veröffentlicht Kirsten Dinge, die sie persönlich nerven, freuen, oder auch (wie beispielsweise das Arbeitsamt) komplett zur Weißglut bringen. Aktuell (wahrscheinlich, weil der Sommer vor der Tür steht) spricht sie sich und anderen Mut zu, wenn es um bisher noch nicht er- oder schon lange bekannte Problemzonen geht. Lustig geschrieben, ich schau gerne regelmäßig vorbei. Noch was? Ach ja: Sie hat ne Kategorie “Lippstadt”. Auch lesenswert!
Aktuellster Artikel: “Automatisiert“
2. annalog

Ob die Dame wirklich Anna heißt, und wann genau sie mal gelogen hat, kann man auf ihren Seiten nicht erkennen. Die Dame schreibt zumindest, wie ihr der Schnabel gewachsen ist. Und auch wenn “Anna” ihr Blog vornehmlich dazu nutzt, sich über die Missstände in ihrer Stadt aufzuregen (ein interessantes Bloggerphänomän übrigens: Ab und zu mal ordentlich in die Kerbe hauen. Warum machen das so viele?), die Texte lesen sich größtenteils sehr gut und sind amüsant. Und wie zuletzt zum Hansetag-Thema geschehen, kann sie hinterher auch wieder versöhnlich werden, - wennse denn will.
Politisches steht ganz oben auf ihrer Liste, aber auch die kleinen Geschichten, wie zum Beispiel die im…
… aktuellen Artikel: “Servicewüste Lippstädter Kneipen”
So, sach jetzt nochmal einer, ich würde auf Frauenblogs nicht verlinken! Hier noch ein netter Artikel zum Thema.
Andreas
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