Archiv für den Monat: Oktober 2008

Thema Altstadt: Ich habe mich entschieden

… oder: Nehmet Eure Kinder in Acht!

Gestern Abend wurden bei der Infoveranstaltung der Initiative „Lebendiges Lippstadt“ im Ostendorf-Gymnasium nochmal einige Argumente gegen das geplante Einkaufszentrum zusammmengefasst. Außerdem hatte man sich Hans Joachim Nölle M.A., Experte für Public Private Partnership Projekte, geladen, der über mögliche Finanzierungsmodelle eines Kulturzentrums referierte.

Nölle hatte in seinem Vortrag vor allem die die Möglichkeit einer Bürgerstiftung hervorgehoben, die nicht nur einen Teil der Entscheidungsprozesse an „uns alle“ zurückgibt (und steuerliche Vorteile für die Mitglieder haben soll), sondern obendrein ein Finanzierungsmodell mit Solidaritätscharakter ist.

Besonders stark und absolut wichtig für die Initiative war die Entkräfung der Aussage, die ein BEG-Mitarbeiter (bei dieser Veranstaltung) getätigt hatte. Dass die BEG nur an die Stadt verkaufe, wenn auf dem späteren Grundstück auch genau dieses geplante Einkaufszentrum stünde, konnte Referent Frank Boneberger relativ einfach widerlegen: Die BEG als Teil der zum Börsengang drängenden Bahn AG sei stark daran interessiert, das Grundstück als Altlast zu verkaufen – egal, was später damit gemacht würde. Und würde es sich kaum leisten, den Deal platzen zu lassen, nur weil später etwa ein Kulturzentrum entstünde. Warum auch, es gehört ihr dann ja auch nicht mehr. Das leuchtet mir ein. Auch wenn das Argument keine Allgemeingültigkeit hat, hier ist es angebracht.

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Auch wenn ich jetzt definitiv weiß, warum ich am 09. November mit „Ja“ gegen die Planung stimme, so bleibt doch ein Wehrmutstropfen. Denn anders als bei den Argumenten gegen die Planung verfielen die Referenten allesamt bei der Präsentation ihrer Alternative in den Konjunktiv: „Hier könnte eine Hochschule stehen.“ „Man könnte das Ganze [so und so] finanzieren.“ Wer sich also gegen die Planung der Stadt stellt, muss wissen, dass eine blühende Zukunft im Süden ungewiss ist und hart erarbeitet werden muss – unter der Prämisse, dass die Stadt das Grundstück bei einer Vereitelung ihrer Pläne überhaupt kauft.

Überhaupt nicht einverstanden bin ich mit der Argumentation, die Kulturwirtschaft in Deutschland würde derzeit einen absoluten Boom erleben. Das kann ich weder aus meinem beruflichen und privaten Umfeld bestätigen, noch waren die dazu präsentierten Zahlen stichhaltig. Quellenangaben fehlten in der Präsentation komplett und mit beispielsweise der IT- und Werbe-Sparte (man fühlt sich dann ja doch ein wenig bestätigt, vielen Dank dafür) wurden zwei Wirtschaftszweige einbezogen, die bei einem zukünftigen Kulturzentrum in der Südlichen Altstadt eher einer untergeordnete Rolle spielen dürften.

Mir bleibt zu sagen schreiben, dass ich lieber den holprigen Weg gehe, als ein wunderschönes Stück Lippstädter Geschichte, mit dem ich viele schöne Erinnerungen verknüpfe, einem Einkaufszentrum preiszugeben. Und einem Verkehrschaos. Und einer Niedriglohn-Struktur. Und völlig überzogenen Erwartungen, die längst seriös widerlegt sind.

Und quasi als Mahnung an alle Besucher prankte hinter den Referenten ein Plakat mit dem einbrennenden Satz „Nehmet Eure Kinder in Acht„. Na ja, da ging es zwar um einen Geistlichen, der sechzehnhundertirgendwas die Darwin-Lehre doof fand. Aber gepasst hat es trotzdem. Denn laut Experte Nölle  „steht so ein Kaufhaus mindestens 70, 80 Jahre, bevor man darüber nachdenkt es abzureißen“. Und soll das wirklich unser Vermächtnis an künftige Generationen sein?

