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	<title>Lippstadt-Blog</title>
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	<description>Das Weblog von Lippstadtern für Lippstadter</description>
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		<title>Ich wollte 2012 nur noch Schönes schreiben, und dann das&#8230;</title>
		<link>http://Lippstadt-Blog.de/26.01.2012/ich-wollte-2012-nur-noch-schones-schreiben-und-dann-dass/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 17:37:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Boneberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Horstmann, bezugnehmend auf den am heutigen Tage zur vorerst internen Verwendung in den Fraktionen vorgelegten Investitionsplan der Stadt Lippstadt bitte ich, die geplanten 340.000,00 € für die Errichtung eines Bürgerbüros bis auf Weiteres zurückzustellen. Der Fraktionsvorsitzende der BG, Herr Marche hatte diese Position im vorläufigen Entwurf seinerzeit noch als &#8220;Platzhalter&#8221; bezeichnet. Als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Horstmann,</p>
<p>bezugnehmend auf den am heutigen Tage zur vorerst internen Verwendung in den Fraktionen vorgelegten Investitionsplan der Stadt Lippstadt bitte ich, die geplanten 340.000,00 € für die Errichtung eines Bürgerbüros bis auf Weiteres zurückzustellen.</p>
<p>Der Fraktionsvorsitzende der BG, Herr Marche hatte diese Position im vorläufigen Entwurf seinerzeit noch als &#8220;Platzhalter&#8221; bezeichnet. Als solcher ist dieser auch zweckmäßig, weil sinnfrei (die Position, nicht der Herr Marche).</p>
<p>Hingegen wünschen ich und auch einige andere Bürger kein neues Bürgerbüro, zumindest nicht für den Preis von 340.000,00 € für eine zum Konferenzraum umgebauten Feuerleitstelle, die ja überhaupt nicht das Bürgerbüro werden soll.</p>
<p>Wenn Sie 340.000,00 € für Ihren Konferenzraum ausgeben möchten, widmen Sie diese Ausgabe bitte zutreffend und versuchen Sie, die Unterstützung des Stadtrats für Ihr Vorhaben in redlicher Weise zu bekommen. Für das Bürgerbüro ist das Geld jedenfalls nicht vorgesehen.</p>
<p>Ich jedenfalls würde das Geld lieber für die Haushaltssanierung verwendet wissen. Wenn wir sukzessiv sparen würden und irgendwann ohne Neuverschuldung Konferenzräume für 340.000,00 € kaufen könnten, wäre mir Ihr Wunsch genehm.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Ein Steuerzahler</p>
<p>PS: Hintergründe zu diesem Thema gibt es <a title="hier" href="http://lippstadt-blog.de/13.03.2011/das-lange-gewunschte-burgerburo%E2%80%A6/" target="_blank">hier</a></p>
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		<title>Mangel kann auch was Schönes sein</title>
		<link>http://Lippstadt-Blog.de/16.12.2011/mangel-kann-auch-was-schones-sein/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 10:41:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Boneberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines und Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Laut einer Spiegelausgabe der letzten Wochen (ich komme derzeit nicht so viel zum Lesen) gab es bis 1988 in Nordrhein Westfalen recht viele inoffizielle Mitarbeiter (IM) der damaligen Staatssicherheit der DDR (Stasi), darunter jeweils einen in Paderborn, Wiedenbrück, unsere Kreishauptstadt Soest und sogar zwei in Beckum. Die gute Nachricht: In Lippstadt hat man keinen IM [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laut einer Spiegelausgabe der letzten Wochen (ich komme derzeit nicht so viel zum Lesen) gab es bis 1988 in Nordrhein Westfalen recht viele inoffizielle Mitarbeiter (IM) der damaligen Staatssicherheit der DDR (Stasi), darunter jeweils einen in Paderborn, Wiedenbrück, unsere Kreishauptstadt Soest und sogar zwei in Beckum.</p>
<p>Die gute Nachricht: In Lippstadt hat man keinen IM gefunden. Wir waren also wohl Stasi- freie Zone.</p>
<p>Endlich mal ein Mangel, über den man sich freuen kann <img src='http://Lippstadt-Blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		</item>
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		<title>Kein Halt für Diebesbanden</title>
