Archiv für den Monat: März 2009

Von Switch parodiert werden: Erledigt!

Genau wie bei meinem ersten „Erledigt„-Eintrag geht es auch diesmal um Bauernschäfer Heinrich. Das Switch-Team hat sich daran gemacht, das Schäferlied ein wenig umzudichten (Das Video beginnt dort, wo Heinrich zum ersten Mal eingeblendet wird, in Minute 5:45 kommt er nochmal).

Geschmacklos oder gut parodiert?

Lippstadt – Der Film

Lippstadts Film-Visitenkarte ist nach einem Jahr harter Arbeit endlich fertig geworden. In 45 Minuten beleuchtet er die verschiedenen Facetten unserer Stadt in Bild und Ton.

Den Trailer dazu gibt es hier:

Die DVD ist gegen eine geringe Schutzgebühr bei der Kulturinformation im Rathaus erhältlich.

„Gros der 928 000 Euro für Güterbahnhof“

Mit Verwunderung lese ich jetzt im „Patriot“ dass 928.000€ der Städtebau-Fördergelder der Landes in das Projekt Güterbahnhof für Anlaufmassnahmen fliessen. Heisst das die Finanzierung war bisher nicht gesichert oder waren diese Mittel  bereits zugesagt und eingeplant?

Shortlinks 24.03.2009

Wenn die INI unterrichtet …
… dann MUSS das sicher nicht immer so aussehen, KANN aber anscheinend ;o)

Lippstadt, Feng Shui, Draußen schlafen und die Sache mit der Kündigungsfrist
Dieser Radiospot soll lustig sein, birgt aber so manchen logischen Fehler. Wenn Werbung mit der Brechstange gemacht wird…

Ab sofort „Echtzeitparken“ in Lippstadt
Nette Idee, aber: War das Parken nicht immer schon in „Echtzeit“?
Lippstadt-TV hat’s übrigens ausprobiert (bitte, bitte, nehmt Silverlight wieder raus ;o)

Die LIMA kommt wieder
Ihr Debüt war ein Erfolg, ich bin gespannt auf die zweite Runde! Die Men in Blech sind auch wieder dabei.

Fleischer verbünden sich …
… und gehören dait zu den Top5-Fleischerverbänden in NRW

Neue Tourismus-Broschüre erhältlich
In solchen Werken soll man ja selbst als Lippstädter noch Neues entdecken. Ging mir erst im letzten Jahr mehrfach so …

Ausstellung „Sonderzüge in den Tod“
… hat in der Stadtbücherei begonnen und endet schon wieder am 02. April!

Sundown in Lipptown

Kein Lüftchen, kaum Wolken, und gestern Abend wurde das ganze mit gülden-rosa-hellblauem Himmel eingeläutet …

Sundown in Lipptown

Boah, is dat’n kitschiga Frühlingsanfang! Ich wüad ma sagen, drittklassiga Töörner in seiner schlechtesten Phase …

Lippstadt und Soest

„Soest ist doch nur schön, wo keine Geschäfte sind“ ist die Überschrift eines Artikels im „Patriot“ der nicht gerade sehr nett zu Soest ist. Handelt es sich bei den beiden Nachbarstädten Soest + Lippstadt um das westfälische, wenn auch etwas kleinere Pendant zu Köln + Düsseldorf?

http://www.derpatriot.com/index.php?content=lokal_artikel&ID=aP-366359&RESSORT=LP

Die Stadt zwitschert

Passend zu den angenehm-frühlingshaften Geräuschen, die endlich wieder an mein Ohr dringen, habe ich mich beim „Microblogging-Dienst“ Twitter umgesehen. Und einige spannende Entdeckungen gemacht.

Die Meinungen zu diesem Mini-Gezwitscher reichen von „absolut geil“ über „Ganz nett für einige Gelegenheiten“ bis hin zu „Von Spinnern für Spinner“. Und alle haben recht. Irgendwie. Fakt ist: Twitter ist eine spannende Informationsquelle und eignet sich super zum Quameln bzw. Meinungsaustausch mit Freunden oder Berufskollegen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Hier ein paar Twitterer aus der Region.