Nehmet Eure Kinder in Acht - etwa vor diesem Mann? ;o)

PS: Die Blog-Artikel sind grade vermehrt politiklastig. Das ändert sich aber wieder, versprochen ;o)

Ich bin ja froh, wenn ich helfen kann …

… aber wie so oft wurde dieses unbedeutende kleine Weblog, in dem vor allem dieser eine Spinner seinen wirren Fantasien freien Lauf lässt, ein weiteres Mal nicht als Quelle genannt: Bei der CDU hat man das Thema „Fragestellung“ dankend angenommen und den Patrioten genötigt eine Stellungnahme zu drucken. Und wir werden mit keinem Wort erwähnt – ganz zu schweigen von der Initiative Lebendiges Lippstadt, auf deren Aktionsseite eben diese Erklärung schon seit geraumer Zeit zu lesen ist!!!

Ich bin entsetzt. Erschüttert, ein wenig traurig und sehr, sehr ausgemergelt, aber vor allem wirklich tief entsetzt. Und sowas verschreibt sich ausgerechnet christlichen Idealen *bittereTräneausdemAugewisch*.

EDIT: Shortlinks 29.10.2008

EDIT 31.10.2008
AUS AKTUELLEM ANLASS:


Die unter dem Kneipentour-Thema beschriebenen Beiträge wurden anscheinend vom Betreiber gelöscht. Es ist lediglich noch meine Frage vorhanden, was ein gewisser „mikala“ mit dem Begriff „Hochdeutsche“ meint. Keine Ahnung, wieso das so ist …

EDIT 03.11.2008
Der Kommentarstrang ist wieder da.

Bürgermeister ergreift Partei für KWL
Und mit was? Mit Recht! Der Weihnachtsmarkt wird kleiner als sonst, und schon wird geunkt. Na, dat hammwa gerne: Erst nicht hingehen (und Geld ausgeben), aber dann über eine Verkleinerung die Nase rümpfen… phhh!

Lott ergreift Partei für Einkaufszentrum
Hartmut hat „herausgefunden“, dass Lott hinter der blauen Anzeigenkampagne im Patriot steckt. *schulterzuck* Auch wenn es besser (und auch unproblematisch) gewesen wäre, Ross und Reiter zu nennen: Daran könnte ich nur etwas Schlimmes finden, wenn die als solche kenntlich gemachte Werbung in den redaktionellen Teil überspringen würde. Und das kann ich mir bei unserem integren Patrioten nun beim besten Willen … also … nein!

Kneipentour-Leser sprechen sich gegen Übernacht aus
Die Diskussion um „Hochdeutsche“, die nicht ins Übernacht gehen können, legt den Schluss nahe, dass dort „niedrige“ Deutsche verkehren, mit denen man nichts zu tun haben mag (Stichwort „latent anachronistische Argumentation“). Ein Zeugenbericht (aktuell letzter Eintrag) zeigt aber auch, dass das Übernacht eine Mitschuld an der aktuellen Besucherstruktur treffen könnte.

Lippstadt-Blog wirbt für Infoveranstaltung
Skandal! Ein kleines, aufmüpfiges Blog stellt sich gegen die einhellige Mediensperre, die gegen „Lebendiges Lippstadt“ zu herrschen scheint. Und posaunt hinaus: Morgen Abend (30.10.2008) um 19 Uhr werden im Forum des Ostendorf-Gymnasiums nochmal alle Argumente gegen den Bau des Einkaufszentrums in der Südlichen Altstadt live vorgetragen.

Und (Achtung Wortspiel) zuguterletzt:
Lippstädter Bestatter im Test

ja, wenn nein – nein, wenn ja

Ich höre in den letzten Tagen zum Thema Ratsbürgerentscheid immer mehr Leute sagen „Ich muss Ja ankreuzen, wenn ich dagegen bin – das ist aber unlogisch. Die wollen uns damit doch nur verwirren.“

Und zu dieser Verwirrung tragen viele Beteiligte bei: Bürger Bernd Nothjung zum Beispiel nutzt das Medium „Leserbrief“ im Patriot, um der Stadt voruzwerfen, sie treibe Schindluder mit der Demokratie. Und erst letztens hat das Hellweg-Radio O-Töne „verwirrter“ Bürger aufgenommen und eine passende Kurzmeldung ins Netz gestellt – ohne aufzuklären, warum die Frage so doof gestellt wird.

