Archiv für den Tag: 22.09.2008

EDIT: Lippstadt auf Abwegen, zweites Wochenende

Wochenende. Das Schwesterchen kommt aus Berlin. “Lippstadt auf Abwegen” neigt sich seinem Ende entgegen. Also wie immer den Kleinen geschnappt und los zur Parkour-Vorführung. Auf dem Weg dahin ist uns Rene auf seinem Bierfahrrad begegenet, im Schlepptau die “Aufräumer” der EinWEGverpackungen-Aktion. Die hatten ‘ne Menge Spaß, und das lag nicht nur am Inhalt von Renes Fahrrad, sondern auch an der sehr guten Musikbegleitung.

Lippstadt auf Abwegen   Lippstadt auf Abwegen

Jezt aber zum Parkour: Es schien eine bunte Truppe zu sein, ich habe verschiedene Sprachen und Dialekte unter den Akteuren gehört. Uns was die auf dem Volksbank-Parkplatz auf Knepper-Müllcontainern gezeigt hat, war recht imposant, vor allem für jemanden wie mich der sich mit Ach und Krach geradeaus bewegen kann:

Lippstadt auf Abwegen   Lippstadt auf Abwegen   Lippstadt auf Abwegen   Lippstadt auf Abwegen   Lippstadt auf Abwegen

Danach sind wir noch der Aufräumtruppe in den Nicolaiweg gefolgt. Die Anwohner dort haben Einblicke in ihre Gärten gewährt, über den Nicolaiweg und seine Geschichte informiert und die Gelegenheit genutzt, mithilfe eines Flohmarkts die eigene Rümpelkammer etwas zu leeren. Wir haben die nette Atmosphäre genutzt, um etwas Lippstädter Kaffee zu trinken.

Lippstadt auf Abwegen   Lippstadt auf Abwegen   Lippstadt auf Abwegen   Lippstadt auf Abwegen

Die Stadt hat im Rahmen der Aktion “Lippstadt auf Abwegen” jede Menge spannende Aktionen auf die Beine gestellt, viele davon konnte ich mir leider nicht ansehen. Wie bei jeder Aktion gab es auch hier Unkenrufe (teilweise auch politisch motiviert). Wir sind da anders, die Autoren des Lippstadt-Blogs haben eher Verbesserungsvorschläge gegeben, Pisi hat sich sogar hingestzt und eine Alternative für die Aktions-Website zusammengezimmert. So soll es sein, denn auch als Westfale muss man ja nicht gleich immer alles schlechtreden, nur weil’s aus der eigenen Stadt kommt. Ich fand das Angebot jedenfalls spannend, und die Stadt war wieder mal richtig voll. Hat Spaß gemacht, gerne wieder ;o)

Apropos Unkenrufe: Wenn man selbst nix hinkriegt, kommt natürlich Neid auf. Und der entlädt sich ab und zu nicht nur in Meckereien, sondern auch in unschönen Taten. Darüber kann ich dann nur den Kopf schütteln:

Lippstadt auf Abwegen


Edit 26.09.2008:

Chr1s berichtet bei der kneipentour, dass die Anwohner am Samstag um 20 Uhr die Polizei gerufen haben. Die Nachtsichten-Aktion war ihnen zu laut. Ja Leute, dann ruft doch am besten in zwei Wochen schon nachmittags die Ordnungshüter, weil das Kinderkarussel zu sehr bimmelt. Wer in der Innenstadt wohnt, rechnet doch wohl mit solchen Aktionen. Hier wünsche ich mir etwas mehr Toleranz für neue Ideen. Mit Haltestellen-Partys auf Zimmerlautstärke kann man sich zumindest schlecht brüsten *kopfschüttel*