		<link>http://Lippstadt-Blog.de/15.12.2011/kein-halt-fur-diebesbanden/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 11:48:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ricarda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines und Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Jenseits der Lippe]]></category>
		<category><![CDATA[Leben und Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lipp-Stadtgeflüster]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal wieder ein Tapetenwechsel, der wohl nicht allen Lesern und Autoren dieses Blogs schmecken wird&#8230; &#160; Trickdiebe und Taschendiebe sind schon seit Jahren nicht nur in Lippstadts Innenstadt unterwegs. Diese organisierten Diebesbanden sind mal in Lippstadt, mal irgendwo anders im Kreis Soest oder gar im Ruhrgebiet unterwegs, jeden Tag woanders, damit sie nicht auffallen. Doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal wieder ein Tapetenwechsel, der wohl nicht allen Lesern und Autoren dieses Blogs schmecken wird&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Trickdiebe und Taschendiebe sind schon seit Jahren nicht nur in Lippstadts Innenstadt unterwegs.<br />
Diese organisierten Diebesbanden sind mal in Lippstadt, mal irgendwo anders im Kreis Soest oder gar im Ruhrgebiet unterwegs, jeden Tag woanders, damit sie nicht auffallen.<br />
Doch in den letzten Wochen hört man vermehrt in der Presse über die „fiesen“ Machenschaften dieser Diebesbanden, gerade auch in Lippstadt.</p>
<p>Die einen lenken Senioren/Seniorinnen ab und andere erbeuten dann aus der Handtasche die Geldbörse oder sie versuchen unter dubiosen Vorwänden „Spenden“ zu erhaschen.</p>
<p>Von Taschendieben hat man in den letzten Wochen sogar sehr viel gehört, eine Rumänenbande wurde mal erwähnt, die weit über die Grenzen Lippstadts und des Kreises Soest hinaus ihr Unwesen treibt.<br />
Eine Person lenkt das vermeintliche Opfer ab, eine weitere Person greift unauffällig in die Tasche und eine dritte Person nimmt direkt das Diebesgut an sich, damit die „beiden ersten“ Täter im Falle des Auffliegens keine Beute dabei haben.</p>
<p>Im Sommer laufen Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Rosen in der Hand herum, verschenken diese augenscheinlich und erbetteln dann aber eine Spende für ihren kranken Bruder oder Schwester (oftmals ein Kleinkind mit einer schweren Krankheit). Diese Leute sind sehr aufdringlich und fordern dann natürlich die Rose zurück, wenn sie keine „Spende“ erhalten.</p>
<p>Erst heute war in der Zeitung zu lesen, dass nun mit einer neuen Masche das soziale Denken der Leute angezapft und ausgenutzt wird.<br />
Eine Frau gibt vor, taub zu sein (stumm ist niemand, da man immer noch Laute von sich geben kann) und erbittet ebenfalls eine Spende für „Taubstumme“ (wir haben ja gelernt, „Taubstumme“ gibt es nicht, nur „Taube“.).<br />
Während der gutherzige Mann sich in eine Spendenliste einträgt, erbeuten zwei weitere Frauen einen größeren Bargeldbetrag aus seinem Geldbeutel.<br />
Passanten verfolgen das Trio, als sie auffliegen und können diese schließlich auch stellen, doch die Polizei musste alle drei wieder laufen lassen, da sie keine Beute dabei hatten – vermutlich hatte diese eine 4. Person bereits Sekunden nach dem Diebstahl an sich genommen.</p>
<p>Weihnachtszeit bedeutet Gedrängel in den Geschäften und auf Weihnachtsmärkten.<br />
Viele Leute sind unachtsam, tragen etwa eine offene Tasche mit sich rum, in der das Portmonee liegt oder bieten anderen beim Bezahlen einblicke in das prallgefüllte Portmonee.<br />
Und wird man einmal abgelenkt, achtet man auch gar nicht mehr so schnell auf seine Taschen und widmet sich voll und ganz dem „Ablenker“.</p>
<p>Trickdieb- und Taschendieb-Banden werden wohl in naher Zukunft nicht so schnell von der Bildschirmfläche verschwinden und sind auch – aufgrund ihrer ausgeklügelten Systeme – schwer „hinter Gitter zu bringen“.<br />
Und selbst wenn mal ein Taschendieb gefasst wird – die Hintermänner bleiben immer schön unerkannt und suchen sich einfach neue Leute.<br />
Auch wenn man deshalb nicht alle Landsleute über einen Kamm scheren kann/darf, oftmals kommen diese Personen aus Rumänien oder dem Rest Osteuropas.<br />