Dabei kann die Stadt überhaupt nichts dafür, wie die Frage gestellt ist. Sie muss sich dabei schlicht an das NRW-Wahlrecht halten (erklärt wird das z.B. hier ganz unten, unter der Überschrift „Übrigens“).

Und ganz im Ernst: Wer sich die Frage in einer ruhigen Minute durchliest, wird sie auch so beantworten können, dass seine Meinung hinten rauskommt. Da bin ich sicher! Ach so, bevor ich es vergesse: Bitte geht am 09. November zum Ratsbürgerentscheid. Euer Wahlbüro ist bestimmt nicht weit weg ;o)

Wie unser Informant nach vorliegenden Informationen exklusiv bestätigte …

Dieser Satz steht heute in der Zeitung:

„Für die Polizei verlief der Beginn der 82. Lippstädter Herbstwoche „eher unruhig“, wie ein Polizeisprecher gestern gegenüber unserer Zeitung sagte.“ (Quelle)

Über solche Sätze stolpere ich jedes Mal. Denn „gegenüber unserer Zeitung“ klingt, als hätte ein Redakteur da mal investigativ nachgehakt und als Einziger diese Antwort erhalten. Klingt so, steht da aber nicht. „Gegenüber unserer Zeitung“ kann z. B. auch heißen, dass noch 30 andere Journalisten bei einer Pressekonferenz anwesend waren 😉

Aber nehmen wir an, die Redaktion hat tatächlich mit der Polizei gesprochen (es dreht sich immerhin um die für Lippstadt sehr wichtige Herbstwoche). Dann scheint der Polizeisprecher aber einfach das wiederholt zu haben, was er ohnehin schon in seine ganz offizielle Meldung geschrieben hat, die seit gestern online einsehbar ist.

Wo man so toll formulieren lernt? Blöde Frage.

:o)

Stell‘ Dir vor der Güter rockt und der Eintritt ist auch noch frei

Der Initiative „Lebendiges Lippstadt“ ist es gelungen, zwei absolut geile Bands in den Güterbahnhof zu locken. Am Freitag, den 07. November treten (soweit ich weiß) zum ersten Mal in der Geschichte der Kneipe Livebands dort auf. Und was für welche:

The Smack Ballz covern Rock-Klassiker auf sehr eigensinige Weise (mit Arkordeon, Gitarre und Naturschlagzeug. Zu hören auf ihrer mySpace-Seite, Link anklicken!). Und obwohl die Band erst seit Februar existiert, hat sie bereits die „Eagles of Death Metal“ supportet (Yeah, Queens forever ;o).

Orange but Green dagegen sind sowas wie die Haus-und-Hof-Band von Peter Thorwarth (Regisseur von „Bang Boom Bang“, „Was nicht passt, wird passend gemacht“ oder aktuell auch von der „Welle“). Entsprechend ist die Band in jedem Thorwart-Streifen zu hören.

Wer bei diesem Set bitteschön dann auch noch die angekündigten „Sepcial Guests“ sein sollen, brauche ich garnicht wissen. Denn ich werde hingehen, soviel ist sicher. Wer die Ausmaße der Kneipe kennt, weiß, dass er besser sehr früh vor der Tür stehen sollte (Beginn ist um 20 Uhr). Denn es könnte voll werden … Der Eintritt ist auch noch frei.

Falls es noch erwähnt werden muss: Sehr wahrscheinlich wird man sich vor Ort wohl auch über das Thema „Südliche Altstadt“ informieren können ;o)

Aus Alt mach Neu?

Mit Propheten unterhält man sich am besten drei Jahre später.
Sir Peter Ustinov (1921-2004)

Gestern hatte die Stadt zum Infoabend geladen. Thema: Die Umgestaltung der südlichen Altstadt zu einem nagelneuen Einkaufszentrum. Es gab die üblichen Podiumsreden, gefolgt von einer Diskussion. Einige einleuchtende Argumente kamen vom Podium, ein Gutteil der Aussagen über die Entwicklung des Einkaufszentrums waren aber eher Hoffnungen – auch wenn sie wie Tatsachen vorgetragen wurden.

