Lippstadts Schnullerbaum

Mal was für die Mütter und Interessierten unter unseren Lesern. 😉

Leider hat man bisher vom Lippstädter Schnullerbaum nicht viel gehört, doch es gibt ihn wirklich!

Zuletzt bin ich im vergangenen Sommer während des „Parkzaubers“ dran vorbei gekommen und habe mich gewundert, dass doch so wenige Schnuller dran hängen.

Fragen kamen in mir auf:

Wird der Schnullerbaum nicht gut angenommen?
Geben die Kinder ihren Schnuller nicht freiwillig her?
Wissen überhaupt die Mütter vom Schnullerbaum?
Oder machen sich gar Vandalen dran und zerstören den Schnullerbaum?

Egal was es ist, es ist schade, dass noch nicht so viele Schnuller dran hingen bzw. dran hängen.

Dabei sind Gedanke und Ursprung des Schnullerbaumes doch eigentlich etwas Schönes:

Die ersten Schnullerbäume entstanden in Dänemark zur einfachen Schnuller-Entwöhnung von Kleinkindern.

Der erste Schnullerbaum in Deutschland „entstand“ in Münster.

Diesem Beispiel sind in Deutschland bisher nur wenige Städte gefolgt – aber auch Lippstadt gehört dazu!

Lippstadts erster Schnullerbaum ist im Grünen Winkel zu finden:

Kinder sollten diversen Empfehlungen zufolge ja bis zum 24. Lebensmonat vom Schnuller entwöhnt werden.

Grund der Empfehlung ist, dass das fortdauernde Lutschen u. a. zu Zahn-, Kiefer- und Zungenfehlstellungen sowie daraus resultierenden Sprachfehlern führen kann.

Ebenso erhöht sich durch die automatisch eintretende „Mundatmung“ das Risiko an Karies- und Erkältungskrankheiten.

Wer eigene Kinder oder zumindest welche im familiären Umfeld hat, kennt das Problem sicherlich auch: Die Trennung vom Schnuller ist für ein Kind eher problematisch, regelrecht ein Drama und bedarf einer größeren Vorbereitung, um die Sache ruhig „über die Bühne“ zu kriegen.

Der Gedanke hinterm Schnullerbaum ist, dass das Kind diese Trennung vom Schnuller mit einem positiven Erlebnis verbindet.

Das Kind kann den Schnullerbaum jederzeit besuchen und wird auf diese Weise zudem noch an die Natur herangeführt. Außerdem sieht es, dass auch andere Kinder ihren Schnuller abgegeben haben.

So ist die Trennung vom geliebten und langjährigen Wegbegleiter Schnuller nicht ganz so schlimm für das Kind.

Oft verbreitet ist hierzu auch die Schnullerfee: dazu legt das Kind – wenn es bereit für die Abgabe des Schnullers ist – den Schnuller beispielsweise unters Kopfkissen.

In der Nacht kommt die Schnullerfee, holt den Schnuller ab und lässt dem Kind als Gegenleistung ein Geschenk da.

Letztlich bleibt es den Eltern (und den Kindern) überlassen, welche Variante sie zur Schnuller-Entwöhnung wählen.  😉

12 Gedanken zu „Lippstadts Schnullerbaum

  1. anna

    Sorry, aber nun wird es hier langsam sehr eigen.
    Empfehlungen für Dekokrams, Schnullerbäume…..ähm, Lippstadts Hausfrauen- und Mütterblog?

  2. Ricarda Artikelautor

    Negativ.
    Der Versuch, diesen Blog etwas mit Dingen aus Lippstadt zu beleben.

  3. BudPyrmont

    Nein, ein Blog für Mütter, Fußball-Fans, Kritiker, Ehemalige, Hausfrauen, Rätselfreaks, Pizza-Esser, Fernsehtrottel, Dekorateure, Weltverbesserer, Unverbesserliche, Schnuller, Schnullis, Kombischwimmer, Cabrio-Fans, Mecker- oder Laberköppe oder kurzum: Für alle! :o)

  4. anna

    Nun, liebe Blogger, Beiträge zu Fußball, Freizeit, Kunst und Krempel finde ich ja lobens- und lesenswert. Werbende Beiträge für irgendwelche Geschäfte nerven mich nur. Und bei Texten über Schnullerbäume denke ich halt spontan an die ganzen unsäglichen Mami-Blogs, wo Schnuckelchen den Wonneproppen hochleben lässt. Es gibt genug interessante gruppen und Themen in der Stadt – da muss es doch wohl keine Belebung via Schnuller sein?