Unter jeder Bevölkerungsgruppe gibt es schwarze Schafe, doch so etwas färbt sich leider schnell auf die übrigen Landsleute ab, Vorurteile werden geboren.</p>
<p>Ich kann nur an alle (Lippstädter) appellieren: passt auf eure Taschen auf und reagiert, wenn ihr meint, eine Diebesbande in Aktion zu sehen.</p>
<p>Zivilcourage ist auch in solchen Situationen gefordert!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>EuroCityExpress oder was?</title>
		<link>http://Lippstadt-Blog.de/02.12.2011/eurocityexpress-oder-was/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 17:51:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Boneberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben und Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Die ursprüngliche Idee einer Einkaufsgalerie müsse man sicher noch einmal überdenken, betonte der Projektentwickler und zeigte sich mit Hinweis auf das Südertor- Ost über die Aktivitäten in Lippstadt bestens im Bilde. Vielleicht müsse man andere Nutzungen für den Bereich Güterbahnhof ins Visier nehmen. Gewerbe, Wohnen oder möglicherweise auch eine städtische Nutzung, deutete der Projektentwickler […] [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Die ursprüngliche Idee einer Einkaufsgalerie müsse man sicher noch einmal überdenken, betonte der Projektentwickler und zeigte sich mit Hinweis auf das Südertor- Ost über die Aktivitäten in Lippstadt bestens im Bilde. Vielleicht müsse man andere Nutzungen für den Bereich Güterbahnhof ins Visier nehmen. Gewerbe, Wohnen oder möglicherweise auch eine städtische Nutzung, deutete der Projektentwickler […] Hintze von ECE (an.)&#8221; aus &#8220;Der Patriot&#8221;, 2.12.2011.</p>
<p>Also, ECE ist also der Meinung, man könne da auch was anderes hinbauen? Ja, das habe ich ja noch nie gehört! Obwohl es da mal so eine Bürgerinitiative gab, diese Verrückten hatten ähnliche Träume. Und dann so etwas vom &#8220;Marktführer&#8221;. Dabei ist ECE ja nicht gerade für Zimperlichkeiten bekannt, wenn es um den Neubau von Konsumtempeln geht. Kann natürlich sein, dass man eher eine geschlossene Mall bauen möchte, damit der Rest der Innenstadt nichts von den Konsumenten abbekommt, vielleicht ist man sich aber auch darüber klar, dass die Lippstädter inklusive des magnetischen Umlands nicht so viele Geld in diese ganzen neuen &#8220;Kaufländer&#8221; tragen können, so dass sich der Spaß lohnt. Bezieht man das Südertorkarree mit ein, sind wir hier demnächst mit Einzelhandel mehr als gut eingedeckt.</p>
<p>Da hätte man ja fast den Güterbahnhof stehenlassen können. Ach nee, ging ja nicht, man hat ja Geld dafür bekommen, ihn platt zumachen.</p>
<p>Also wenn ECE nicht käme, hätte das grässliche Lippstadt- Lied sogar plötzlich einen Sinn. Wie heißt es da so schön falsch: &#8220;An deinem Bahnhof hält kein ECE&#8221;</p>
<p>Apropos Gassenhauer: Mit den Sinnlosigkeiten geht&#8217;s ja im Lippstadt Lied noch weiter: &#8220;Kein Streckennetz für U- Bahnen im Untergrund&#8221;. Mal abgesehen, dass U- Bahnen meist im Untergrund fahren, wäre das nicht ein tolles Projekt? Ich persönlich träume zwar immer noch von einer Einschienenbahn, aber eine U- Bahn wäre auch klasse. Passt auch so schön zum Postpark- Flughafen (so wird er mittlerweile genannt, wegen der Landebahnbefeuerung).</p>
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		</item>
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		<title>Welches Schweinerl hätten&#8217;s denn gern?</title>
		<link>http://Lippstadt-Blog.de/01.12.2011/welches-schweinerl-hattens-denn-gern/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 18:02:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Boneberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft und Arbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich vor ein paar Monaten erstmalig von schiefgegangenen Spekulationsgeschäften einiger nordrhein- westfälischer Kommunen gegen den Franken gehört habe, dachte ich mir noch: &#8220;Das wäre doch auch was für Lippstadt&#8221; &#8211; Im Geldausgeben sind wir doch super. Voilá, da haben wir den Salat: Natürlich war Lippstadt dabei! Der Kämmerer Strotmeier (&#8220;gilt über die Parteigrenzen hinweg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich vor ein paar Monaten erstmalig von schiefgegangenen Spekulationsgeschäften einiger nordrhein- westfälischer Kommunen gegen den Franken gehört habe, dachte ich mir noch: &#8220;Das wäre doch auch was für Lippstadt&#8221; &#8211; Im Geldausgeben sind wir doch super.<br />
