Es gab Zeiten, als man dem Lippstädtern noch erzählen konnte, man hätte mit Ankermietern Verträge abgeschlossen und Verträge dürften ja nicht gebrochen werden. So etwas klingt vertrauenerweckend.
Dann kam die Zeit, als man erzählte, man habe Ankermieter, deren Namen aber nicht preisgeben wolle. Das klingt nicht so vertrauenerweckend.
Jetzt gibt man zu, man habe gar keinen Ankermieter, man stünde nur noch mit dem Mediamarkt in Verhandlung (So stand es heute in einer lokalen Tageszeitung).
Wer ist hier eigentlich dreister: Die Politiker, die ihren Untertanen immer mal wieder eine neue Story erzählen oder das Gesindel von Investoren, dass vollkommen ungeniert den Politikern die Vorlagen für die Märchen liefert?
Merkt hier eigentlich niemand, wenn er angelogen wird? Die Drei- Buchstaben- Gang (HLG) hat bereits mit dem Schuhkarton am Südertor schon einen Beweis der Vertrauenswürdigkeit geliefert, der sich (nicht) sehen lassen kann; ich sage nur “Fassade”. Dann erzählten die selben Spaßvögel etwas von Verträgen die offensichtlich nicht existieren, und jetzt macht man sich nicht mal mehr die Mühe, die eigenen Lügen zu vertuschen.
Herzlichen Dank auch, dass die Stadt schon mal nicht vorhandenes Geld in den Ankauf des Bahngeländes versenkt hat (Warum muss man so ein Gelände eigentlich kaufen? Die Steuerzahler, die den Kauf finanzieren haben zuvor doch schon Steuern bezahlt, damit das ehemalige Staatsunternehmen Bahn gefüttert wird. Sind wir eigentlich alle total bescheuert?).
Auf welchem Niveau sich die konsequente Verarsche der Lippstädter bewegt, kann man hier nachvollziehen. Wir sind wirklich eine Stadt mit zuviel Grundstücken und keiner Ahnung, was man damit anfangen soll.
Zu früheren Zeiten wäre das Pack aus der Stadt getrieben worden und wenn es nicht schnell genug davonlief, hat man mit der Mistgabel nachgeholfen.



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