Lippstadt-Blog: Das Weblog von Lippstadtern für Lippstadter

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Juni 2007
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Autoren gesucht - jetzt mitbloggen über deine Stadt!

Fr
29
Jun '07

Schaut bitte alle mal nach links oben!

Nein, nein, nicht an die Zimmerdecke! Ich meine das links oben hier auf dieser Website. Ganz oben links. Was seht Ihr da? Richtig, ein Foto! Wovon? Vom Goldenen Hahn, genau!

Schönes Bild (gut, die Sonne könnte scheinen, aber so ist es dann ja auch realistischer ;o).
Nur, was drunter steht, stimmt nicht!! Das älteste (bekannte) Haus ist nicht der Hahn, es steht ihm gegenüber. Also, sagt Wikipedia zumindest. Nur ist es nicht ganz so … watte ma, wie sacht man heute … “bling” wie der goldene Hahn. Mal sehen? Wirklich? OK, da:

Lange Straße 5, Lippstadt

So, jetzt finde ich den Hahn ehrlich gesagt repräsentativer. Ich wäre daher für einen anderen Titel, z. B. schlicht: “Foto: Gasthaus ‘Goldener Hahn’, Lippstadt”.
Was meint der Rest? Ich stelle den Hamburgern mein Foto auch gern als Alternative zur Verfügung, samt Nutzungsrechten ;o)
Andreas

Do
28
Jun '07

Diese verdammten Lehrer …

… lassen aber auch keine Gelegenheit aus, ihre Arbeitszeiten kundzutun:
lehrer

Ach übrigens: Der Gewinn für den Blogger des Monats ist letze Woche angekommen. Und funktioniert ;o)

Andreas

Verehrte Bezirksregierung Arnsberg

Sie haben nahezu 1.500 Lippstädtern einen Brief geschrieben. Darin stellen Sie fest, dass diese Bürger eine Unterschriftensammlung gegen die geplante Hähnchenmastanlage unterstützt haben. Sie weisen ferner darauf hin, dass über der Liste das Wort “Widerspruch” geschrieben steht.

Und dann fragen Sie alle Empfänger des Schreibens, ob diese tatsächlich gerichtlich vorgehen, oder den Widerspruch lieber zurückziehen möchten - mit Antwortzwang zum 29.06., also morgen.

Verehrte Bezirksregierung, wenn ein Bürger einer geplanten Aktion widerspricht, heißt das noch lange nicht, dass ein Gerichtsverfahren angedroht wird. Ich habe den Begriff im Lexikon nachgeschlagen und Ihre - juristische - Definition gefunden: neben sechs (!) anderen, zuvorderst: “Widerspruch = Protest: man nimmt etwas nicht widerspruchslos hin”.

Damit nicht genug: Die Einreichung eines juristischen Widerspruchs bei Ihrem Haus kostet eine Gebühr,  die zwischen 10 und 500 Euro betragen kann. Ich werde hier mitnichten den Vorworf der Erpressung aus dem Hut ziehen, fürchte ich doch, von Ihnen auch noch Post zu erhalten. Denkwürdig ist diese Aktion jedoch allemal.

Ich hoffe inständig, dass die angeschriebenen Bürger sich ihrer Macht bewusst sind. 1500×500 Euro Gebühr würden im Lande eine ordentlichePresseresonanz erzeugen, die Sie sicherlich ungern auf sich laden mögen (Resonanz gab es indes: Der “Wochentip” hat in einem Kommentar die armen Postboten bedauert, die die ganze Briefflut nun austragen müssen, inklusive Vergleichszahlen des Bravo-Dr.-Sommer-Teams. Ich ziehe den Hut vor dieser journalistisch-investigativen Glanzleistung).

Mi
27
Jun '07

Lippstädter Blogs, Folge 10

… und damit endet erstmal diese glorreiche Reihe. Ich habe in der Zwischenzeit einige sehr coole Weblogs kennen gelernt - und einen ganzen Haufen Schrott. Aber das bringt die “Blogulotion” eben so mit sich. Ich könnte ewig so weiter machen, aber 10 Ist ‘ne ganz gute Zahl um… sagen wir … zumindest zu pausieren.

hiphop-lippstadt

hiphop-lippstadt

Tja, just gestartet und schon gefunden. Das Blog soll der Hiphop-Community in Lippstadt ein Sprachrohr geben. Und so vereint die Blogroll schon direkt heimische HipHop-Bands zwecks Bekanntmachung. Bei mir hat´s gewirkt, ich habe mich gleich auf den einzelnen seiten umgeschaut. Wir hoffen auf demnächst mehr Input und wünschen dem Blog viel Erfolg!
Aktuellster Artikel:  “Club Kula - Kein Club is Kula V1.0

Andreas

Das Korsakow-Syndrom schlägt zu …

… und zwar in der aktuellen “Stadtkulturmacher“-Ausgabe des Blickers. Einen ersten Eindruck von den Jungs bekommt man dort, weitere Infos gibt´s auf der myspace-Seite der Truppe.