Voilá, da haben wir den Salat: Natürlich war Lippstadt dabei! Der Kämmerer Strotmeier (&#8220;gilt über die Parteigrenzen hinweg als Finanzfachmann, allzeit bemüht um eine solide Haushaltspolitik&#8221;, Zitat aus dem Patriot vom 1. Dezember 2011) hatte dann auch mal Lust, mit &#8220;anderer Leute&#8221; Geld ins Casino zu gehen. Nun ist der Franke hoch und an den Euro gekoppelt, dumm gelaufen, konnte Herr Strotmeier nicht vorhersehen.<br />
Hätte er wahrsagerische Fähigkeiten, hätte er bestimmt sein eigenes Erspartes verwendet. So mussten aber unsere sauer verdienten Peanuts herhalten.</p>
<p>Ich darf mal weiterzitieren und kommentieren, ja? &#8220;Seit dem Jahr 2004 arbeitet die Stadt beim Schulden-Management mit der Westdeutschen Landesbank (West LB) zusammen.&#8221; Die ist ja nun für solides Wirtschaften bekannt, daher auch pleite. Das ist auch schon seit Jahren bekannt, nur in Lippstadt verlässt man sich wohl noch gerne auf das Werturteil der Mitarbeiter dieses Institutes.</p>
<p>&#8220;Ein Geschäft, bei dem laut Stadt bisher alles gut ging. Unterm Strich konnte in den zurückliegenden Jahren sogar ein Plus erzielt wurde. &#8220;Bislang konnten rund eine Million Euro per Saldo als Vorteil erwirtschaftet werden&#8221;, heißt es in der Sitzungsvorlage.&#8221; Da hätte man dann auch aufhören sollen, denn jetzt werden 1,1 Million für den Fall der Fälle zurückgestellt. Weil die Anlage so &#8220;Relativ risikoarm abgeschlossen&#8221; wurde. Erfahrungsgemäß ist die Lücke ja dann doch größer. Per Saldo macht das aber jetzt schon mindestens 100.000,- € Verlust, So genau weiß man das aber nicht, weil berufsmäßige Zocker so etwas im Spielrausch nicht mehr im Blick behalten.</p>
<p>Gratuliere Herr Strotmeier! Einer Kommune, die kurz vor der Haushaltssanierung steht und sich nicht einmal mehr die sechste Bahn im Schwimmbad oder das vierte Gymnasium leisten kann, mit einer &#8220;Wette auf einen fallenden Kurs des Schweizer Franken&#8221; unter die Arme greifen zu wollen, ist eine super Idee. Hat ja auch in anderen Kommunen so gut geklappt. Was machen wir denn, wenn die Kohle futsch ist? Streichen wir den Umbau der Feuerleitstelle zum Sitzungssaal für schlappe 344.000,- €? Oder verkaufen wir das öffentliche Plumpsklo am Postpark für die 106.000,- €, um das Geld wieder reinzuholen? Oder wollen Sie einen Teil ihres Ersparten (bestimmt ein klassisches Sparbuch, maximal Bundesschatzbriefe) als Wiedergutmachung zur Verfügung stellen?</p>
<p>Rücktritt wäre auch schon mal ein Anfang. Damit ein potentieller Nachfolger die Möglichkeit bekommt, Aufklärung zu stiften. Sich- mal- schämen, wäre auch toll. Und die Blindgänger im Rat sollten mal überlegen, ob es nicht sinnvoller wäre wenn man Schulden hat, diese zu bedienen, anstatt die Kohle zum Jahrmarkt zu tragen in der Hoffnung, sie würde sich an der Losbude vermehren (Leider verloren!).</p>
<p>Die Linke hat zum letzten Kommunalwahlkampf gefordert, man solle das städtische Zocken sofort unterlassen. Was haben wir damals gelacht.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Termine 2012</title>
		<link>http://Lippstadt-Blog.de/18.11.2011/termine-2012/</link>
		<comments>http://Lippstadt-Blog.de/18.11.2011/termine-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 07:52:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ricarda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit und Events]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ersten Termine für das kommende Jahr stehen schon fest. Solltet ihr noch aktuellere Daten oder ich etwas vergessen haben, meldet euch (per Kommentar, etc.). Die Daten werden dann aktualisiert. Feste und Veranstaltungen: 25.11. – 23.12.2011: . . Weihnachtsmarkt (mit Eisbahn) März 2012: . . . . . . . . . . Kneipenfestival 30.03. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ersten Termine für das kommende Jahr stehen schon fest.<br />
