Kategorie-Archiv: Freizeit und Events

Lippstadt auf Abwegen! Teil 2

Wie ich vor ein paar Tagen berichtet hatte, war ich mit dem Erscheinungsbild der Aktionsseite „Lippstadt auf Abwegen“ nicht sonderlich zufrieden. Weil ich aber nicht nur mosern sondern auch tätig werden wollte, habe ich eine eigene Seite gebaut und dem Stadtmarketing den Vorschlag gemacht, meine Seite einfach in einem 100% Frame in ihre Domain einzubinden. Ich bin gespannt ob der Vorschlag angenommen wird. Hier gehts zu meinem Ergebnis »

Lippstadt auf Abwegen!

Gestern ist mir eine Aktion zu Ohren gekommen, die am 11. September in Lippstadt beginnt. Sie heißt „Stadtlabor – Lippstadt auf Abwegen!„. So weit so gut. Dann besuchte ich die Internetseite dieser Lippstädter Aktion. Und was soll ich sagen? Die Seite sieht aus wie vor 8 Jahren von einem Amateur mit Frontpage gebastelt. Es ist doch ein wirklich peinliches Aushängeschild, wenn Auswärtige sich im Internet über diese Lippstädter Aktion informieren wollen. Mal ein paar Kritikpunkte:

  • Das Logo der Aktion total unscharf
  • Die Partnerlogos werden vom Browser verkleinert und werden dadurch pixelig
  • Ewig lange Texte, die überhaupt nicht ansprechend gestaltet sind
  • Bilder werden auch nur vom Browser verkleinert -> lange Ladezeiten
  • Wer kommt auf die Idee bei einem Logo rosa auf orange zu verwenden?

Uffta

Es war das erste Mal überhaupt, dass ich beim Schützenspektakel am Rathausplatz (ausgerichtet vom Lippstädter Schützenverein) dabei war. Und dann auch noch in besonderer Position, von der aus ich den ganzen Platz überschauen konnte. Auch wenn ich nicht gerade schützenfest-affin bin, muss ich dennoch sagen: Die Darbietung war ohne Übertreibung imposant, die Stimmung bei den Zuschauern ausgelassen-fröhlich – und ich positiv überrascht.

Ich sehe jetzt Schützenfeste nicht etwa in einem ganz neuen Licht, aber die Show am Rathausplatz verdient definitiv das Prädikat „sehens (und hörens-) wert“, was nicht nur an der Stimmung, sondern auch an der Kulisse liegt. Hier mal nur zwei Fotos, die anderen werden vielleicht noch anderweitig gebraucht und bleiben daher erstmal unter Verschluss:

Schützenfest Lippstadt Mitte 2008   Schützenfest Lippstadt Mitte 2008

Weitere Bilder und einen Bericht gibt’s beim Patriot.

Review: Rock im Ring 2008, Walibo

Es war angenehm warm an diesem 27. Juni im Jahre 2008, an dem der liebe Metty wiederholt zum Stelldichein mit Livemusik in seine Privatwohnung lud. Wie im Jahr zuvor trat auch dieses Mal Mettys Leib- und Magenband „nopedose“ auf. Flankiert wurden sie von „Mind Reader“ aus Beckum, die mir persönlich sehr gut gefallen haben.

Die Vorbereitung war in diesem Jahr schon nahezu professionell. So wurden im Epizentrum des Dezibelbebens (das vorher mal sicherlich irgendwann ein Wohnzimmer gewesen sein musste) wortlos Ohrstöpsel an die Zuschauer verteilt, dasselbe galt für Kurze (das Getränk, nicht Zwerge). Einzig für leckere Pilsbierchen oder Cola musste man sich an den Kühlschrank begeben. Außerdem – und davon war ich persönlich sehr begeistert – hat Metty zumindest versucht einen Nichtraucher-Raum zu etablieren.

