Weg für soziale Gerechtigkeit Etappe Lippstadt

Weg für soziale Gerechtigkeit

Weg für soziale Gerechtigkeit

Die Kluft zwischen Arm und Reich wird in Deutschland immer größer.

Der Sozialabbau nimmt immer menschenunwürdigere Züge an.
Der Armutsbericht spricht eine deutliche Sprache.
Kinderarmut, Armut im Alter, Hartz IV, Arm trotz Arbeit diese Themen betreffen immer mehr Menschen in unserem Land.

Wir wollen aufmerksam machen auf die Nöte die jeden schneller als je zuvor treffen können.

Die Aktion: Weg für soziale Gerechtigkeit

Am 23.03 09 diesen Jahres treten Siegfried Kurtz und L.M.A Agricola zu Fuß den Weg von Hellenthal (NRW) nach Berlin an, um auf die wachsende Armut und Not in Deutschland aufmerksam zu machen. Sie starten nicht mit leeren Händen, denn bei ihrer Ankunft werden die Beiden eine Unterschriftensammlung im Bundestag abgeben.

Eines der Etappenziele an denen übernachtet werden soll ist Lippstadt.

Derzeit gibt es in Lippstadt weder eine Anlaufstelle, noch eine gesicherte Übernachtung.

Um so mehr erfreut es mich durch einen Kommentar auf dem Blog Sozialkampf.wordpress.com den Hinweis auf Lippstadt-blog.de gefunden zu haben.
Vielleicht kann und mag jemand persönliche Vorschläge machen, wie man in Lippstadt einen Empfang veranstalten könnte.
Ich finde schon daß es auf jeder Etappe etwas zu feiern geben sollte.

Die Aktion ist so ausgelegt, daß keine Unterstützung von Parteien geduldet wird.
Wortmeldungen von mindestens einer Partei, diese Aktion zu fördern gab es schon, dies wurde jedoch abgelehnt.
Es ist eine reine und überparteiliche Aktion von Bürgern. Leider ist dementsprechend die Bordkasse leer, kennt man ja.

Vielleicht kann jemand für die, mittlerweile zwei Personen, die den Weg zurücklegen eine Übernachtungsgelegenheit in Lippstadt vorschlagen.
Die Beiden sind sogar bereit für die Durchsetzung der Aktion im Zelt zu übernachten. Hoffe mal es läßt sich besser richten.

Die Ankunft in Lippstadt ist am 02. April 2009. Würde mich freuen wenn es in Lippstadt eine gute Unterstützung durch zahlreiche Bürger gäbe.

Netter Gruß nach Lippstadt
Der Sozialkämpfer aus Schleiden (Eifel)

7 Gedanken zu „Weg für soziale Gerechtigkeit Etappe Lippstadt

  1. Heidrun

    ist es wahr, dass die Gruppe, die um Siegfried Kurtz diesen Weg organisiert, massiv gegen Kritiker vorgeht? Mir fallen seit zwei Tagen im Netz nämlich mehrere Google-Einträge zu diesem Thema auf.

  2. Andreas Knepper

    Sorry, aber was sind denn Wegstreiter? Käbbelt Ihr Euch die ganze Reise lang? Ich glaube, das sollte wohl „WegBEstreiter“ heißen ;o)

  3. Andreas Knepper

    @Heidrun: das kann ich nach einer kurzen Recherche bestätigen. Kritiker werden in Internetforen recht harsch angegangen. Aber es scheint ja bereits eine Gegenbewegung zu geben, wie Dein Ich-stell-mal-ganz-naiv-ne-rhetorisch-Frage-vielleicht-merkts-ja-keiner-Eintrag hier zeigt ;o)

  4. Sozialkaempfer

    Hallo Andreas,

    Wegstreiter = Die die für eine gemeinsame Sache streiten.

    Ich hoffe mal nicht daß die beiden sich Käbbeln.
    Im Falle wenn, werde ich sehen, wie ich sie neu einnorde. :ö)

    Gruß
    Der Sozialkämpfer

  5. Stefan Wehmeier

    Sechs Gleichungen mit neun Unbekannten:

    (001) Wer die Erklärung dieser Worte findet, wird den Tod nicht schmecken.

    (044) Jesus sagte: Wer den Vater lästern wird, dem wird man vergeben; wer den Sohn lästern wird, dem wird man vergeben; wer aber den heiligen Geist lästern wird, dem wird man nicht vergeben, weder auf der Erde noch im Himmel.

