Morgen wird gewählt. Der erste Ratsbürgerentscheid in Lippstadt. Auf Grund der begrenzten Möglichkeiten wie diese Wahl ausgehen kann (Ja oder Nein), entstehen zwei Varianten, wie es weiter gehen kann, mit der südlichen Altstadt.
Variante 1
Wenn sich die BürgerInnen der Stadt Lippstadt gegen den Ratsbeschluss entscheiden, sind die Verantwortlichen der Stadt einmal mehr aufgefordert sich mit den durchaus realistischen Alternativen auseinander zu setzen.
Sie können sich weder trotzig stellen noch eine leicht modifizierte Variante umsetzten.
Dann heißt es, es muss neu Überlegt werden. Es bedeutet aber nicht, dass nichts passieren wird. Es war nie das Ansinnen der Bürgerinitiative, dass auf dem Güterbahnhofgelände nichts verändert wird. Es sollte lediglich verträglich für Lippstadt entwickelt werden. Wer immer noch meint, dass dies nicht möglich ist, der hat sich leider in den letzten 1 ½ Jahren nicht mit den erarbeiteten Inhalten der Bürgerinitiative auseinander gesetzt.
Variante 2
Die BürgerInnen bekräftigen den Ratsbeschluss. Dann heißt es für die Stadt, dass dieser auch wie Beschlossen umzusetzen ist, damit er seine Gültigkeit behält.
Der Ratsbeschluss ist mit einigen Zwangspunkten behaftet. Erst wenn diese auch alle erfüllt sind, hat der Ratsbeschluss eine rechtkräftige Wirkung und kann durchgeführt werden.
Wir sehen also, dass auch nach dem 09. November noch nicht alles entschieden sein muss. Aber viel wichtiger als das ist doch die Tatsache, dass die BürgerInnen der Stadt Lippstadt selbst und direkt an dieser Entscheidung mitwirken konnten. Das allein sollte doch den Verantwortlichen gezeigt haben, wie wichtig uns (den BürgerInnen) unsere Heimat ist.