Ein Youtube-Video gibt es übrigens auch.

Interessant aus Lippstädter Sicht: Die “Korsacken” sollen einen SV-Lippstadt-Song gemacht haben. Den habe ich überall gesucht, aber nirgends gefunden. Also: aufnehmen, uploaden und hier in die Kommentare posten, aber ma’ zackich!

;o)

Andreas

Di
26
Jun '07

Nochmal kurz zu Genesis …

Ich weiß, drei kleine Bilderchen in Handyqualität geben nicht wirklich wieder, was da am Wochenende in Hannover abging. An Atmosphäre, an Stimmung, an genial dargebotener Musik.

Aber ich sehe die Sache praktisch: warum soll ich mir jetzt hier die Finger wund schreiben, wenn der Micha das schon getan hat ;o)

Seine Fotos sind auch viel besser. Dafür hat er aber auch ganz schön große Strapazen auf sich genommen. Ich war ganz froh, “nur” 2h vor Beginn einzutrudeln, Platz zu nehmen und mich berieseln zu lassen. Sogar meine Getränke bekam ich direkt auf die Hand serviert *g*
In einem Punkt muss ich allerdings widersprechen: Ich hatte etwas mehr (Inter-)aktion auf der Bühne erwartet und habe das erstmal auf’s fortgeschrittene Alter der Herren geschoben (Tenor beim Kartenkauf war “schnell noch Genesis sehen, bevor die nie wieder … “).

“Jesus he knows me” hat mir auch gefehlt. Sonst eine Hammershow, von der ich noch lange erzählen werde.

Mein Fazit: Sie können’s noch. Und Chester ist immer noch Gott … naja… also … Gott 3. Gleich nach Nicko und Simon ;o)

Andreas

Mo
25
Jun '07

Kürzlich bei Toys World in Lippstadt

Wer annimmt, dass sogenannte “Killerspiele” *kopfschüttel* Kinder zu Massenmördern machen, irrt meiner Meinung nach kräftig! Was ich in der heimischen Spielwarenkette zwischen Planschbecken, “Baumeister”-Ausrüstung und Barbie-Traumhäuschen gefunden habe, machte mich dann aber doch etwas nachdenklich:

resi

Resident Evil “Outbreak” - das Spiel hat keine Jugendfreigabe. JAAH, da pappt ein fetter Aufkleber “Kein Verkauf an Jugendliche unter 18 Jahre” dran.

Trotzdem: Komisch, irgendwie. Was macht das da?!

Andreas

So
24
Jun '07

Kürzlich bei Genesis


3 …
gen1

2 … gen2

1 … gen3

ignition… gen4

lift of … gen5

Andreas

Fr
22
Jun '07

Thema Foren-Haftung: Wenn in einem Weblog…

… radikaler Schweinskram auftaucht, oder in einem Forum zu Angriffen gegen Unternehmen gepfiffen wird, oder wenn ein Pädophiler seine Fotosammlung auf ebay vertickt, dann sollte das gelöscht werden. Mehr noch: ICH WILL SOGAR, dass die Betreiber der jeweiligen Websites gezwungen werden können, das zu löschen (sobald es sich um rechtswidrige Inhalte handelt, wie beschrieben / bitte trennen von Äußerungen der Meinungsfreiheit).

WAS ICH NICHT WILL, ist, dass diese Betreiber für die Sch&§$ haften, die andere in ihrem Forum/Autkionshaus/Weblog verzapfen. Da können die nämlich nix dafür, sondern die jeweiligen (in der Regel erwachsenen und damit mündigen) Autoren.

Aber das Landgericht Hamburg ist der Meinung, dass die Betreiber für fremde Inhalte haften müssen. Selbst wenn sie diese umgehend löschen. Übrigens: Kein anderes Land der Erde teilt diese Meinung! Und die EU-Kommission prüft grade, wer recht hat: Hamburg oder der Rest.