### Medien/Nachrichten ###
DIE GLOCKE verteilt mit ihren „Tweets“ (so nennt man die einzelnen Einträge) hauptsächlich Topnews. Es wäre spannend zu erfahren, wie viele zusätzliche Besucher über diesen Kanal auf der Website landen.

Schon spannender ist da das, was die REDAKTION VON DERWESTEN macht. Hier zwitschern die Journalisten aus ihrem Alltag – und sie reagieren auf Lesermeinungen! Das macht die Twitteradresse des „Westens“ interessant – mal abgesehen davon, dass der Bezug zu Lippstadt verständlicherweise eher gering ist.

Weitere Newsdienste für die Region bei Twitter sind OWLONLINE (Mix aus Presseschau und PR) und HAMMTV (Die bringen die News zur Hochschule derzeit schneller als jeder andere).

### Blogger und andere Lippstädter ###
Natürlich sind auch einige uns bekannte Blogger bei Twitter registriert, zum Beispiel der Mann, der den MILCHRAUSCH betreibt und der Schreiberling vom MARKBLICKSWEG. Der LIPPSTÄDTER SPASSVEREIN gibt ebenfalls Tweets zum Besten.

### Von Firmen und Parteien … ###
… die twittern, hört man hier und da, aber in der Regel sind das dann bekannte Marken oder Bundes- bzw. Landespolitiker. Ob so etwas auch für Lippstädter Unternehmen bzw. Parteien Sinn macht, ist stark von den Umständen abhängig. Denn immerhin wird man dann sowohl an seiner „Schlagzahl“ als auch an der Zahl der „Follower“ (Leute, die sich per ‚Abo‘ die News des Twitterers anzeigen lassen) gemessen.

Das war ein kleiner Überblick zum Gezwitscher rund um Lippstadt. Habe ich wen vergessen? Dann bitte einfach in den Kommentaren posten. Und noch ein Hinweis: Wer Twitter nicht kennt, sollte sich einfach mal kostenlos anmelden und es ausprobieren. Nur so macht der Dienst erst richtig Sinn. Und reinschnuppern tut nicht weh.

Neulich im Patriot…

Die Wirtschaftskrise scheint nun auch beim Patrioten zu buche zu schlagen. Anders lässt sich die Tatsache dieser wirklich dreisten Abschreibaktion wohl nicht erklären. Am vergangenen Freitag bediente sich unsere bisher geschätzte Heimatzeitung in der freien Enzyklopädie Wikipedia. Die Biografie Pastor Niemöllers wurde eins zu eins übernommen. Dafür hat es der Patriot nun mal erreicht in diversen Blogs Beachtung zu finden 😉 Das Thema wird im Marblicksweg sehr schön angeführt, weshalb ich es hier nicht versäumen möchte diese Quelle zu zitieren! Na hoffentlich kommt unsere Zeitung nicht auf die Idee demnächst noch die Bildzeitung zu kopieren…

Ein paar Fragen an … Paul Cibis

Ihr habt Euch sicher auch schon häufiger gefragt, wie wohl so das Leben eines Konzertpianisten ist, oder? Sisste, wusstich! Mensch, warum habt Ihr das nicht mal früher gesagt. Für sowas haben wir doch Paul Cibis! Der Lehrer am Trinity College of Music in London und Konzertpianist ist in Lippstadt geboren und hat mir trotz Stress und chinesischer Internethindernisse (Er hat u.a. kürzlich beim Festival „Fringe Schanghai“ gespielt) freundlicherweise ein paar Fragen beantwortet.

