Christoph Barnstorf-Laumanns höchstpersönlich hat jetzt auf diesen Blogartikel von Hartmut Befeldt und auf die “Entwicklungsvorlage” auf der Aktionsseite ja-ich-bin-dagegen.de (siehe hier im Kommentarstrang) reagiert:
***** Der Patriot - In eigener Sache*****
Für den Patrioten - und für Herrn Barnstorf-Laumanns selbst - ist das m.E. ein Wahnsinns-Schritt! Eine Lippstädter (!) Tageszeitung antwortet öffentlich und von höchster Stelle auf Anschuldigungen eines Weblogs! Der Patriot hat sich damit soeben einen Schritt weit aus dem medialen Mittelalter (und seiner Kernkompetenz “Print”) herausgewagt. Das Thema ist nicht gerade erfreulich, zugegeben. Aber wenn das nötig war, damit der Patriot wirklich im Web ankommt und Blogger als”ernstzunehmend” anerkennt - bitteschön. Was für zukünftige amerikanische Präsidenten* Normalität ist, musste im behüteten Lippstadt erst noch bitter gelernt werden: Das Web 2.0 hat Gewicht. Und kein geringes.
Ich hoffe, dieser Schritt bleibt kein Einzelfall. Und das nächste Mal kann man Weblogs ja auch mal positiv erwähnen ;o)
* Falls jemand irgendwann mal auf diesen Artikel stößt und nicht weiß, was der Vergleich soll: Seit heute steht Barack Obama als Präsident der USA fest
EDIT 06.11.2008:
Das Thema “Altstadt” und das zuletzt aufgetauchte Web-Dokument von Herrn Boneberger erhitzen die Gemüter (zurecht) ziemlich stark. Und deshalb, um Missverständnissen in diesem Artikel mal gleich vorzubeugen : Das Schreiben von Herrn Barnstorf-Laumanns finde ich inhaltlich komplett richtig. Dass wir dieselbe Meinung vertreten, habe ich eigentlich schon in den Shortlinks vom 29.10.2008 deutlich gemacht.
Worum es mir in dem Artikel aber eigentlich geht, ist der als sehr positiv zu bewertende Schritt des “Patriot”, auf Inhalte eines Weblogs Bezug zu nehmen. Das ist zwar in weblogtypischem “Na endlich kommen die klassischen Medien mal in die Hufe”-Ton passiert, soll aber eher eine konstruktive Kritik an einer von mir ansonsten sehr gerne gelesenen Zeitung sein.



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