Herzlich Willkommen in Deutschland! Bitte jeder nur einen Jägerzaun!

Andreas

Ein gutes Gefühl, Teil II

23:04 Uhr. Die Mücke, die mir letzte Nacht den Schlaf raubte, findet nach langer, ausgedehnten Folter den verdienten Tod.

23.25 Uhr. Die Herrschaften über mir ziehen wie jedem Abend ihre Springerstiefel an und laufen diskutierend im Zimmer über mir auf und ab.

00.00 Uhr. Das auf-und-ab-Laufen wird ergänzt um rhythmisches Möbelrücken. Ich frage mich, ob vielleicht die Einstürzenden Neubauten über mir wohnen und übe für morgen früh schonmal den Satz “Könnte ich … bitte … ein Autogramm…?”.

00:34 Uhr. Per Freisprecheinrichtung wird eine Dame live ins Konzert geschaltet und postwendend ins laufende Stück einbezogen.

01:00 Uhr. Die Band hat ihre letzte Zugabe gespielt und legt sich schlafen. Die plötzliche Stille ist schier unerträglich. Ich frage mich, ob es die Stille ist, die herrscht, bevor die Bestien kommen, von denen ich anderswo gelesen hatte. Aber die scheinen heute Nacht ein anderes Opfer gefunden zu haben.

07:00 Uhr. Ich stehe auf. Und überlege ernsthaft, mich für die schlaf atemberaubende Vorstellung mit einem ausgesuchten Stück von Wagner zu revanchieren bedanken.

Keine Frage: Ich bin zurück. Jetzt auch mental.

Andreas

Do
21
Jun '07

Wenn Second Live Real Live wäre …

… und Youtube-Einbindung PLUS Text in dieser uralten Wordpress-Version nicht so schwierig, dann würde hier jetzt ein Stream-Bild stehen. Weil der Clip aber trotzdem urkomisch ist, hier die URL zum Film!

Andreas

Edit: Der Duke (unser aller Admin ;o) fragt freundlicherweise nach, wo das Problem liegt.
Es geht sich um Folgendes:
Baue ich den embed-Code von Youtube ein, und gehe dann sofort (!!! das ist unbedingt notwendig) auf “speichern”, dann ist alles paletti.
In Kombination mit Text fängt das Ding jedoch an zu spinnen und schreibt den Code selber um. Denn auf einmal taucht dann ein Befehl namens “ibed” auf, dessen Existenz und Einflussmöglichkeit auf’s Gesamtbild zumindest zweifelhaft ist. Das habe ich den Jungs von stadtblogs.de schonmal erklärt, deshalb gibt’s einen Screenshot (aber keine Lösung, die Jungs wussten auch nicht worans liegt):

ibed

Kann der mächtige Duke of Feeds uns helfen? Wird er den bösen Lord Ibed besiegen und uns befreien? Wird diese Geschichte mit Freuden- oder bitteren Tränen der Enttäuschung enden? Sie werden es erfahren. Bald. In diesem Theather. Bleiben Sie gespannt und lassen Sie Ihre Geräte auf Empfang!

Di
19
Jun '07

Lippstadt hat Autofahrer mit Herz - und selten dämliche Enten

Sie hatte Hunger. Wir waren die einzigen Menschen auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Kein anderer Artgenosse hatte uns bislang entdeckt. Wenn wir jetzt was zu Essen hätten, wären wir im wahrsten Sinn ein gefundenes Fressen.

Das in etwa muss der Ente durch die Hirnlappen geschossen sein, die am Sonntag unseretwegen die Straßenseite wechselte, ohne den Verkehr auch nur im Geringsten zu beachten. Große Augen bei den Autfahrern. Gummi mischt sich mit heiß gewordenem Asphalt.

Mutige Ente

Unsere Dame kümmert das alles überhaupt nicht, sie hat nur unsere Brotkrumen im Sinn… dabei hatten wir gar keine.

Nach einigen wortlosen Blicken in unsere leeren Hände Ihrerseits und missglückten Versuchen ihr einen Mini-Crashkurs in Vekehrslogik zu verpassen unsererseits nahm die Ente schnurstracks den Weg zurück, auf dem sie gekommen war… und das Schauspiel wiederholte sich.

