Lippstadt-Blog: Das Weblog von Lippstadtern für Lippstadter

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Do
24
Mai '07

Stadt-Weblogs und Werbung, ein Nachtrag

Also, ICH wär’ ja nicht ICH, wenn Kritik völlig an mir abprallen würde. Auch wenn sie falsch formuliert ist. Oder einfach nur aus Trotz oder überheblichem Stolz kommt. Das macht mich ja auch so symphatisch (hinzu kommt noch mein überaus gutes Aussehen, aber darüber vielleicht später mehr, in einem anderen Beitrag).

Die Kritik: WDS ist eine Werbeagentur, die in einem allgemeinen Stadt-Weblog Gedanken absondert. Das darf sie nicht, weil sie bringt dann ja ihre Kunden durchs Hintertürchen ein und macht dann so Werbung… für die Kunden und für sich.

Da ich mich ja mit dem Thema bereits befasst habe, ist meine Grundhaltung dazu schon bekannt. Ich möchte noch kurz einige Dinge hinzufügen:
WDS ist eine Werbeagentur. Als solche haben wir uns von Beginn an deutlich zu erkennen gegeben. Werbung für Kunden haben wir hier seither nicht gemacht. Das ist aber auch eher irrelevant, weil unsere Kunden zu mehr als 99 Prozent nicht aus Lippstadt und Umgebung kommen. Also, derzeit. Sollte sich das ändern, werden wir uns genau überlegen, ob wir dazu hier Werbung einstellen. Denn wir kennen die Problematik mit den “Klowänden des Internets” nur zu gut. Werbung in eigener Sache wird sich dagegen wahrscheinlich nicht immer verhindern lassen, denn wir sind ab und zu tatsächlich stolz auf das was wir tun. Und dass ich unser baldiges Go-Live hier rausposaunen werde - nicht ohne kritsche Beleuchtung des Auftritts - habe ich ja schon mal vorsichtshalber angekündigt.

Und dann ist “WDS” auch noch ein Firmen-Login. Derzeit schreibe ich nur, aber das kann sich bald ändern. Jeder WDS-Blogger hat seine eigene Meinung und darf sie auch kundtun. Diesen Weg fanden wir trotz aller Nachteile (keine eigene Blogroll und Themenübersicht, Kommentare u. Trackbacks werden fremgelesen und dann erst irgendwann freigegeben etc.) sympathischer als ein eigenes Weblog aufzumachen. Denn wir sind auch fast alle Lippstädter. Oder wir arbeiten hier, kaufen hier ein, trinken hier abends mal ein Bierchen (aber sicher keinen Cuba Libre mehr) zusammen usw. Warum dann also nicht auch im Lippstadt-Blog mitmischen? Wenn’s zu sehr stört, werden wir aber wohl über kurz oder lang doch selbst Hand anlegen müssen. Was nicht bedeutet, dass wir dann hier nicht privat ganz normal weiterbloggen, wie jetzt auch schon.

Was es nie von uns geben wird, ist eine 1zu1-Copy-Paste-Aktion unserer PR-Meldungen. Die sind für die Presse gedacht und haben in einem Weblog nichts zu suchen.

Alles klar?
Wenn nicht, bitte fragen!
Andreas

Edit: Wie erwartet, wurde nicht nachgefragt, sondern direkt mal blind behauptet…
diesmal soll die IBS “Geschäftspartner” von WDS sein *kopfschüttel* Da kommen lediglich meineChefs her. Da mal drauf hinzuweisen, ist dasselbe, als würde ich ‘ne Aktion von der Uni Paderborn toll finden und hier drüber berichten. Und - weil es zu Missverständnissen geführt hat: Wenn der Andi *brüll* schreibt, dann lacht er grade laut. So, jetzt mach’ ich aber auch fein die Klappe zu.

Edit2: Hätte ich fast vergessen: Wer nicht weiß, wie mit Werbung in Weblogs umzugehen ist, dem hilft der Herr Dobschat auf die Sprünge. Auszug aus seinen Regeln für Blogger:


3. Werbung!
In Weblogs wird Werbung gemacht, einzige Ausnahme sind Weblogs in denen nicht geworben wird. Weblogs in denen nicht geworben wird dürfen dann aber auch keine Werbung machen. Wer sein Weblog von “werbefrei” auf “mit Werbung” umstellen möchte hat sich vor einem Blogger-Tribunal zu verantworten, welches sich spontan mit Fackeln und Heugabeln bewaffnet zusammenrottet im Kommentarbereich des fraglichen Blogs zusammenfindet. Letztlich ist das aber nur so was wie das Tamtam um Abstimmungen im Bundestag: viel Geschrei, die wenigsten wissen wirklich was Sache ist und am Ende stimmen sie dann eben so ab, wie es die Fraktionsführer erklärt haben …

AMEN!