Solltet ihr noch aktuellere Daten oder ich etwas vergessen haben, meldet euch (per Kommentar, etc.).<br />
Die Daten werden dann aktualisiert.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Feste und Veranstaltungen:</strong></span></p>
<ul>
<li>25.11. – 23.12.2011: . . Weihnachtsmarkt (mit Eisbahn)</li>
<li>März 2012: . . . . . . . . . . Kneipenfestival</li>
<li>30.03. &#8211; 01.04.2011: . . Lippstädter Lenz (mit Entenrennen)</li>
<li>31.03. &#8211; 01.04.2012: . . Frühlingsmarkt (in Bad Waldliesborn)</li>
<li>April 2012: . . . . . . . . . . Anradeln am Hellweg (Eröffnung der Fahrrad-Saison)</li>
<li>April 2012: . . . . . . . . . . Osterkirmes</li>
<li>17.05. &#8211; 20.05.2012: . . Altstadtfest</li>
<li>01.06.2012: . . . . . . . . . Int. Altstadtlauf</li>
<li>Mai 2012: . . . . . . . . . . . Maifest (in Bad Waldliesborn)</li>
<li>Juli 2012: . . . . . . . . . . . Rathausplatz-Festival</li>
<li>06.09. &#8211; 09.09.2012: . . Lippstadt Culinaire</li>
<li>15.09. &#8211; 16.09.2012: . . Apfelfest (in Bad Waldliesborn)</li>
<li>20.10. &#8211; 28.10.2012: . . Herbstwoche</li>
<li>November 2012: . . . . Kneipenfestival</li>
</ul>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Verkaufsoffene Sonntage:</strong></span></p>
<p>Einkaufen von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr:</p>
<ul>
<li>Sonntag, 01.04.2012  (Lippstädter Lenz)</li>
<li>Sonntag, 09.09.2012  (Lippstadt Culinaire)</li>
<li>Sonntag, 21.10.2012  (Herbstwoche)</li>
<li>Sonntag, 28.10.2012  (Herbstwoche)</li>
</ul>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Moonlight-Shopping:</strong></span></p>
<p>Weihnachts-Moonlight-Shopping:</p>
<ul>
<li>Freitag, 02.12.2011</li>
</ul>
<p>Einkaufen bis 23:00 Uhr:</p>
<ul>
<li>Freitag, 05.05.2012</li>
<li>Freitag, 28.09.2012</li>
</ul>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Schützenfeste:</strong></span></p>
<ul>
<li>noch nicht bekannt: . . Schützenbruderschaft &#8220;St. Hubertus&#8221; Lohe</li>
<li>noch nicht bekannt: . . Schützenverein Rixbeck e. V.</li>
<li>noch nicht bekannt: . . Schützenverein &#8220;St. Clemens&#8221; Friedhardtskirchen Herringhausen / Hellinghausen</li>
<li>noch nicht bekannt: . . Schützenfest des Geselligkeitsvereins Mondschein</li>
<li>noch nicht bekannt: . . Schützenverein Friedhardtskirchen e.V. Overhagen</li>
<li>noch nicht bekannt: . . Nördlicher Schützenbund e.V.</li>
<li>noch nicht bekannt: . . Lipperoder Schützenverein</li>
<li>noch nicht bekannt: . . Lippstädter Schützenverein</li>
<li>noch nicht bekannt: . . Kirchspiel-Schützenbrüderschaft Hörste-Garfeln</li>
<li>noch nicht bekannt: . . Schützenverein Bad Waldliesborn</li>
<li>noch nicht bekannt: . . Schützenbruderschaft &#8220;St. Antonius&#8221; Eickelborn e.V.</li>
<li>noch nicht bekannt: . . Schützenverein Esbeck e.V.</li>
<li>noch nicht bekannt: . . Schützenverein Dedinghausen</li>
<li>noch nicht bekannt: . . Schützenverein &#8220;St. Martin&#8221; Benninghausen e.V.</li>
<li>noch nicht bekannt: . . Südlicher Schützenbund Lippstadt e.V.</li>
<li>noch nicht bekannt: . . Cappeler Schützenverein</li>
<li>noch nicht bekannt: . . Heimatschutzverein der Gemeinde Rebbeke / Mettinghausen</li>
<li>noch nicht bekannt: . . Schützenverein Lipperbruch</li>
<li>noch nicht bekannt: . . Schützenverein Bökenförde</li>
<li>noch nicht bekannt: . . Kreisschützenfest Schützenverein Rixbeck e. V.</li>
</ul>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Krammärkte:</strong></span></p>
<p>Die Krammärkte finden von April bis  Oktober von 07.00 Uhr bis 12.30 Uhr und von November bis März von 08.00 Uhr bis 12.30 Uhr monatlich, jeweils Donnerstags statt.</p>
<p>Die Krammärkte finden – wenn nicht anders angegeben – auf dem Marktplatz, dem Rathausplatz, und in Teilen der Seitenstraßen statt.</p>
<ul>
<li>12.01.2012</li>
<li>09.02.2012</li>
<li>08.03.2012</li>
<li>19.04.2012  (3. Donnerstag im Monat)</li>
<li>10.05.2012</li>
<li>14.06.2012</li>
<li>12.07.2012</li>
<li>09.08.2012</li>
<li>13.09.2012</li>
<li>11.10.2012</li>
<li>08.11.2012</li>