Rock im Ring 1 Rock im Ring 2 Rock im Ring 3 Rock im Ring 4

Rock im Ring 4 Rock im Ring 6 Rock im Ring 7 Rock im Ring 8 Rock im Ring 9

Alles in allem war Mettys Geburtstagsfeier mal wieder ein Highlight des Jahres. Wo sonst noch – von Hollywood-Hochzeiten und Mafia-Gelagen mal abgesehen – schenkt sich heute ein Geburtstagskind selbst gleich zwei absolute Top-Bands zur Feier!? „Rock im Ring“ ist jedenfalls ab sofort ein fester Termin in meinem Jahreskalender! Das Wohnungsratespiel hat gefehlt, aber das wurde sicher in der Aufregung vergessen. Bleibt nur die Frage, wieso Metty als Bewohner Walibos und bekennender Rocker überhaupt Schütze ist, und dann auch noch in Rixbeck …

Fazit: Hat Schpass gemacht, nochmaaaal!!

3 gute Gründe, morgen Abend am Rathausplatz zu sein

 1. Lippstädter können feiern! Guckstu hier. Und hier. Und hier.

2.  Das Wetter wird schlechter, die letzten einigermaßen warmen Abendstunden sollte man draußen verbringen. Und wenn’s regnet, kann man sich bestimmt bei irgendeinem Regenschirm mit unterstellen.

3. Aber der wichtigste Grund überhaupt *tusch*: Wenn die Polizei alles absperrt (siehe), ist man schon mitten in der Partyzone!

Und, wie sind Eure Tipps für’s Spiel?

Der Theremin-Termin

Nein, ich habe mich nicht verschrieben. Das „Theremin“ ist ein Musikinstrument, das ganz ohne körperliche Berührung gespielt wird. Klingt komisch, sieht auch befremdlich aus, is‘ aber so. Und im September kann man unter dem Motto „Without Touch 2.0“ einige wahre MeisterInnen des Geräts live in Lippstadt erleben.

Dabei sind:

Lydia Kavina (Russland, Youtube-Video „Claire de Lune“)
Carolina Eyck (Deutschland, Youtube-Video „Sting“)
Barbara Buchholz (Deutschland, Youtube-Video „seaweed“)
Wilco Botermans (Niederlande, Youtube-Video „more tickles“)

Geplant sind Konzerte und Workshops für interessierte Nachwuchs-Profis. Mehr Infos dazu gibt es hier.
Irgendwie strange, das Ding. Den Effekt der „berührungslosen Geräuschentwicklung“ kenne ich aber schon von meinem Küchenradio ;o)

Metty rockt. Wieder.

Er hat es wahr gemacht! Die Veranstaltung „Rock im Ring“ findet zum wiederholten Male statt. Und ich bin einer der wenigen geladenen Gäste, die per Kurier eine Einladungskarte zu Lippstadts Top-Event im Juni erhalten haben. Welche Ehre!

Einladungskarte Rock im Ring

Die langfristigen Pläne, Rock im Ring auf das nahegelegene  Wiesenstück zu verlagern, konnten bislang nicht umgesetzt werden. Damit bleibt der Veranstaltung aber das Schicksal aller großen Festivals erspart: Die Gäste werden sich wohl kaum über teure Preise, volle Dixie-Klos und fehlende Nähe zu den Bands beschweren.

Als *hüstel* offizieller Medienpartner von Rock im Ring wird Lippstadt-Blog selbstredend hier all jenen berichten, die dem Event aufgrund des stark limitierten Kartenkontingents fern bleiben mussten, aber gerne gekommen wären.  Oder wird es am Ende vielleicht einen Livestream geben? Metty?

PS: Ein Gewinnspiel gibt es anscheinend auch. Die Einladung preist samt Ausrufzeichen ein Ratespiel in der zur Verfügung gestellten Wohnung (englisch „flat“, könnt ich nicht einfach mal Deutsch schreiben, ts) an. Bin gespannt, was das wohl ist …

Altstadtfest 2008

Ich bin nur zweimal kurz drüber gehuscht, daher hier nur ein ganz kleiner Ausschnitt von einem Altstadtfest, das rundum gelungen war. Nur die „Warsteiner“-Dominanz hat mir nicht so gut gefallen. Da hätte man schon den ein oder anderen lokalen Brauer mit ins Angebot nehmen können ;o)

Insbesondere der Mittelaltermarkt war gut platziert, aber ich stehe eh‘ auf sowas…

Altstadtfest Lippstadt 2008    Altstadtfest Lippstadt 2008   Altstadtfest Lippstadt 2008   Altstadtfest Lippstadt 2008   Altstadtfest Lippstadt 2008   Altstadtfest Lippstadt 2008   Altstadtfest Lippstadt 2008   Altstadtfest Lippstadt 2008