Kneipentour

Stadtgespräch

Alle sind völlig aus dem Häuschen wegen des gefassten Bankräubers.
“Mit dem hab ich in Lipperode Biere zusammen getrunken.” “Der hat gelebt nach dem Motto ‘Was kostet die Welt’.” Na, kein Wunder, der Mann war mal Gastronom … klar war der bekannt.

Wahrscheinlich muss ich mich daran gewöhnen, dass ich wieder ins Dorf zurückziehe. Wo jeder jeden kennt. Wo ein Profi-Bankräuber noch ne richtig große Nummer ist. Komme ja jetzt immerhin vonne Großstadt wech, weisse ;o)

Andreas

Lippstädter Blogs, Folge 7

Da muss ich grade mal direkt einen hinterher schieben! Aufgeweckt durch den Artikel von 59-media zum Thema Schlammpfützen bin ich auf die Netzkultur aufmerksam geworden. <Ja Mensch, die kennste doch, da musste doch gleich mal …>

infra-struktur

infrastruktur

Also, die Firma Netzkultur hat ein Weblog mit dem Namen infra-struktur. Weil eine Softwarelösung so heißt, die sie anbieten. Im Blog werden Neuigkeiten zum Unternehmen veröffentlicht. Die handeln von Neuzugängen, von Veranstaltungsreviews und von internen Aktionen. Ich bin positiv überrascht, ein Firmen-Weblog zu entdecken, und das in Lippstadt! Weiter so!

Aktuellster Artikel: “Verstärkung im Team

Andreas

Lippstadts schönste Schlammpfützen

Es ist der Stadt Lippstadt durchaus hoch anzurechnen dass diese den “Braunstreifen” welcher das Gewerbegebiet am Wasserturm durchzogen hat in einen recht ansehnlichen Grünstreifen verwandeln zu lassen. Der besagte Grünstreifen befindet sich zwischen den Firmen NETZkultur GmbH und der BHTC. Befahren kann man dieses schöne Stück Wohlfühloase auf dem mittig angelegten Radweg welcher auch Fußgängern einen Ausblick auf die rechts und links von Weg gelegenen Schlampfützen gewehrt.

Moment Schlammpfützen? Warum Schlammpfützen und wieso sind die da? Diese Frage stellt sich wohl jeder im Gewerbegebiet am Wasserturm beschäftigter Landschaftsfreund. Der Weg ist tatsächlich von ca 20 -30 cm tiefen Aushebungen umgeben in welchen sich das Regenwasser sammelt.

Im Sonnenschein ist besonders eindrucksvoll zu bewundern wie sich das Licht in den auf der modrigen Oberfläche angesammelten Algen und trüben Gasblasen spiegelt. Dieses Schauspiel sollte sich jeder Lippstädter Bürger anschauen und uns in den Kommentaren zu diesem Beitrag aufklären was wohl der Sinn und Zweck dieser Vertiefungen seien mag.

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Lippstädter Blogs, Folge 6

Heute stelle ich zwei Blogs vor, die meine Wellenlänge thematisch mal überhaupt nicht treffen. Weil: Ich bin nicht hochbegabt. Und nicht religiös.

1. Elterngruppe hochbegabter Kinder Lippstadt

hochbegabtenblog

Das Weblog gibt es noch nicht lange, derzeit ist es eher eine Art Terminkalender. Dabei eigent sich ein Weblog wunderbar, um auf die Situation hochbegabter Kinder hinzuweisen. Und um mit der meist leicht genervten weil neidischen Gesellschaft in einen Dialog zu treten. Aber vielleicht kommt das ja noch. Meine Meinung zum Thema: Die Förderung von Hochbegabten ist nichts für elitäre Kreise. Es gibt kein “Entweder wir fördern die Schwachen oder die Begabten”. Beides muss passieren.
Und zuviele Eltern glauben, dass die Frucht ihrer Lenden hochbegabt ist, nur weil es im Unterricht gelangeweilt Tische vollkritzelt.

Aktuellster Artikel: “Vortrag: Tests für Hochbegabte

2. Friedensgebet Lippstadt

Gebetblog

Am 5. September 2007 laden Vertreter/innen der Weltreligionen in Lippstadt zum Friedensgebet der Religionen ein. Um darauf aufmerksam zu machen, haben die Organisatoren ein Weblog initiiert. Regelmäßig werden hier Gebete und Anekdoten veröffentlicht. Die Veranstaltung ist dem islamischen Mystiker Dschalal ad-Din ar-Rumi gewidmet, der in diesem Jahr seinen 800. Geburtstag feiern würde.
Aktuellster Artikel: “Das Gebot der Liebe

Lippstädter Werberad

Ich muss ja ab und zu mal was in Sachen Werbung einstellen! Ist immerhin Profession und Passion. Deshalb hier mal meiner Meinung nach ein gelungenes Beispiel für Werbung, bei der niedriger Invest, hoher Effekt und Integration in die Umgebung super umgesetzt wurden.