Abends haben wir gegrillt. Würstchen.

Andreas

Mo
18
Jun '07

Wassersport gone wild

Lippstadt und Kanufahren. Synonyme. Soweit jedem klar, der hier wohnt. Wir dürfen auf mehrere nationale und internationale Titel stolz sein (warum findet man nix darüber im Netz? Oder war ich zu doof was zu finden?) und wer mal die Lippe Nähe Friedrich-Schule entlang spaziert ist, den dürften die vielen komischen Stangen aufgefallen sein, die da in der Gegend im Wasser rumhängen.

Egal! Bislang dachte ich, ich wüsste soweit alles zum Thema Kanu fahren. Weit gefehlt, denn als ich am Sonntag mit Freundin an eben dieser Stelle vorbeigelaufen bin, sah ich drei Typen, die anscheinend versuchten, sich samt Boot mit aller Kraft zu versenken. Dachte ich. Erst. War aber nicht so. Nach einer Weile erkannten wir, dass die Drei eher daran interessiert waren eine Stromschnelle zu nutzen um interessante Figuren hinzubekommen.

Spätestens beim Salto (Den Anfang sieht man bei Bild 3 von links) war ich vollends begeistert. Fotos von der Vorführung gibt´s auch, die Jungs haben die Veröffentlichung freundlicherweise erlaubt:

Playboating_Lippstadt1 Playboating_Lippstadt3 Playboating_Lippstadt4

Playboating_Lippstadt5 Playboating_Lippstadt6 Playboating_Lippstadt7

Sieht hammergeil aus, nennt sich “Playboating” und hat seit Sonntag einen neuen Fan.
Auf den Seiten des WSC wird grade kräftig gebaut, weshalb ich mich nicht weiter zum Thema informieren konnte. Leider. Ist aber bei meinem gegenwärtigen Gewicht wahrscheinlich eh’ nix für mich …

Andreas

Watt riecht hier so komisch?

… diese Frage stellte sich der Autor kürzlich während einer Busfahrt von Lippstadt nach Wiedenbrück.
Die Antwort ließ unglücklicherweise nicht lange auf sich warten; eine Dame hatte sich nach einer bestimmt sehr anstrengenden Radtour endlich die schmerzenden Schuhe von den zarten Fesseln gestreift und es sich dann auf dem Vierersitz vorne rechts gemütlich gemacht.

Nasenterror1   Nasenterror2

Die Fahrt von Lippstadt nach Wiedenbrück dauert in etwa eine Stunde. Ausgerechnet während dieser Zeite hatte ich mal keine Allergiebeschwerden. Meine Nase sendete fröhlich und voller Stolz jede noch so kleine Information ans Hirn weiter, die sie nur kriegen konnte.

Ist das gemeint, wenn die Leute sagen, für den Klimaschutz muss man Opfer bringen?

Andreas

Fr
15
Jun '07

Unangemeldeter Knochengehmetersekt

<Bedenke, bevor Du liest: Es ist Freitag, inne Firma gab’s grade Sekt und ich hatte nix zu Mittach!>

Das Einwohnermeldeamt (da musste ich ja noch hin) hatte zu heute morgen. Nicht, weil sie vielleicht immer zu hätten freitags, sondern wegen einer internen Veranstaltung. Und weil ich mir extra 2 Stunden für die Aktion freigeschaufelt hatte (man weiß ja nie, welches Nümmerchen man so zieht), konnte ich mir mal die “subjektiven” Gehmeter durch unsere Innenstadt am lebenden Objekt verdeutlichen tun, von denen gestern Abend bei der Infoveranstaltung zur alternativen Innenstadtplanung die Rede gewesen war, also auch.

Eigentlich kann ich das ganz gut nachvollziehen. Ich arbeite im Cineplex-Klotz, kurz vor Ende des Gebäudes. Und meine Bank ist am anderen Ende der Stadt, in der Marktstraße. Den Weg mache ich. Öfters. Würde ich aber nicht, wenn da nicht halt eben meine Bank wäre. In die Stadt gehen ich und meine Kollegen trotzdem oft, essen und einkaufen. Warum ich das schreibe? Na, die Leute vom lebendigen Lippstadt meinen halt, dass die Fläche des Güterbahnhofs zu weit von der langen Straße entfernt ist, um eine “Magnetwirkung” zu bewirken.
Es würde eher eine Konkurrenzsituation entstehen, aufgrund der Entfernung - man geht also entweder in den neuen “Komplex”, oder in die Innenstadt.