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Zur Einstimmung:

Paul Cibis – Videobeispiel
Paul Cibis – Audiobeispiele

Paul Cibis
Quelle: paulcibis.com
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Lippstadt-Blog:
Herr Cibis, wie sieht der Job eines Konzertpianisten aus? Ist es so, wie man sich das vorstellt – das ganze Jahr in Hotels unterwegs, nach den Konzerten leckere Buffets plündern und nie schwer tragen müssen, eben wegen der wertvollen Hände?

Paul Cibis:
Schön wäre es! In Hotels übernachte ich zwar schon hin und wieder, aber das mit den Buffets stimmt leider überhaupt nicht. Nein – im Ernst – das ist leider ein viel zu romantisches Bild vom Leben als Musiker. Richtig ist in meinem Falle, dass ich sehr viel unterwegs bin. Ich wohne mittlerweile wieder in Berlin, arbeite und unterrichte aber weiterhin in London, und konzertiere darüber hinaus mehrmals im Jahr in Asien. Das klingt sehr nach Jetset und so einige Flüge kommen da im Jahr auch zusammen, aber so aufregend wie es klingt, ist das nicht. Wenn ich unterwegs bin, mache ich ja keinen Urlaub! Als ein Ein-Mann-Unternehmen, das die Abteilungen Produktion, Vertrieb, Marketing, Forschung usw. in einer Person vereinen muss, verbringe ich oft mehr als die Hälfte meiner Arbeitszeit am Computer und nicht am Klavier – unabhängig davon, wo ich bin.

Lippstadt-Blog:
Apropos Hände: Kann man sich sowas eigentlich versichern lassen?

Paul Cibis:
Das geht sicherlich, aber da kenne ich mich nicht aus, meine Hände sind nicht speziell versichert. Im Alltag spielt es für mich auch kaum eine Rolle, dass ich Pianist bin. Wissen Sie, ich weiß von einem recht berühmten Pianisten der älteren Generation, dass er sich nicht einmal sein Frühstücksbrot selber schmiert, da er unter keinen Umständen ein Messer in die Hand nehmen würde! Das halte ich dann doch für übertrieben. Ich spiele zwar zum Beispiel nicht aktiv im Volleyball-Verein mit und würde mich auch bei einigen Kampfsportarten eher zurückhalten, aber anderen Sport treibe ich deswegen nicht weniger. Und meine Koffer trage ich leider auch immer selbst!

Lippstadt-Blog:
Ihr Hauptaufenthaltsort ist London, Sie reisen zudem oft nach Asien. Sind Sie froh, der schnuckeligen Kleinstadt entkommen zu sein?

Paul Cibis:
Ich bin sehr froh, so vieles schon gesehen und erlebt zu haben. Natürlich wollte ich nach dem Abi aus Lippstadt so schnell wie möglich und so weit wie möglich weg. Nicht deswegen, weil es mir zu klein oder zu “schnuckelig” gewesen ist, sondern da ich andere Gegenden, Städte und Lebensweisen kennenlernen wollte. Hinzu kamen natürlich die beruflichen Gründe. Ich wollte Musik an einer Hochschule studieren und dann meinen Weg als freischaffender Künstler bestreiten. Ersteres ging nun mal in Lippstadt nicht, letzteres hingegen ginge dort ja immer noch!

Lippstadt-Blog:
Gibt es die Gelegenheit, Sie mal live zu sehen? Treten Sie zufällig irgendwann mal in der Nähe auf?

Paul Cibis:
Zufällig tritt man ja eigentlich nirgendwo auf. Ich würde mich aber sehr freuen, wieder einmal in Lippstadt oder in der Nähe von Lippstadt zu konzertieren und werde diese Idee an meine “Vertriebsabteilung” weiterleiten. Über Anregungen seitens Ihrer Leser würde ich mich sehr freuen. Schreiben Sie mir einfach via meiner Webseite www.paulcibis.com!

Lippstadt-Bier und la Bamba

Die erste Videoantwort auf das Kinderlied „Die schönste Stadt der Welt“ ist eingegangen, von den beiden Jungs, die bei Youtube unter „Sabotage84“ bekannt sind und die vor allem bekannte Songs covern.