Ihr könnt mir erzählen, was Ihr wollt: Wer jüngst von den Schranken am Südertor Richtung Bahnhof gelaufen ist, hat dieses Ding hier garantiert gesehen:
Rad

Das quitschgrüne Rad erregt Aufmerksamkeit, stört aber nicht wirklich. Weil: Es ist immerhin ein Rad. An einem Fahrradständer. hat mir eher einen Schmunzler entlockt. Das mit dem Invest ist allerdings geraten - ich weiß nicht, ob und wieviel Miete die Bahn für sowas haben will. Oder was die Jungs von der Radstation zur Konkurrenz vor der Nase sagen … aber die Idee ist klasse.

Andreas

Nörgeln als Lebenszweck

Uns Deutschen wird ja - neben Pünktlichkeit und Ordnungsliebe - auch der Hang zum Nörgeln nachgesagt. Unsere “erstmal dagegen”-Haltung führt soweit, dass englischsprechende Weltenbürger den Begriff “German Angst” kennen, als eine besondere Form der Zurückhaltung und der Skepsis… <wouw, stoppma, Locke>! Aber bevor das jetzt zum philopsycholigischen Rundumschlag wird, erst mal der Reihe nach!

Wer nörgelt, hat ja erstmal immer die bessere Position. Weil, dagegen sein ist leider einfacher als selbst was auf die Beine zu stellen (warum muss ich immer an diesen Pinguin von Uli Stein denken?). Ich laufe auch nicht immer mit Ken-Lächeln rum, mir scheint die Sonne auch nicht dauernd aus dem Rücken! Aber ich verlange im Gegensatz auch nicht, dass ich von allen anderen immer freundlich behandelt werden muss (z. B. von Kellnerinnen), während ich selbst natürlich immer schön fleißig drauflosprügeln darf (z. B. auf Kellnerinnen).

Liebe Anna, ich wollte nicht Schönreden, oder irgendwie beim Draufloswettern stören. Sondern Deinen Beitrag kritisch kommentieren. (Dieses Wort existiert für Nörgler nicht, ich weiß. Das haben sie wohl mit Lehrern gemeinsam ;o)
Aber zur Sache: Die Seite des lebendigen Lippstadt habe ich bereits besucht. Und ich finde die Ideen dort sehr gut. Hab ich auch schon im Forum kundgetan. Es wird aber wohl doch noch gestattet sein, die Aktionen dieser Initiative genauso kritisch zu beobachten, wie die der örtlichen Kommunalpolitiker (die sich übrigens bereits Ungeheuerliches geleistet haben)? So, als fastschonwieder-Bürger dieser Stadt?! Immerhin wird hier meine Unterschrift erwartet. Da will ich später auch dahinter stehen können. Ich verlange, dass auf Kritik eingegangen wird. Dass mit offenen Karten gespielt wird. Und dass nicht irgendwo ein falscher Eindruck entsteht. Das erwarte ich von allen Beteiligten! Und wenn Du nicht auf jeden Furz irgendeines dahergelaufenen Bloggers Minikommentar so heftig reagierst, kommen in Zukunft vielleicht sogar welche dazu.

<Hm… Nörgeln ist manchmal garnicht so schlecht, fühlt sich richtig gut an grade… mann, watt bin ich heute mal wieder Deutsch!>

Vielen Dank übrigens für den Hinweis. Das Mattenklodt-Haus soll also auch abgerissen werden. Da unterlag ich wohl einer Falschmeldung.

Andreas

Edit: Anstatt auf diesen Beitrag zu antworten, ist besagte Anna dazu übergegangen, lippstadt-blog ganz allgemein anzugreifen. Da würden Firmen und Internetauftritte bejubelt. Und jubeln, das kommt für die anna ja nicht in Frage.
Oder ganz kurz zusammengefasst: Ein Blog das hartnäckig politische Propaganda in Sachen Güterbahnhof betreibt, wirft einem anderen Blog vor, es würde Werbung zulassen … *gähn*. Und meine Kommentare werden dort neuerdings auch geblockt… Leude, soviel Spaß so ein Argumentationskrieg im Namen der Halbanonymität auch macht - irgendwann raubt er doch nur teure Lebenszeit.

Edit2: Moment mal, was seh’ ich denn da? Werbung für die heimische Lokalzeitung, getarnt als harmloser Abschiedsartikel! Ts, ts, Frau anna! Das gehört sich aber nicht! *brüll*