<li>13.12.2012  (Parkplatz Stadthaus)</li>
</ul>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Wochenmarkt:</strong></span></p>
<p>Die Wochenmärkte finden jeden Mittwoch und Samstag von 07.00 Uhr bis 13.00 Uhr auf dem Marktplatz statt.</p>
<p>Fällt der Termin auf einen gesetzlichen Feiertag, verschiebt sich der Wochenmarkt um einen Tag nach vorne auf den Dienstag oder Freitag.</p>
<p>Der Wochenmarkt am Mittwoch der Herbstwoche fällt aus.<br />
Der Wochenmarkt am Samstag der Herbstwoche findet nur im Bereich der Geiststraße / Ecke Ostwall statt.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die alte Leier</title>
		<link>http://Lippstadt-Blog.de/17.11.2011/die-alte-leier/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 17:57:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Boneberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben und Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft und Arbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute zu lesen: Einer der Bewerber für das Güterbahnhofsgelände ist abgesprungen. Die verbliebenen sollen sich einer Kommission aus Fachleuten und Politikern stellen. Sofern bis zum Ende des Verfahrens nur ein Bewerber übrigbleibt, bekommt er automatisch den Zuschlag. Die Damen und Herren Lokalpolitiker lernen es wohl nicht mehr: Es ging nicht nur um die Erhaltung des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute zu lesen: Einer der Bewerber für das Güterbahnhofsgelände ist abgesprungen. Die verbliebenen sollen sich einer Kommission aus Fachleuten und Politikern stellen.<br />
Sofern bis zum Ende des Verfahrens nur ein Bewerber übrigbleibt, bekommt er automatisch den Zuschlag.</p>
<p>Die Damen und Herren Lokalpolitiker lernen es wohl nicht mehr: Es ging nicht nur um die Erhaltung des Güterbahnhofs, es ging um die Innenstadtentwicklung!</p>
<p>Wenn ich das richtig interpretiere, ist die Konsequenz aus den Querelen der Jahre 2007- 2009 also die absolute Nichtbeteiligung der Bürger? Hauptsache ein Investor kommt und baut… was auch immer?</p>
<p>Wie wäre es, wenn wir die Entwürfe dann auch mal zu sehen bekämen und entscheiden dürften, ob wir das gut finden?</p>
<p>Es geht doch immer noch um UNSERE Stadt!</p>
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		<title>Unnötiges Opfer</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 12:35:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Boneberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines und Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[In der vergangenen Woche hat sich ein 26jähriger im Bereich des Güterbahnhofs das Leben genommen; er hat sich von einem Zug überrollen lassen. Wenn jemand Suizid begehen will, kann man ihn nicht immer davon abhalten, in jedem Fall sollte man ihm die Ausführung so schwer wie möglich machen. In diesem Fall hätte dazu ein einfacher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der vergangenen Woche hat sich ein 26jähriger im Bereich des Güterbahnhofs das Leben genommen; er hat sich von einem Zug überrollen lassen. Wenn jemand Suizid begehen will, kann man ihn nicht immer davon abhalten, in jedem Fall sollte man ihm die Ausführung so schwer wie möglich machen. In diesem Fall hätte dazu ein einfacher Bauzaun ausgereicht. Nachdem der Güterbahnhof abgerissen wurde hat das beauftragte Entsorgungsunternehmen die Absperrungen entfernt und seitdem ist der Bahnhof frei zugänglich; wo früher Mauern und Zäune den Zugang verwehrten, ist jetzt… nichts. Die einzige Hürde besteht aus einem Absperrzaun, der jedoch nur verhindern soll, dass Rotte oder Material bei Arbeiten am Gleiskörper in das Lichtraumprofil geraten oder von einem vorbeifahrenden Zug erfasst werden. Eine generelle Trennung vom Gleisbereich stellt diese Maßnahme nicht da, der hüfthohe Zaun lässt sich dafür zu leicht überwinden. Die Frage lautet nun wieder einmal: Konnte man das nicht voraussehen? Zwei Diskotheken, eine nördlich, eine südlich unmittelbar an der Bahnlinie, da ist das Unfallpotential doch offensichtlich. Wenn der Bahnübergang demnächst vollständig geschlossen wird, ist das Risiko von Zwischenfällen unkalkulierbar, sofern die Stadt nicht sofort handelt und den Bereich absperrt! Ein Zaun hätte das Leben dieses Mannes retten können, denn der beleuchtete und überwachte Bahnsteig ist längst nicht so attraktiv, wie der dunkle Bahnstrang westlich des Südertors. Dieser kleine Unterschied hätte ein Menschenleben retten können.</p>
