Ich weiß garnicht, ob Dedinghausen bei Zugdurchfahrten jetzt wieder mechanisch abgesperrt wird, aber gerade fällt mir der Hinweis eines netten Kollegen ins Postfach: Es gibt noch mehr davon (und Spiegel Online betreibt anscheinend Themenklau beim Münchner Merkur, siehe jeweiliges Erstelldatum).
Man muss tatsächlich eine 2-wöchige Ausbildung absolvieren, bevor man “Bahnübergangsposten” werden darf! Glaubt Ihr nicht? Ist aber so! Guckst Du hier (PDF-Datei). Und die Bahn ist keineswegs immer der Arbeitgeber. Wer den, äh… Beruf bei Google eingibt, findet jede Menge Stellenanzeigen verschiedener Firmen und Institutionen.
Übrigens: Hier der Link zum Hintergrund der Story.
Andreas
NACHTRAG ZUM NACHTRAG:
Wie bei meinem ersten Eintrag auch habe ich mich bei “Dedinghausen Aktuell” nach der aktuellen Situation erkundigt (an dieser Stelle vielen Dank für die wieer mal schnelle Antwort). Und die sieht aus wie folgt:
Während die Bahn gelassen den Dezember 2007 als grobes Fertigstellungsdatum für die Schranken angibt, sind in der Zwischenzeit wieder unglaubliche Dinge passiert, die das Dorfblatt mittlerweile in einer eigenen Rubrik “Grusel am Kusel” zusammenfasst (”Am Kusel” ist die Straße, an der die Bahnschranken stehen). Zum Beispiel sollen sich die Schrankenjungs fröhlich den Pizzawagen mit ihrer Lieferung “mal eben schnell” über die Schranken gewunken haben, obwohl die Flatterbänder eigentlich schon gezückt waren - tja, der Hunger eben. Ein anderer Dedinghausener berichtet von einem PKW, der noch Glück hatte, nicht von einem durchrauschenden ICE erfasst zu werden - weil die Herrschaften am flatternden Band nicht aufgepasst haben.Was soll ich dazu sagen? Würden die “BÜPs” jedesmal rechtzeitig “flattern” und sich keine Extrawürste erlauben, wäre ja alles in Butter. Tun sie aber nicht. Insofern ist die Bahn verantwortlich für die Vollpfosten, die sie einstellt (oder einstellen lässt).
Manchmal beginnt das menschliche Versagen eben schon lange vor der Handlung …



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