75. Jahrestag der Bücherverbrennung: Lesungen auf der Langen Straße

Nicht zuletzt die jüngsten Nachrichten, Taten und Berichte aus Lippstadt sind für mich Grund genug, auf eine besondere Aktion hinzuweisen (Erst kürzlich bin ich sogar auf ein politisch rechtes Weblog aus Lippstadt gestoßen):

Am 10. Mai 1933 gingen in ganz Deutschland etwa 25.000 Bücher – und mit ihnen Teile unserer Kultur – in Flammen auf.
Anlässlich des 75. Jahrestages der Bücherverbrennung beteiligt sich Lippstadt an den öffentlichen Lesungen, die in vielen Städten Deutschlands durchgeführt werden: An verschiedenen Stellen der Langen Straße wird aus den damals geächteten Werken gelesen. Die Zeilen, die vor 75 Jahren unbedingt aus dem Kulturgedächtnis gelöscht werden sollten, klingen damit am Samstag zwischen 15 und 18 Uhr laut hörbar und zugänglich für jeden durch unsere Innenstadt.

Eine sehr gute Idee, wie ich finde. Ich bin am Wochenende in Berlin, falls also jemand Fotos oder Handyfilme macht, bitte einfach hier mitsamt kurzem Review posten (oder mir zusenden).

Hier die Originalmeldung zur Aktion.

Und hier eine Liste mit Aktionen in verschiedenen Städten.

Gruß von der Langes-Wochende-Spass-Front

Mann, watt war dat schön! Drei Tage aabeiten und schon widda Wochenende. Langes Wochenende!! Ich persönlich hatte nur eine klitzekleine geschäftliche E-Mail zu schreiben, und schon war grillen, fletzen, faulenzen, Stadtbummel mit Eis und leckeres Lippstädter Bier verkosten angesagt (Hatte ich nicht erst letztens eine Obstwoche eingelegt? Na, also DIE Wirkung ist am Wochenende garantiert verpufft ;o)

Die üblichen Negativmeldungen gab es leider auch.  Diesmal wurde die Randale vom Freien Stuhl auf den Alberssee verlegt, was ich überhaupt nicht lustig finde. Ich war zum Glück nicht da, aber ich kann mir vorstellen dass da auch Familien mit Kindern den Tag der Arbeit feiern wollten. Herzlichen Dank auch, Ihr Vollidioten! Und diese Meldung hat mich ganz besonders sauer gemacht.

Insgesamt waren die Maifeierlichkeiten aber eher von vielen Partys mit feucht-fröhlichem Ausgang geprägt. Und so soll’s ja auch sein! Jetzt ist der Spaß aber erstmal vorbei (bis auf einen im Vergleich eher mickrig scheinenden Pfingsmontag), aber schön war’s schon … *seufz*

Radtour-Angebot am Sonntag

Das hört sich mal nach einer echt spannenden Radtour an:

„Die westliche Tour ist 21 km lang und dauert ca. 3 Stunden. Sie führt vom Marktplatz in Lippstadt über Bad Waldliesborn vorbei an einigen typischen Bauernhöfen des südlichen Münsterlandes mit ihren Streuobstbeständen und dem typischen Eichenhain zum Stift nach Cappel. In dem ehemaligen Prämonstratenser-Kloster steht wohl der imposanteste Baum dieser Tour, ein Mammutbaum, der in seiner fernen Heimat der Sierra Nevada bis zu 80 m hoch werden kann …“

Die Tour hat mehrere interessante Stationen, darunter auch Schloss Overhagen. Ich habe mich beim Lesen schon gedanklich mit Kamera und Ersatzakku ausgerüstet. Wird aber zeitlich wohl nicht klappen. Hoffentlich gibt es die Tour im Sommer nochmal.

Alle Infos zur „Baumradführung“ (wer hat sich denn den Titel wieder ausgedacht?) und zur Anmeldung gibt’s auf dieser Website.

Es gibt Tage, da ist Lippstadt doof

Das einzig positive heute kommt vom Entenrennen, das war nämlich wohl ein Erfolg für die Veranstalter und ein Riesenspaß für alle die da waren.