Jetzt sagten einige Besucher gestern, dass Leute von Außerhalb wegen der tollen Innenstadt nach Lippstadt kämen, und wegen des Einkaufsflairs, das die vielen kleinen Läden hier verström(t)en. Andere sagten, dass Lippstädter sich aufmachen, Geld für Sprit oder Bahn ausgeben und nach Paderborn oder Soest düsen, um sich ihre Klamotten dort bei H&M, Zara oder im Mediamarkt zu holen.

So getz’ ma aufgepasst, da kommt die janz schlaue Frage:
Wenn die Einen kommen wegen der Innenstadt, die anderen bleiben weil “coole” Läden an der Bahn angesiedelt sind, und keiner das jeweils andere sieht … wegen der großen Entfernung und fehlender Magnetwirkung und so… wo genau ist das Problem? (und wie wär´s zur Abwechslung bitte mit einer unaufgeregten und sachlichen Antwort?)

Das war nicht das Einzige, was die Besucher gestern hat stutzig werden lassen. Auch das großzügige Hantieren mit den Entfernungen war ein Knackpunkt. Oder die sehr optimistische Sicht auf das Thema Finanzierung. Oder dass der obere Teil des Knochenkonzepts eher nach einem komplizierten Bruch aussieht und viel zu tief angesetzt wurde.
Ich ziehe einen integrativen Stadtplanungs-Ansatz dem Bau von Riesenklötzen persönlich vor. Andere Argumente (eigentlich die meisten) waren ja auch sehr plausibel und klangen in meinen Ohren sehr sympathisch. Und ich habe gehört, dass die Mittel, mit denen “jenseits” gefochten wird, nicht immer fair sind. Aber das heißt nicht, dass man die eigenen Argumente unsachlich werden lassen kann. Nur, um vielleicht später ein Stück v <Das interne Lektorat (sprich Hirn) hat das Weiterschreiben verboten und die Einordung der Sache unter “Privates” verordnet>

Andreas

Edit: Das hab’ ich jetzt davon. Selber schuld. Hätte mir denken können, dass wer in einem WEBLOG um sachliche Antworten bittet … zur Strafe KEINE bekommt! Es gibt eine Antwort ;o)

Do
14
Jun '07

Sehe ich das richtig?

<Warnung: Der folgende Beitrag hat von internen Lektorat die Wertung “deutsch” erhalten.>

Lese grade ein Merkblatt zum Thema Einwohnermeldeamt. Dabei sprang mich dieser lustige Satz an:

“Mit der Anmeldung […] kommen Sie der […] allgemeinen Meldepflicht nach, wonach sich innerhalb einer Woche anzumelden hat, wer eine Wohnung bezieht (§ 13). “

Morgen früh wollte ich mal vorbeischauen. Also Freitag. Und der liegt doch ohne Frage “innerhalb einer Woche”, oder? Ich habe zumindest noch nie Freitage gesehen, die sich “außerhalb einer Woche” befunden hätten ;o)

Da habe ich aber nochmal Glück gehabt. Man stelle sich vor, ich hätte mich direkt innerhalb der ERSTEN Woche nach Einzug anmelden sollen. Also, das hätte ich aber beim besten Willen nicht geschafft!

Oder hab’ ich was falsch verstanden?!

Andreas

Lebendiges Lippstadt

Gestern hab ich’s im Wochentipp gelesen. Per Zufall im Vorbeigehen! Im Patriot soll’s auch gestanden haben, aber “P-Abo einrichten” steht noch auf der Liste etwas weiter unten. Da merkt man mal wie aufgeschmissen man ist, wenn man sich auf’s Bloglesen verlässt. Phht.
Mindestens bei Hartmut hätte ich eine Zeile zum Thema erwartet vermutet. Nun gut, zu Sache:

Heute findet eine weitere Infoveranstaltung der Initiative Lebendiges Lippstadt statt, ab 19:30 Uhr, in der Gallerie Orrù (Hospitalstr. 8).