Infoabend Südliche Altstadt 1   Infoabend Südliche Altstadt 2   Infoabend Südliche Altstadt 3

Die wohl stärkste und am längsten nachhallende Wortmeldung kam indes von einem Vertreter der BEG, die (aus dem Kopf zitiert) lautete:

„Wir stecken all unsere Energie in dieses Projekt (Das Einkaufszentrum). Wenn es scheitert, sehen wir uns aber auch keine Alternative an. Glauben Sie also nicht, dass wir jeden x-beliebige Vorschlag prüfen. Wenn es dieses Projekt nicht wird, dann wird’s keins.“

Mit anderen Worten: Liebe Bürger, fresst oder sterbt. Der Frust über diesen Satz war Tenor der am Veranstaltungsende ausströmenden Besucher. „Das also ist Demokratie“, zeigte sich z. B. eine Dame sichtlich entrüstet. Ich persönlich bin noch immer unschlüssig. Bis hierher steht für mich fest:

  • Stimme ich für das Projekt (also bei der Abstimmung mit „Nein“), dann aus dem Grund, dass ich auf einen vermehrten Besucherstrom hoffe, der nicht gleich nach dem Einkauf wieder von Dannen zieht, sondern auch dem übrigen Handel und der Gastronomie ein Umsatzplus beschert. Müssen die großen Firmen aus dem Einkaufszentrum ihren Umsatz eigentlich zwingend in Lippstadt versteuern? Wenn ja, lockt zusätzlich ein Plus im Steuerbeutel, wo bislang keins zu verzeichnen ist. Ein weiterer guter Grund ist: Das Ding ist in trockenen Tüchern, sprich die Investoren sind da und die Planung ist weit fortgeschritten.
  • Stimme ich gegen das Projekt (also bei der Abtimmung mit „Ja“), dann nicht allein, weil es gegen solche Shopping Malls im Allgemeinen berechtige Bedenken gibt. Sondern vor allem deshalb, weil die Stadt zum wiederholten Male den demokratischen Entscheidungsprozess zu dem Thema vorsätzlich torpediert hat. Erst wollte die Stadt die zaghaften Versuche einer Bürgerbewegung im Keim ersticken (Gemeint ist die Initiative, ohne die wir wohl jetzt nicht mit entscheiden dürften). Dann wurde ein politisches Ass aus dem Ärmel gezogen. Und seit gestern wissen wir: Wird’s nicht dieses Projekt, wird’s halt keins. Pistole auf die Brust! Sowas stößt bei mir echt sauer auf.

Hach naja, ein paar Tage sind’s ja noch bis zur Abstimmung. Und das Hauptziel sollte ohnehin sein, überhaupt wählen zu gehen. Denn ohne eine ausreichende Wahlbeteiligung ist die Entscheidung der Wahl hinlänglich. Also: Hingehen zum Ratsbürgerentscheid am 09. November!!!

Wie aus einer traurigen SPD-Veranstaltung doch noch ein schöner Abend wurde

Ich hatte mich eigentlich darauf eingerichtet, den gestrigen Abend im Brauhaus zu verbringen und mir die Diskussion zum Thema „Stadtmarketing auf dem Prüfstand“ anzusehen. Kurz bevor ich dorthin aufbrach, ereilte mich aber der Anruf von Pisi. Er sei mal wieder in der Stadt und wolle jetzt auch unbedingt ganz schnell seinen Tütengras-Gewinn abholen (Achtung, überspitzte Darstellung).

Ich bin also schnell zum Brauhaus gefahren, habe mir die Eingangsplädoyers von selbsternannter SPD-Richterlichkeit und der Verteidigung angehört und habe ein paar Fotos geschossen. Diese wenigen Minuten im gut gefüllten Raum bestätigten meinen vorab gewonnenen Eindruck von der Veranstaltung:

Eine Oppositionspartei sucht sich einen möglichst angreifbaren Teil des laufenden Stadtbetriebes aus (Marketing ist ja so wunderschön schwammig, da kann jeder was zu sagen) und kloppt der öffentlichen Aufmerksamkeit wegen mal ordentlich drauf rum.

SPD stellt Stadtmarketing auf den Prüfstand

Ich kann leider nicht sagen, wie die Disskussion ausging, aber wenn sich nach den Anfangsplädoyers nicht viel getan hat, dann bleibt festzuhalten: Das Lippstadt-Marketing ist notorisch knapp bei Kasse. Was das Team trotzdem alles mit großem Einsatz auf die Beine stellt, ist teilweise preisverdächtig, mindestens aber mehr als lobenswert. Und dass es immer etwas zu verbessern gibt: Oh Wunder und siehe da, das wusste das Stadtmarketing-Team auch schon, bevor die SPD es drauf stieß. Nein, wer hätte das nur gedacht!