Ansonsten lese ich von Schlägereien mit Zaunlatten (kaum ist Kalla einmal in Bielefeld, schon ist der Süden nicht mehr unter Kontrolle …) und ärgere mich darüber, wie man hier Ausländer behandelt (Chang, was Dir passiert ist, tut mir echt leid. Ich find’s eher nicht zum Lachen). Lippstadt ist doof heute!

Edit: Hartmut, Bernhard und die liebe Kultur

Wer bewacht die Wächter? Diese Frage ist wichtig in einer Stadt, deren einzige Tageszeitung einen gewissen Sättigungsgrad erreicht hat. Ihr Auftrag ist klar: objektiv Berichten, Hintergründe liefern, nachfragen, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auf die Finger schauen, kurz: den öffentlichen Diskurs fördern.

Wenn man sich das vor Augen hält, wirkt dieser als Hilfestellung deklarierte Text eher wie ein getarntes In-Sicherheit-wiegen von „unns Bennad“. Quasi ein später Durchhaltefilm in Printform.

Denn eigentlich „vernimmt“ der Gute den Aufschrei aus unseren Krankenhäusern, dass es um den Nachwuchs schlecht bestellt sei. Und schlägt daraufhin vor, angehenden Assistenzärzten die Vorzüge Lippstadts zu erklären. Oder anders formuliert: Unser Lipperöschen ist doch schon sehr schön, jetzt muss es nur noch seinen Duft in die weite Welt versprühen, auf dass alle medizinischem Arbeitsbienchen ganz verrückt nach ihr werden. Wie das gehen soll, verrät uns der Mann im Kettenhemd leider nicht (mein Vorschlag: schickt Bernhard mit großem Sack und Elektroschocker auf Mediziner-Abschlusspartys).

Und hier kommt Hartmut ins Spiel. Der stößt sich an des Bernhardens SatzDa gibt es […] ein Kulturangebot, das sich mit so mancher Großstadt messen kann.“ Hartmut meint, Lippstadts Kulturangebot sein nicht nur nicht vergleichbar mit Großsstädten, sondern auch komplett vorbei an den Bedürfnissen von Jugendlichen in den Zwanzigern. Und mahnt an, man dürfe sich mit der von Bernhard geübten Form der Selbstgenügsamkeit nicht selbst im Wege stehen. Hartmuts Anklage endet in der Annahme, ein kulturell anspruchsvolles Angebot fern von Schlagerparaden und Herbstkirmes sei überhaupt der wichtige Standortfaktor, wenn es darum geht, den Nachwuchs welcher Branche auch immer herzulocken.

Da Hartmut das nicht belegt, und Bernhards Text ohnehin auf mich den Eindruck macht, dass er eher leeres Papier denn Hirne mit Anspruchsvollem Gedankengut füllen sollte, habe ich mal nachgeschaut. Und es gibt zufällig in der Tat eine recht aktuelle Studie zum Umzugsverhalten der Deutschen. Darin stehen drei Gründe für den Umzug ganz weit oben:

  1. Eine Verbesserung der eigenen Wohnsituation (dh eine schönere Wohnung oder Haus)
  2. Dem Job hinterherziehen (kennich irgendwoher)
  3. das Zusammenziehen zweier Lebenspartner

Studie

Also kann man Hartmuts „J’accuse“ ein „Au Contraire“ entgegnen, denn abgesehen von der Studie kenne ich niemanden, keinen Einzigen, der gesagt hätte „Ja also, X hat ein so unglaublich großes Kulturangebot, da musste ich einfach hinziehen.“ Klingt auch irgendwie komisch.

Meine Meinung zum Thema ist, dass junge Assistenzärzte in der Regel dort Erfahrung sammeln möchten, wo beruflich die Luzie abgeht, wo man was lernt, wo Profilierung und ein möglichst hoher Verdienst möglich sind: In den Charités, den unzähligen Unikliniken, den Plastischen Schönheitschirurgie-Oasen dieser Republik. Also sollten die Krankenhäuser an ihrem Angebot feilen. Gleiches gilt für andere Branchen (ich weiß beispielsweise, dass einer „unserer“ Hauptarbeitgeber seine Spitzenleute allein durch Hammergehälter und zusätzliche Vergünstigungen nach Lippstadt lockt.) Mit dem Kulturangebot hat das höchstens was am Rande zu tun. Trotzdem könnte es um einige spannende Projekte ergänzt werden – angefangen bei einer Tageszeitung, die ihren Auftrag wahrnimmt.

