Altes Stadtbild behutsam ausbauen

Ein Herr mit dem wohlklingenden Namen Hermann von der Ahe hat im Patriot zum Thema südliche Altstadt das Wort ergriffen. In seinem Leserbrief erinnert er an die Attribute, die Lippstadt für externe Besucher interessant machen. Immerhin besuche man Brügge auch nicht wegen seines Media Marktes, sondern wegen der schönen Altstadt dort:

Leserbrief Hermann von der Ahe im Patriot

Ein Plädoyer für mehr erhaltenswerte Traditionbauten und weniger langweilige Blockbauweise. Auf der anderen Seite haben eben solche Blöcke viele berühmte Skylines ja erst möglich gemacht … hach, echt schwer, da als Bürger zu entscheiden ;o)

Edit: Nur der Vollständigkeit halber – Brügge hat keinen Media Markt, zumindest ist die Stadt auf der belgischen Media Markt-Website nicht aufgeführt. Ich weiß, das ist nicht der Punkt, man könnte hier jeden anderen Filialisten aufführen. Es geht darum, dass Brügge weniger deshalb zum Touristenziel wird, weil sich dort große Elektro- oder Klamottenketten ansiedeln.

Das stimmt m.E. nur halb. Am Samstag bin ich z. B. in Köln – eigentlich wegen einer Filmpremiere. Aber: Ich fahre früher hin „um zu shoppen“, nehme also durchaus das vorhandene wirtschaftliche Angebot wahr. Dabei ist es nicht hinderlich, dass Dom und Großfilialisten nah beieinander stehen. In Lippstadt ist das vielleicht etwas anderes, da in einer Großstadt wie Köln eine friedliche Koexistenz verschiedener Angebote durch die Verteilung überhaup erst stattfinden kann. Bei uns kommt mir die geplante Verteilung von Wirtschaftsriesen und schnuckeliger Altstadt eher so vor:

mach Dich schwer

Ein Gedanke zu „Altes Stadtbild behutsam ausbauen

  1. anna

    stimmt schon, in köln liegen kommerz, kirche und klüngel nahe beeinander. hat aber einen einfachen grund: schau die mal bilder an, die köln nach dem bombenangriff zeigen. hängen im früh in köln und auch im 4711-haus. findeste bestimmt. zurück zum thema: da stand eigentlich nur noch der dom. sonst nix. daher die vielen geschäfte….
    bomben sind ja nun auch keine alternativer stadtentwicklung.

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