Ich hab’s am Telefon bei der Terminabsprache gesagt.
Heute Morgen am Empfang habe ich es dann wiederholt.
Und nachdem der Herr Doktor meine Beißerchen beschaut hatte, habe ich nochmal laut und deutlich erklingen lassen:
“Nach der Routine-Untersuchung möchte ich bitte gerne eine professionelle Zahnreinigung durchführen lassen.”
Alles das hat nix genützt. Die Dame im Stuhl hat ein bisschen Zahnstein entfernt (da wo man’s sieht) und mit einem Gerät diese leckere Zitronenpaste auf die Kauleiste eingerieben. Das war`s. Keine 40-Minuten-Behandlung, wie ich sie aus Paderborn gewohnt bin. Keine Vorführung, wie man mit Zahnbürste, -seide & Co. hantiert, keine Produktempfehlungen bezüglich Bürsten und Pasten, von Herstellern, die dem Arztteam regelmäßig bezahlte-Sylt-Reisen angedeihen lassen hochwertige Fachseminare empfehlen.
Sehr komisch. Der (Lippstädter) Zahnarzt meines Vertrauens wollte also kein Geld verdienen an mir. Das ehrt ihn eigentlich. Nur, ich wollte ihm ja welches geben. Unter diesen Umständen hat mir sogar die Produktshow fast ein wenig gefehlt. Tja, dann muss ich die Schubkarre mit den großen Scheinen wohl jetzt zum nächsten Dentisten rollen.
Und dafür bin ich auch noch um viertel vor Sieben aufgestanden, grrmphhh!
Andreas
PS: Ein Wiesbadener Arzt hat mal hier beschrieben, was er so in eine Zahnreinigung alles integriert (so kenne ich es). Und hier erklärt er, warum ich diesen Leistungsumfang nicht von jedem anderen Arzt erwarten kann. Mit anderen Worten: Es kann tatsächlich sein, dass noch ‘ne Rechnung hinterherkommt?! Na, das wäre echt der Gipfel!
1 Kommentar »