Nachtrag 14.03.2008: 

Hartmut hat hier auf meinen Post geantwortet. Er meint, wenn alle Krankenhäuser den potenziellen Bewerbern dieselben Bedingungen böten, würde die Kultur als Entscheidungsfaktor eine Rolle spielen. Einverstanden. Denn es trifft zu. Beispielsweise dann, wenn ein fertiger Arzt zurück in die alte Heimat „Hellwegregion“ ziehen will und sich deshalb zwischen Soest und Lippstadt als „Arbeitgeberstadt“ entscheidet (Die Cracks indes bleiben in Berlin, München und Heidelberg, und das nicht wegen der Kultur. Denn Krankenhäuser bieten nunmal nicht alle dieselben Bedingungen).

Außerdem hat Hartmut noch ein paar sehr interesante Links zum Thema „Kultur als Wirtschaftsfaktor“ gesammelt, in denen aufgezeigt wird, dass auch Kultur Umsatz machen und jede Menge Leute einstellen kann. Stimmt auch. Und wird viel zu oft und gerne vergessen. Bezogen auf den aktuellen Fall kann ich da nur sagen: Tja, vielleicht sattelt ja der ein oder andere Assistenzarzt um und malt, oder nimmt an Poetry Slams teil, schreibt Bücher oder wird Kabarettist… wäre nicht das erste Mal ;o)

WDR 2 hören – Aufgabe lösen – Punkte holen!

Das ist ein Befehl (und ich hätte nie gedacht, dass ich sowas mal schreiben würde):

HÖREN SIE WDR 2! DEN GANZEN 7. MÄRZ LANG! LÖSEN SIE DIE AUFGABE, DIE UNS GESTELLT WIRD!

Und eh‘ wir und versehen, stehen BAP auch schon auf dem Rathausplatz (ich kann’s kaum erwarten …)
WDR 2 hören ist ganz einfach: Entweder im Web unter www.wdr2.de (auf den Button „WDR2 hören“ oben rechts klicken) oder auf der bekanntenFrequenz 93.2 UKW/analog.

Kleiner Ansporn: Derzeit liegt eine Stadt namens Attendorn mit 15 Punkten vorne (Tabelle).


Edit 07.03.08:

:: 8.30 Uhr
Um halb neun wurde noch kräftig aufgebaut.
WDR 2 in Lippstadt 1 WDR 2 in Lippstadt 2 WDR 2 in Lippstadt 3

:: 11:30 Uhr
Um hab zwölf ist der Marktplatz gähnend leer (laut Rathausplatz-Webcam, Screenshots sind leider nur erst nach schriftlicher Genehmigung nutzbar, das ist mir gerade zu umständlich/langsam). Naja, Hauptsache, gleich um Drei geht hier richtig die Luzie ab und wir kriegen ’ne Menschenkette bis zum Lippertor hin!

:: 14.15 Uhr
Immer noch nicht sehr viel los. Wo bleibt Ihr!!!?

:: 14:50 Uhr
Was soll ich sagen, die Webcams trügen! Lippstadt lässt den Bürgermeister nicht im Stich und hat sich bereits in Reih‘ und Glied aufgestellt
WDR 2 in Lippstadt 4 WDR 2 in Lippstadt 6 WDR 2 in Lippstadt 7 WDR 2 in Lippstadt 12

:: 15:30 Uhr

Aufgabe gelöst – mit Bravour! Jetzt muss nur noch der Sommer kommen…

WDR 2 in Lippstadt 8


16:20 Uhr

GESCHAFFT!

Warum wird kostenlose Werbung nicht genutzt?

Der heimischen Kultubranche geht es wohl zu gut im Moment. Aber von vorne: In diesem lb-Eintrag hatte sich Sandmann (der schonmal zum Thema Verkehrsanbindung geschrieben hatte)  zu Wort gemeldet und angemahnt, dass Lippstadt nicht in der „Kulturregion Südwestfalen“ des NRW-Kulturservers auftaucht.