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		<title>Lippstadt, die Einkaufsstadt</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 12:19:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Boneberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft und Arbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Stammoptiker hat das Pflegemittel für die Kontaktlinsen, das ich seit 20 Jahren verwende, aus dem Programm genommen. Ich möge doch bitte zukünftig entweder eine andere Marke wählen oder die gewohnten Tabletten in ausreichender Menge bestellen und dann abholen. Mit den Monatslinsen selbst ist es schon länger so. Vielleicht bin ich ja tatsächlich der einzige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Stammoptiker hat das Pflegemittel für die Kontaktlinsen, das ich seit 20 Jahren verwende, aus dem Programm genommen. Ich möge doch bitte zukünftig entweder eine andere Marke wählen oder die gewohnten Tabletten in ausreichender Menge bestellen und dann abholen. Mit den Monatslinsen selbst ist es schon länger so. Vielleicht bin ich ja tatsächlich der einzige Kunde, der dieses Mittel kauft, aber der Umsatz, den ich bei ihm lasse (mehrere hundert Euro allein für Brillengläser, da ich nun mal stark kurzsichtig bin) scheint die Lagerhaltung von Zubehör im Wert von ein paar Euro nicht zu rechtfertigen. Okay, kaufe ich auch diese Produkte zukünftig im Internet, genau wie so viele andere Dinge, die mir der örtliche Handel nicht mehr bietet. Und was man vor dem Kauf gerne sehen und ausprobieren möchte, gibt es in anderen Städten in größerer Auswahl zu vergleichbaren Preisen und mit besserem Service: Hamm, Bielefeld, Münster; man muss nicht einmal bis Dortmund, Essen, Düsseldorf oder Köln reisen, um sich als Kunde goutiert, beraten und aufgehoben zu fühlen. Nur in meiner Heimatstadt will das nicht mehr so recht gelingen. Sprüche wie &#8220;Das die Socken falsch ausgezeichnet sind, ist nicht meine Schuld&#8221; (interessiert mich nicht), &#8220;Wenn Sie bei uns nicht zufrieden sind, können Sie es gerne woanders probieren&#8221; (Danke, weiß ich schon) und ähnliche vertriebliche Glanzpunkte habe ich bisher noch nie in anderen Städten erleben müssen. Auch dass man sich dumm und dusselig wartet, bis sich mal jemand bequemt, sich des lästigen Kunden anzunehmen oder die Grundlagen jeglicher Erziehung (&#8220;Guten Tag&#8221;, &#8220;Bitte/Danke&#8221;, &#8220;Auf Wiedersehen&#8221;) bereits die Ausnahme anstatt der Regel darstellen, kann ich nicht so recht verstehen.</p>
<p>Ich weiß, es wird jetzt Kommentare hageln, in denen es lautet: &#8220;Stimmt nicht, ist doch super hier&#8221;, aber meine Einkaufserlebnisse in anderen Städten sind doch zu oft schöner in Erinnerung geblieben. Zudem weiß ich wo von ich rede: Bei Trainings und Verkaufsschulungen habe ich schon oft nachgewiesen, wie man Umsätze steigert und Kunden bindet. Das ich diese Seminare bewusst nicht in Lippstadt anbiete, hat übrigens einen einfachen Grund: Meiner Meinung nach ist der Lippstädter Einzelhandel erkenntnisresistent und so von sich überzeugt, dass der eine nach einer Brücke ruft, weil kein Kunde Umwege in Kauf nimmt, um auf der Langen Straße einzukaufen und andererseits die Verwaltung diese Blödsinnsaktionen sogar ernsthaft durchkalkuliert (da weiß man offensichtlich, warum).<br />
Und natürlich gibt es auch Ausnahmen: Tatsächlich gilt oben Gesagtes nicht für jeden Laden in der Stadt. Und ich gehe auch gezielt dahin, wo man meinen Namen kennt, mich als Kunde schätzt und mich regelmäßig zufrieden stellt. Nur das diese Anlaufpunkte immer rarer werden.</p>
<p>Sie sind Händler und kennen mich nicht? Denken Sie mal drüber nach… vielleicht war ich schon einmal, also nur einmal, bei Ihnen…</p>
