ja, wenn nein – nein, wenn ja

Ich höre in den letzten Tagen zum Thema Ratsbürgerentscheid immer mehr Leute sagen „Ich muss Ja ankreuzen, wenn ich dagegen bin – das ist aber unlogisch. Die wollen uns damit doch nur verwirren.“

Und zu dieser Verwirrung tragen viele Beteiligte bei: Bürger Bernd Nothjung zum Beispiel nutzt das Medium „Leserbrief“ im Patriot, um der Stadt voruzwerfen, sie treibe Schindluder mit der Demokratie. Und erst letztens hat das Hellweg-Radio O-Töne „verwirrter“ Bürger aufgenommen und eine passende Kurzmeldung ins Netz gestellt – ohne aufzuklären, warum die Frage so doof gestellt wird.

Dabei kann die Stadt überhaupt nichts dafür, wie die Frage gestellt ist. Sie muss sich dabei schlicht an das NRW-Wahlrecht halten (erklärt wird das z.B. hier ganz unten, unter der Überschrift „Übrigens“).

Und ganz im Ernst: Wer sich die Frage in einer ruhigen Minute durchliest, wird sie auch so beantworten können, dass seine Meinung hinten rauskommt. Da bin ich sicher! Ach so, bevor ich es vergesse: Bitte geht am 09. November zum Ratsbürgerentscheid. Euer Wahlbüro ist bestimmt nicht weit weg ;o)

2 Gedanken zu „ja, wenn nein – nein, wenn ja

  1. anna

    nix mehr mit altersmilde. mir kocht langsam die galle hoch, wenn ich sehe, was für ein schindluder mit der demokratie getrieben wird….und: ja, ich glaube fast, dass diese frage mit absicht so gestellt wird. ebenso bin ich überzeugt davon, dass der lippstädter mal wieder völlig verschaukelt werden soll.

  2. Mareike

    kann mir vielleicht jemand sagen, wie ich die briefwahl beantragen kann? wohne nämlich derzeit in kiel, bin aber noch in lippstadt gemeldet und möchte auf jeden fall mitabstimmen!

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