Also habe ich denen mal geschrieben:

Hallo liebe NRW-Kulturler,
im Lippstadt-Blog gibt es seit geraumer Zeit immer wieder mal Diskussionen zum Thema „Kultur und unsere Stadt“.
Aktuell ist einem aufmerksamen Leser aufgefallen, dass Lippstadt nicht auf Ihrer Kulturregion-Karte „Südwestfalen“ vertreten ist.
Trotz meiner Trauer über diesen Versuch, Lippstadt von der kulturellen Landkarte zu tilgen, bringe ich es über’s Herz Ihnen zu schreiben. Eine Stellungnahme (per E-Mail oder im Blog direkt) würde meinem jetzt tristen Dienstag womöglich ein wenig Hoffnung zurückgeben:
http://lippstadt-blog.de/13.02.2008/lippstadt-lied-jetzt-auch-als-video/#comments
;o)
Vielen Dank!
Andreas Knepper

Hier die Antwort von Arp Hinrichs aus dem Kulturserver-Team (Hervorhebungen und Verlinkungen von mir):


Sehr geehrter Andreas Knepper!
Von der Redaktion des Kulturservers bekam ich Ihre Anregung bzw. Kritk weitergeleitet.  Herzlichen Dank !
Die Bestrebungen, Mittelwestfalen dem Land hinter den tausend Bergen zuzuordnen, sind vor allem im letzten Jahr stärker in den Fokus geraten – vor allem aus touristischer Sicht  wurden hier neue Allianzen geschmiedet.  Die KulturRegionen des Kulturservers sind etwas älter.  Lippstadt wird – genausowenig wie Soest – ausgeschlossen: Es gehört zur KulturRegion Hellweg.

Das zugehörige KulturPortal heißt www.hellweg.org; seit der www.Kulturserver-suedwestfalen.de [Die URL dazu heißt http://www.kulturregion-swf.de]  dazu gekommen ist, gibt es einen Austausch.  Von Möhnesee aus haben wir im Terminkalender einen Dauerlink nach Südwestfalen gelegt.
Beide Portale beziehen sich auf die Mutter www.kulturserver-nrw.de und da findet man alle(s) – in der HellwegRegion auch Lippstadt.

Viel tragischer ist, dass Lippstadt bzw. die Lippstädter kaum Termine eintragen. „Alle Termine ab heute sind lapidare 43. (Allein Möhnesee schaffte 253; aber es gibt noch andere meldefaule Kommunen).  Wenn Sie für den Kulturserver werben möchten, gebe ich Ihnen gerne Schützenhilfe: Z.B. jeder Veranstalter kann seine Termine als eigenen Kalender auf seine Homepage sezten u.v.m.  – einmal eintragen – vielfacher Nutzen.

Viel Freude weiterhin mit Kultur in der (Kultur)Region !

Schöne Grüße aus Soest
Arp Hinrichs

Dann mal aufgewacht,  liebe Musik- und Kneipenszene, liebe Veranstalter, liebe Galeristen, liebes PR-Team der Stadt Lippstadt, liebe Marketing-Abteilungen von Sponsoren und Kulturföderern, liebe Lippstädter. Tut es dem Stadttheater gleich und investiert ein paar Minuten in kostenlose Werbung! Denn seit geraumer Zeit könnt Ihr Kultur-Termine auf den genannten Webseiten eintragen. Wenn ich es richtig verstanden habe, muss man dazu nicht mal der Veranstalter selbst sein, kann sich also ganz allgemien für die Kultur in der Region engagieren (*Zwinkern in Richtung Sandmann*).

Lippstadt hat kein Drogenproblem…

… denn es ist genug für alle da! Jaaaahh! Ich hab‘ Spaß inne Backen (bei dem Wetter das Beste was man tun kann)! Diese Leuchtreklame, die seit etwa 150 Jahren hier hängen muss, hatte ich fast vergessen. Ich kann mich seit jüngster Kindheit dran erinnern. Und obwohl die Pubertät schon ’ne Weile her ist, muss ich immer wieder schmunzeln, wenn ich sie sehe.

Drogen frei käuflich in Lippstadt

Ich bin gespannt, wie viele Besuche wir jetzt von BKA-Domains erhalten ;o)

Leute für Cruiserstammtisch gesucht!!

Hallo Ihr da draussen,

ich bin leidenschaftlicher Chopper und Cruiserradfahrer und rufe zum Lippstädter Wintercruise am 15.12.07 um 15:00 Uhr am Rathausplatz auf!