Titel: “Das Knochenkonzept - eine alternative Stadtplanung für Lippstadts Innenstadt”

Ich werde mich vom leicht nach Friedhof klingendenTitel nicht abschrecken lassen und höchstwahrscheinlich hingehen. Solltet Ihr auch tun!
Warum? Ich sach ma so: Lippstadt bekommt ‘ne Wurzelbehandlung, soviel ist klar. Jetzt geht´s darum zu entscheiden, ob die ganze Zahnreihe gleich mit ausgetauscht wird (könnte gefährlich sein, weil nicht sicher ist, ob sich so’n riesiges Einkaufszentrum langrifistig lohnt wie lange die neuen Beißer halten), oder ob man die (offen sichtlich) notwendigen Reparaturen durchführt, die noch funktionierenden Zähne aber behält (könnte zu einem smpathischen Miteinander von Anwohnern, Einzelhandel und Kultur mehr “Festigkeit” führen). Also dann: Wenn Ihr auch morgen noch kraftvoll zubeißen wollt, dann diskutiert fleißig mit über unser aller Kauleiste… öhm… jetzt… hab ich mich etwas verrannt. Aber Ihr wisst schon!

Weitere Infos

Hossa!

Andreas

Edit: Kurzzusammenfassung meiner Eindrücke (länger folgt. später. vielleicht.):
: ca. 30 “externe” Besucher
: Zuwenig für meinen Geschmack
: Präsentationen waren interessant
: Habe beim Knochenkonzept den oberen Teil des Knochens vermisst
: Als Diskussionsgrundlage - mehr sollte es nicht sein - aber viel integrativer als der Plan der Stadt
: Die Händler, die da waren (und die das Thema sehr betrifft, sollte man meinen), haben mit viel Engagement diskutiert
: Wo waren die anderen Händler? Mindestens die, deren Existenz bedroht ist sein könnte (MediaMarkt)? Komisch!
: Die Diskussion war bis auf wenige zaghafte Zwischenrufe aus dem “schwarzen Block” ;o) sehr fair. Hatte anderes erwartet (nämlich entweder keine Diskussion oder ein Gemetzel)
: Jenseits der Argumente beider Seiten stand für mich am Ende eine große Frage, die ich nicht offen stellen wollte und hier auch nicht hinschreiben mag. Noch nicht, vielleicht.

: Bin für einen Bürgerentscheid!

Wer nicht da war: Am Samstag (morgen) gibt`s nen Infostand auf der Langen Straße/Ecke Poststraße.

Mi
13
Jun '07

Verehrter Lippstädter Schützenverein

Ich erfahre gerade von Ihrer Internetseite, dass Sie Ende Juni Ihr alljährliches Schützenfest feiern. Sie zelebrieren heuer ihren 475. Geburtstag, dazu möchte ich Sie herzlich beglückwünschen! Sie nehmen zudem Ihr Jubiläum zum Anlass, das Fest in begrenzter Runde mit geladenen Gästen einzuläuten. Dafür habe ich volles Verständnis und wünsche viel Spaß beim Feiern!

Aber warum nur suchen Sie sich für eine private Feierlichkeit ausgerechnet den Lippstädter Marktplatz aus?

Schützenfreitag
(Quelle: http://www.lippstaedter-schuetzenverein.de)

Lassen Sie mich raten:

  • Sie wollen das “VIP-Gefühl” Ihrer Gäste steigern, wenn draußen vor Ihrem Zelt Tausende geifernd versuchen, nur einen einzigen Blick ins Innere zu erhaschen?!
  • Sie haben wirklich lange gesucht, aber es war einfach kein anderer Platz frei, der für den Festakt groß genug gewesen wäre?!
  • Sie haben einen Feldversuch gestartet um zu sehen, wieviel Anstrengung es kostet aus einem Volksfest eine subventionierte Privatfete zu machen?!
  • Sie ziehen ernsthafte Konsequenzen aus den jüngsten Berichten über Alkoholmissbrauch unter Jugendlichen und haben daher nur Gäste geladen, die über 18 Jahre alt und deren Lebern nachweislich gut durchtrainiert sind?!
  • Sie haben nicht nachgedacht, als Sie beschlossen haben, das Festzelt im Herzen der Stadt ausgerechnet für ihre Bürger unzugänglich zu machen?!

Ist der wahre Grund dabei? Andere fallen mir spontan nicht ein. Und wenn es auch nur um die Auftaktveranstaltung geht, so ist und bleibt die Wahl des Ortes pikant. Die Anwohner haben Sie derweil bedacht: Die werden kostenlos von der angekündigten Kapelle und Ihren sicherlich angeregten Gesprächen über den netten Abend beim nach Hause torkeln verlassen des Festzelts beschallt.