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		<title>Heißläufer, Wutbürger, Rohrkrepierer</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 10:25:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Boneberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Diskussion um die Schließung des Gymnasiums Schloss Overhagen läuft öffentlich heiß, so steht es heute im Lokalblatt. Stellt sich die Frage, über was soll man noch diskutieren? Die Schließung ist längst beschlossen und ändern wird sich daran wohl nichts mehr. Wieder einmal hat unsere Stadt geräuschlos und natürlich ohne Bürgerbeteiligung Fakten geschaffen, die dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Diskussion um die Schließung des Gymnasiums Schloss Overhagen läuft öffentlich heiß, so steht es heute im Lokalblatt. Stellt sich die Frage, über was soll man noch diskutieren? Die Schließung ist längst beschlossen und ändern wird sich daran wohl nichts mehr. Wieder einmal hat unsere Stadt geräuschlos und natürlich ohne Bürgerbeteiligung Fakten geschaffen, die dem Wutbürger jetzt aufstoßen.<br />
Interessant finde ich auch Kommentare, die Stadt würde Geld in öffentliche Toiletten und Projekte wie jenes am Güterbahnhof stecken, aber für Bildung wäre nicht genügend übrig.<br />
Umgekehrt müsste man dann wohl aber auch feststellen, dass sich der Protest erst zu Themen regt, wenn man sich ausreichend betroffen sieht &#8211; ich habe jedenfalls keine Demonstrationen gegen das Edelstahlklo am Postpark gesehen und die Wahlbeteiligung beim Ratsbürgerentscheid gegen das Einkaufszentrum am Güterbahnhof war auch nicht gerade ein glänzendes Beispiel für den Wunsch der Bürger für mehr Beteiligung an der politischen Gestaltung.<br />
Unabhängig von Tatsachen, wer was finanziert, ob man die Schließung verhindern konnte und wer wann  erfahren hat, was wo und warum geschlossen wird; wenn die Lippstädter sich auch weiterhin auf den bequemen Standpunkt zurückziehen, man könne sowieso nichts machen, und sich punktuell über Friesenbruch, Poller und GSO aufregen, weil sie tatsächlich mal selbst betroffen sind, wird die Zukunft stringent so verlaufen, wie die Vergangenheit. Es fehlt an einem allgemeinen Protest, das Grundsätzliche, der Wunsch nach einer Veränderung im Gesamten, auch wenn man nicht direkt darunter leidet. Wehret den Anfängen, heißt es und Niemöller hat einmal eindrucksvoll gesagt, was passiert, wenn man so lange sitzenbleibt und sich herausredet, man sei ja nicht betroffen, bis man letztendlich auch in die Schusslinie gerät.</p>
<p>Was ich nicht verstehe, ist die Entscheidung, die Overhagener ausgerechnet vom Ostendorf Gymnasium assimilieren zu lassen. Gerade von diesem Leerinstitut gingen in der Vergangenheit der meiste Spott und Hohn ob des kolportierten Unterschieds im Leistungsniveaus zwischen beiden Schulen aus. Da könnte man schon fast von einer feindlichen Übernahme sprechen, die ausschließlich dem Ostendorf Gymnasium  zum Vorteil gereicht. Ich würde meine Kinder jedenfalls nicht dorthin schicken, wenn sie bisher auf Overhagen zur Schule gegangen sind.</p>
<p>Aber zurück zur Kommunikation zwischen Herrscher und Volk: Nachdem die Informationen so freudig wie dürftig durch die Leitungen tröpfelt, fällt mir ein, dass ich neulich in einer Gesprächsrunde postulierte, dass wir 2014 den Sommer ablösen sollten. Die Folge waren spontane Ausrufe, dass dieser doch einen guten Job mache. Auf Nachfrage konnte aber keiner genauer ausführen, was denn dieses Gute sein soll! Offensichtlich reicht es da genau wie beim großen Vorbild in Berlin wohl nur für die Aussage &#8220;Besser als erwartet&#8221;. Eine tolle Disziplin, die offensichtlich in der Politik als Bewertungsbasis allgemein anerkannt ist. Wir sind wohl schon froh, wenn der Sommer bei öffentlichen Terminen nicht der Länge nach auf den Boden schlägt. An Ärgernisse und Enttäuschungen denken wir besser nicht und an Transparenz und Informationsfluss hapert es an allen Stellen.<br />
Bleibt die Vorfreude auf die Kommunalwahlen 2014 und die Hoffnung, dass die Lippstädter doch noch rechtzeitig merken, dass die ganzen Jahrzehnte CDU nicht spurlos an der kommunalen Demokratie vorübergegangen sind?</p>
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