    (055) Jesus sagte: Wer nicht seinen Vater hasst und seine Mutter, wird mir nicht Jünger sein können. Und wer seine Brüder nicht hasst und seine Schwestern und nicht sein Kreuz trägt wie ich, wird meiner nicht würdig sein.

    (105) Jesus sagte: Wer den Vater und die Mutter kennen wird, er wird Sohn der Hure genannt werden.

    (106) Jesus sagte: Wenn ihr die zwei zu einem macht, werdet ihr Söhne des Menschen werden. Und wenn ihr sagt: „Berg, hebe dich hinweg!“, wird er verschwinden.

    (113) Seine Jünger sagten zu ihm: „Das Königreich, an welchem Tag wird es kommen?“ Jesus sagte: „Es wird nicht kommen, wenn man Ausschau nach ihm hält. Man wird nicht sagen: „Siehe hier oder siehe dort“, sondern das Königreich des Vaters ist ausgebreitet über die Erde, und die Menschen sehen es nicht.“ ***

    Sinnvolle Lösung:

    Mutter = Summe aller Ersparnisse
    Hure = Finanzkapital
    Brüder und Schwestern = Sachkapitalien
    Berg = Rentabilitätshürde
    Tod = Liquiditätsfalle
    Vater = Kreditangebot
    Sohn = Kreditnachfrage
    heiliger Geist = umlaufgesichertes Geld
    Königreich = Natürliche Wirtschaftsordnung

    Selbst wenn wir uns nur auf die obigen sechs Gleichnisse aus dem Thomas-Evangelium beschränken – gibt es noch eine andere Möglichkeit, diese sinnvoll zu interpretieren? Und wie hoch ist die Restwahrscheinlichkeit für eine andere Interpretation, wenn 10, 20, 50, 100 Gleichnisse auf die gleiche Art einen Sinn ergeben?

    Wenn wir diese eine sinnvolle Interpretation als richtig ansehen, war der Prophet Jesus von Nazareth das größte Genie aller Zeiten, und er entdeckte tatsächlich die einzig denkbare Möglichkeit, wie Menschen wirklich zivilisiert zusammenleben können: das Grundprinzip der absoluten Gerechtigkeit als Basis für die ideale Gesellschaft.

    Wäre Jesus dagegen nur der moralisierende Wanderprediger gewesen, zu dem ihn die „heilige katholische Kirche“ machte, wüssten wir heute nicht einmal, dass es jemals einen Propheten dieses Namens gegeben hat! Denn die „Moral“ ist eine irrelevante Größe: solange es möglich ist, einen unverdienten Knappheitsgewinn auf Kosten der Mehrarbeit anderer (Frucht vom Baum der Erkenntnis) zu erzielen, weil eine fehlerhafte Geld- und Bodenordnung die Gesellschaft zwangsläufig in Zinsgewinner und Zinsverlierer unterteilt, wäre selbst dann, wenn alle Menschen grundehrlich und auch noch hyperintelligent wären, der nächste Krieg – zwecks umfassender Sachkapitalzerstörung – unvermeidlich. Andererseits: sind – durch eine konstruktive Geldumlaufsicherung und ein allgemeines Bodennutzungsrecht – leistungslose Kapitaleinkommen eigendynamisch auf Null geregelt, bedeutet es prinzipiell das Beste für alle, wenn jeder Einzelne nur das Beste für sich anstrebt. Der Moralbegriff löst sich auf.

    Der Krieg konnte nur solange der Vater aller Dinge sein, wie es noch keine Atomwaffen gab!

    *** „Die Wirtschaftsordnung, von der hier die Rede ist, kann nur insofern eine natürliche genannt werden, da sie der Natur des Menschen angepasst ist. Es handelt sich also nicht um eine Ordnung, die sich etwa von selbst, als Naturprodukt einstellt. Eine solche Ordnung gibt es überhaupt nicht, denn immer ist die Ordnung, die wir uns geben, eine Tat, und zwar eine bewusste und gewollte Tat.“

    Silvio Gesell, Herbst 1918, Vorwort zur 3. Auflage der NWO

  6. Andreas Knepper

    @Wehmeier: Das ist Ihr Vorschlag? Vertrauen wir auf eine 2.000 Jahre alte Wertesammlung und glauben wir an einen allmächtigen und gütigen Gott, auch wenn es für den keinen wirklichen Beweis gibt?

    Keine Frage, Sie haben soeben den Unterhaltungswert der Diskussion stark gesteigert ;o))

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