Ich mache aus meiner politischen Ausrichtung ja keinen Hehl, aber DAS ist eine Stadt-SPD, in die ich nicht eintreten wollte. Auch wenn es sich bei solchen Veranstaltungen anscheinend um städtisches Tagesgeschäft und das bekannte „Klappern zum Handwerk“ handeln mag: Wer sich in Boulevardblatt-Manier reisserische Themen der Aufmerksamkeit wegen auf die Fahnen schreibt, hat schlicht weniger Zeit für das, wofür er im Amt und Würden ist: Politik.*

Und deshalb habe ich es kein bisschen bereut, dass ich verfrüht abgereist bin um mich mit Pisi und seiner Freundin zu treffen. Wir haben uns über die Stadt, die aktuelle Politik, die Partyszene, aber auch über private Dinge sehr nett bei einer Tasse Kaffee (Herr Thombansen kann nicht nur verzüglich Bier brauen) unterhalten. Ganz zum Schluss kam das Thema „Bloggertreffen in Lippstadt“ auf. Es braut sich da was zusammen, lange kann’s nicht mehr dauern ;o)


Im Gegensatz zu gestern erwarte ich für die Veranstaltung heute Abend richtig viele spannende Wortgefechte. Und das schöne ist: Das EVG ist nur einen Katzernsprung entfernt von Zuhause ;o)

* Der Fairness halber sei nochmal erwähnt, dass ich nur einen kleinen Teil mitbekommen habe. Bin gespannt, was der Patriot über den Ausgang berichtet.

Shortlinks 14.10.2008

Infoabende: Stadtmarketing und Südliche Altstadt
Und Lippstadt-Blog ist dabei. Könnte ’ne politische Woche werden hier ;o)

Das gruselige Marienschloss und Lippstadt Landunter
Stadt-TV entdeckt das nicht-bewegte Bild – und Photoshop. Ganz ohne Bearbeitung kommt dagegen dieses Bild hier aus.

Das Finanzamt bekommt gutes Zeugnis
Das hört man selten und deshalb umso gerner

Gun’s Roses machen Metal
Die Nachricht hat mich auch überrascht, aber wenn’s der Pisi sagt, stimmt’s ;o)

Die Herbstwoche naht
Ich trinke zur Kater-Prävention schon mal Wasser in rauen Mengen vor.

Und zuguterletzt:
Wen die Musik nicht abschreckt, der kann sich hier das Camperidyll am Marge.. Marge … Menno! MargAretensee ansehen (schweret Woat vürn Wesfal’n, weiss’de):

Der kleine Bernhard

Medien nehmen in unserem Alltagsleben einen großen Platz ein. Mit ihnen umzugehen und sie richtig bewerten zu können, ist daher enorm wichtig. Der Patriot macht hier einen wichtigen Schritt und geht „in die Grundschule“. Insgesamt 36 vierte Klassen erhalten drei Wochen lang den Patriot, lassen sich vom Redaktionsalltag erzählen und dürfen sogar selbst Beiträge schreiben.
Diese erste spielerische Annäherung ans Thema Zeitung* finde ich klasse. Ob die Lütten dann wohl demnächst am Frühstückstisch fleißig Patriot blättern?!

Zur Aktions-Website

* Begriffserklärung für Web-Fanatiker: Das sind tote Bäume, auf denen Informationen drauf stehen ;o)

Schlechte Nachrichten …

… verbreiten sich eben am besten. Am Wochenende wurde die Party einer 16-jährigen Lippstädterin zum Alptraum. 50 Gäste waren zur Hauseinweihung geladen. 250 kamen, teils einfach mal so über die Mauer. Einige davon verwüsteten das Haus. Die Meldung hat es in verschiedene Portale gebracht, darunter Süddeutsche, T-Online, Kölner Rundschau und Spiegel (soviel zum Thema „seriöse Presselandschaft“). Die Kneipentour reagiert vergleichsweise gelassen.

Dank an Hendrik für den Polizeilink.