  5. Ricarda Artikelautor

    Sorry Anna, da scheinst Du mehr Erfahrung mit Mutti-Blogs zu haben, denn ich bin noch gar nicht Mutter.

    Aber mal im ernst, auch so „banalen“ Sachen wie ein Schnullerbaum für Lippstadt oder die Eröffnung eines Geschäftes in Lippstadt gehören doch zu Lippstadt dazu!
    Muss es immer nur um Politik, Sport und Verwaltung gehen???

    Es gibt auch Dinge rund um (und in) Lippstadt, die die Leute interessieren (könnten) und die NICHT mit Politik, Sport und Verwaltung zu tun haben.
    Es gibt Themen, die nicht immer nur negativ breitgetreten werden müssen.

    Lippstadt ist weit mehr als nur Politik, Sport und Verwaltung.
    Lippstadt ist Leben, Familie, Kultur, Tourismus, Freizeit und vieles mehr!

    Und wem die bisherigen Themen nicht gefallen, der soll einfach selber mitschreiben.

  6. Sven

    Ich gebe zu ich war auch zunächst geschockt als ich den Schnullerbaum-Beitrag gelesen habe. Ich hatte sofort dieses Bild der typischen Jetzt-bin-ich-Übermutter-Welt dreh-dich-gefälligst-um-mich Tussis vor Augen. Die Tastatur schrie mich förmlich an: „Los kommentiere diesen Dreck so wie er es verdient hat!“
    Je mehr ich drüber nachdachte desto näher kam ich dem Kommentar von „Bud Pyrmont“ – bis auf die Fußballberichte.

    Da muss ich immer noch kotzen.

  7. anna

    Es gibt massig Themen abseits des Schnullerbaumes: Eröffnungen von Ausstellungen (Galerie im Rathaus, Kunstverein z.B.), Konzerte (ob klassisch oder nicht), Freizeitaktivitäten(Sport, Kanu, Radfahren), Aktivitäten der Schulen, Aktivitäten von Gruppen/Interessensgemeinschaften etc.
    Schnullerbaum und merkwürdige Betrachtungen zur möglichen Entwöhnung des Nachwuchses vom geliebten Pacifier finde ich einfach nur „nett“ bis völlig uninteressant.

  8. anna

    Und bevor das hier noch in weitere Diskussionen ausartet: In diesen Blog kann ja jeder pinnen, was er möchte. Ok. Und jeder kann halt auch sagen, ob es ihm gefällt oder nicht. Ich habe ein wenig den Eindruck, dass mancher hier schreibender Blogger sehr davon geprägt ist, dass seine völlig subjektiven Ideen halt das Nonplusultra seien. Nun, dann muss man sich einen eigenen Blog anschaffen und seine Meinung dort der Welt kundtun.

  9. Blubb

    Wen übrigens die Themen eines Weblogs nicht gefallen, der hat die Freiheit, ihm fernzubleiben \O/

    Bevor Ricarda hier endlich wieder mal Kommentarfreude produziert hat, gab’s im Lippstadt-Blog lange Zeit nur Totentanz. Für subjektive Berichte braucht man kein „eigenes“ Weblog. Das geht hier genauso (guck: http://stadtblogs.de/regeln-fuer-autoren/).

    Politisch verwirrte Weltuntergangsszenarien, Fußballberichterstattung aus Fansicht und Schnullerbaumdiskussionen – alles erlaubt. Trollkommentare kann man sich dagegen sparen.

  10. Lämmlein

    Schnullerbäume werden regelmäßig abgesucht, weil sie durch die Bakterien und Umwelteinflüsse irgendwann anfangen zu schimmeln. Ganz einfache Sache.

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