Über den “Tatort Dedinghausen” hatte lippstadt-blog bereits hier und hier berichtet. Bei den ansonsten friedlichen Dörflern lagen sofort alle Nerven blank, wenn man das Wort “Bahnschranke” auch nur laut dachte. Die Redaktion von “Dedinghausen Aktuell” berichtete uns von wiederholten Zwischenfällen am Bahnübergang. Der wurde ja seit geraumer Zeit von “Bahnübergangsposten” geregelt, und das eher schlecht als recht.
Jetzt hat die Kreisverwaltung zusammen mit Polizei und der Straßenverkehsbehörde entschieden, dass die Schranken für Autos bis auf Weiteres nicht befahrbar sind. Wegen großer Sicherheitsbedenken, wie es heißt.
Das ist für die Bürger wahrscheinlich sicherer. Für alle die da täglich her fahren, ist es aber eher unerfreulich. Und so wird der Unmut sicher weiter steigen. Die Bahn verhält sich in der Sache ohnehin uneinsichtig. Auf wiederholte Anfragen derKreisverwaltung habe sie keine befriedigenden Antworten geliefert. Daher haben die Behörden jetzt eingegriffen, auch wenn laut “Patriot” die Verkehrssicherungspflicht bei der Bahn liegt.
Statt der Schrankenjungs schauen jetzt Leute von der Stadtwacht am bahnübergang vorbei, zumindest zu Stoßzeiten will man jemanden bereitstellen.
Via Patriot