Prost!

Di
12
Jun '07

Sind Kissenschlachten am Rathausplatz etwa mittlerweile Standard?!

Mo
11
Jun '07

Also erstmal …

… entschuldige ich mich aufrichtig, dass meine Schreibfrequenz seit einigen Tagen zu Wünschen übrig lässt. Das liegt aber daran, dass ein gewisses Unternehmen aus der Telekomunikationsbranche …wie nenne ich es jetzt … hm… ah, ja: ich nenne es mal “T” (Dank an Herrn Dobschat für kreative Hilfestellung), seit Beginn des Monats in der Lage ist, mir etwas per Post zuzusenden, das sich “Anschlusskennung” nennt. Statt dessen habe ich ein und denselben Router gleich zweimal erhalten, umsonst. Ist doch auch mal was (Kann man sowas verticken, oder sind die zu billig? Lässt sich ein Router als Verstärker einsetzen? Oder als Frisbee?! Ich bitte um Vorschläge!). Nur, ohne diese Kennung könnte ich auch mit 100 Routern nix anfangen!

Bloggen geht derzeit also etwas schlecht, aber: Ihr könntet ja auch mal! Ist immerhin ein öffentliches Tagebuch, hier. Quasi ‘ne Internet-Klowand für alle! Also: Permanent-Marker raus und auf geht’s!

Und dann war da noch…
… die Sache mit dem Blogger des Monats. War ich. Im Mai. Ganz unverhofft. Mitten zwischen Kartons und mit einem fast schon gekappten Internetanschluss in Paderborn habe ich noch ein paar Zeilen ins Interview-Mail gequetscht. Immerhin gibt´s für diese herausragende Leistung *hust, watt staubt datt hier auffen Mal so?!* eine Kamera zu gewinnen. Auf die ich zwar noch warte *trippel*, aber klasse find’ ich’s trotzdem.

Andreas

PS: Ich bin 33 Jahre alt. Hab’s irgendwie verdrängt und 32 ins Interview geschrieben. Wie peinlich! Ich überlege noch, ob dieser Akt unter Eitel- oder unter Vergesslichkeit abgeheftet wird. Abgeheftet wird er jedenfalls ganz sicher. Und dann ganz schnell vergessen.

Di
5
Jun '07

Ein gutes Gefühl

 Angekommen. Also, physisch zumindest. Die letzte Woche war echt anstrengend: Packen, Kartons und Möbel durch die Gegend fahren, Bude putzen (also, beide!). Und jetzt? Jetzt stehen unzählige Karton unmotiviert in der Gegend rum. Deren Inhalt hat leider noch keinen Platz in der neuen Wohnung - oder es wurde ihm noch keiner zugewiesen. Also dauert es wohl auch noch ne Weile, bis alles verstaut ist.

Der Abschied aus Paderborn war sehr schwer! Erst sitzt ein kleines Vögelchen vor meinem Wagen. Ist überhaupt nicht weg gegangen. Quasi, als würde es Tschüss sagen wollen …

Vögelchen
*schniief* Ist das nicht romantisch?! Aber es kommt noch besser: nach der Wohnungsübergabe am Samstag steht auf einmal das versammelte Haus im Flur (äh… also, die Nachbarn) und übergibt mir ein Fotoalbum. Inhalt: Drei geile Jahre Party, Libori, Grillen und jaaahh… auch trinken.

Das wichtigste an der ganzen Geschichte ist allerdings: Lippstadt, ich bin wieder da!

Den ersten Spaziergang die Lippe - und damit etliche Jungenderinnerungen - entlang ist bereits absolviert. Und spätestens seitdem weiß ich: Es ist ein gutes Gefühl wieder da zu sein.

Andreas

Mo
4
Jun '07

Ein Amerikaner schreibt über Lippstadt

Craig ist Amerikaner, Web Entwickler und lebt “in a rather nice town in the heart of germany called Lippstadt”. Er hat vor, eine Art Weblog-Buch über seine Erlebnisse hier zu veröffentlichen. Eine Vorgeschmack könnt Ihr hier einsehen, eine lustige Anekdote zum Thema “Aldi-Queuing”.

Das Buch soll im Oktober fertig sein und den Titel “An Ami comes to Lippstadt” tragen. Ich bin gespannt, wie der Blick aus einer anderen Kultur für uns ausfällt.

Andreas