Nett finde ich vor allem die Idee, vorher noch einen Schluck Lippstädter Bier zur Brust zu nehmen. Ab Minute 3:06 wird kurz „La Bamba“ eingebunden, ebenfalls klasse:

Und weil ich das richtig gut finde, starte ich hiermit den Aufruf:

1. Setzt euch vor die Web-/Digicam

2. Schnappt Euch Eure Freunde, Kinder, Kanarienvögel oder was grade in der Nähe ist

3. Singt das kleine Lippstadt-Lied auf Eure Weise

4. Postet es als Videoantwort

Bin gespannt, was Ihr Euch so einfallen lasst. Die Ergebnisse werden hier selbstverständlich regelmäßig präsentiert ;o)

Macht Euch keine Sorgen, ich komme bald nach!

… und pass auf Deine Schwester auf.“ Das sind die letzten Worte, die der 8-jährige Georg Levy Müller von seiner Mutter hört. Danach soll er sie nie wieder sehen. Wahrscheinlich ist es der Bahnhof in Lippstadt, auf dem Georg, seine kleine Schwester und die Mutter stehen. Wir schreiben das Jahr 1939. Aus Deutschland zu fliehen, ist für Juden bereits fast unmöglich. So versuchen viele jüdische Mütter in einer verzweifelten Aktion, wenigstens ihre Kinder Richtung Westen in Sicherheit zu bringen. Genau das tut Lucie Hope Levy mit Georg und Ursula …

Jahrzehnte nach diesen entsetzlichen Erlebnissen bricht der heute 78-jährige Georg sein Schweigen. Und schreibt ein Buch, das auf Drängen seiner Familie veröffentlicht wird. Hier ein Auszug aus Georgs Erlebnissen als kleiner Junge in Lippstadt, das kürzlich auf Youtube eingestellt wurde:

Auf dieser Website wird das Leben von Georg Ley Müller genauer beschrieben. Georg ist der Sohn von Max Levy, der in Lippstadt ein Manufakturwarengeschäft unterhielt. Er wurde in das KZ Oranienburg gebracht und kam Wochen später nur noch zum Sterben zurück. Seiner und der Geschichte anderer Lippstädter Juden wird im Rahmen der jährlich stattfindenden Gedenkkundgebung zum Jahrestag der Reichspogromnacht gedacht.

Wir sollten uns hin und wieder an diese Zeit erinnern, sonst rennen wir einer Wiederholung entgegen.

Drei ganz heiße Eisen

Ich freue mich verkünden zu dürfen, dass ab sofort die allererste Lippstädter Musikkapelle ihren Weg in den Lippstadt-Reader gefunden hat, und das auch noch mit einem Video-Blog:

„Die heißen Eisen“ – Videoblog

Wenn ich es richtig verstehe, beglücken uns die Herren etwa einmal pro Monat mit einer „Ansage“. Die bislang geposteten Videos sind eine gesunde Mischung aus krank, pubertär und lustig. Das beschreibt die Jungs, nicht aber die Musikrichtung (naja… vielleicht doch … schon … ein bisschen). Bevor ich aber einen Versuch dazu starte, einfach selbst anhören. Wer sich Maceo Parker als Hintergrundmucke für seine Videos aussucht, hat aber zumindest schomma die richtigen Vorbilder.

Die heißen Eisen

Foto: dieheisseneisen.com

Die heißen Eisen gibt es auch auf einer eigenen Homepage und auf MySpace. Aktuell sind die Drei auf der Suche nach einem Sänger(Sagense wirklich: Sänger! Ob da Frauen auch gehen, keine Ahnung, vielleicht passen Frauen aber auch grundsätzlich nicht, wer weiß).

Wer das jetzt bis ganz unten durchgelesen hat und sich immer noch fragt: „Was ist eingentlich dieser Lippstadt-Reader?“, dem sei gesagt: Das hier ist er. Bitte einfach mal antesten, z.B. als dynamisches Lesezeichen im Browser.