… und pass auf Deine Schwester auf.” Das sind die letzten Worte, die der 8-jährige Georg Levy Müller von seiner Mutter hört. Danach soll er sie nie wieder sehen. Wahrscheinlich ist es der Bahnhof in Lippstadt, auf dem Georg, seine kleine Schwester und die Mutter stehen. Wir schreiben das Jahr 1939. Aus Deutschland zu fliehen, ist für Juden bereits fast unmöglich. So versuchen viele jüdische Mütter in einer verzweifelten Aktion, wenigstens ihre Kinder Richtung Westen in Sicherheit zu bringen. Genau das tut Lucie Hope Levy mit Georg und Ursula …
Jahrzehnte nach diesen entsetzlichen Erlebnissen bricht der heute 78-jährige Georg sein Schweigen. Und schreibt ein Buch, das auf Drängen seiner Familie veröffentlicht wird. Hier ein Auszug aus Georgs Erlebnissen als kleiner Junge in Lippstadt, das kürzlich auf Youtube eingestellt wurde:
Auf dieser Website wird das Leben von Georg Ley Müller genauer beschrieben. Georg ist der Sohn von Max Levy, der in Lippstadt ein Manufakturwarengeschäft unterhielt. Er wurde in das KZ Oranienburg gebracht und kam Wochen später nur noch zum Sterben zurück. Seiner und der Geschichte anderer Lippstädter Juden wird im Rahmen der jährlich stattfindenden Gedenkkundgebung zum Jahrestag der Reichspogromnacht gedacht.
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Wir sollten uns hin und wieder an diese Zeit erinnern, sonst rennen wir einer Wiederholung entgegen.



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