Außerdem suche Ich Gleichgesinnte zum  regelmäßigen Treffen, eben dem im Titel genannten Cruiserstammtisch!

Meldet Euch unter 02941-72237 oder Tattoohertie@arcor.de um die heimische Fahrradscene ein wenig aufzupeppen.

Gruß

Hertie

Always diese Ultras

Sie machen mir Sorgen, die Lippstädter, die sich als Fans des SV08 „Ultras“ nennen. Denn in ihrem „offenen FanForum“ sprechen sie sich unter anderem dafür aus, Spieler des SV Lippstadt 08 nackt an einen Baum zu binden, wenn diese statt brav zuhause zu sitzen und sich mental auf das nächste Spiel vorzubereiten, beispielsweise über die Herbstwoche schlendern. Weil, das Bierchen dort könnte ja die Schussgenauigkeit immens beeinflussen.

Ganz offen wird da die systematische Einschüchterung von Spielern diskutiert. Italienische Zustände (vom Bundesliga-Profi Marc Pfertzel in diesem Interview verständlicherweise angeprangert) werden gelobt. Denn dort werden den Spielern „Beine gemacht“, wenn sie nicht Alles geben. Aus Ultra-Sicht muss Italien sowas wie Mekka sein. Kein Wunder, da kommt die Bewegung auch her. Die Einstellung, die hier ‚rüberkommt, ist folgende: „Ich bin bei jedem Spiel dabei, ich kaufe Dauer- und Eintrittskarten, also bezahle ich Euch. Da habe ich als Euer ‚Chef‘ auch das Recht zu sagen, wo’s langgeht.“

Nett gebrüllt, Leute. Ich wüsste indes gern, wieviel Prozent der Gesamteinnahmen ein Fußballverein durch Eintrittskarten generiert. Nur, um mal ganz nüchtern zu zeigen, welcher Schwachsinn da am ein oder anderen Stammtisch verzapft wird.


Was sind Ultras eigentlich? Klingt gefährlich. Ich mach’s mir mal einfach und zitiere aus Wikipedia (wer eine objektivere Online-Quelle hat, bitte posten):

„Die Ultrà-Bewegung bezeichnet eine besondere Organisationsform für Anhänger des Fußballsports. […] Die Ultrà-Bewegung hat ihre Wurzeln im Italien der frühen 50er und 60er Jahre, als sich erstmals „fußballverrückte“ Jugendliche in Gruppen zusammenschlossen (wie z. B. die Fedelissimi Granata 1951), um ihre jeweiligen Lieblingsmannschaften gemeinsam organisiert zu unterstützen. […]

Schlägereien und Kämpfe sind auch ein Bestandteil der „Ultrà-Kultur“ …“

Ultras mögen es nicht, in die rechte oder linke Ecke gestellt zu werden (also, politisch gesehen). Das ist verständlich, trotzdem haben solche Gruppen immer wieder mit Unterwanderung zu kämpfen – Lippstadt macht da anscheinend keine Ausnahme. Die (fast) aktuelle Diskussion im Fanforum passt da irgendwie ins Bild. Leider. Mit verklärter „Spielt ordentlich oder wir haun Euch zu Brei“-Romantik kann ich zumindest mal so garnix anfangen.

EDIT: Hab‘ vergessen, den Wikipedia-Eintrag zu verlinken. Ist hiermit nachgeholt. Außerdem muss ich richtigstellen: Es gibt im entsprechenden Thread niemanden, der sich Ultra nennt. Es gibt nur Leute, die gutheißen, was italienische Ultras tun. Soviel Ehrlichkeit muss sein, zumal sie hier angemahnt wird.

Watt is en ECE?!

… da stelle mer uns janz dumm und frachen die Schreiberlinge vons Lippstadt-Lied! Da kommt der ECE nämlisch drinne vor. Hörste jannz deutlisch raus, und zwa hier:

Lippstadt-Lied, ECE (Quelle: Kontakte-Musikverlag)

Isch kannte wohl den Ihh Zeh Eh, datt issen Intercity-Express, abba EEEH Zeh Eh? Noch nie jehört.Und auf Anfrache sacht mir nun getz der Kontakte Musikverlach folchendes:

„Im Lippstadt Lied ist es tatsächlich der besungene ECE (EuroCity-Express) – denn der ICE, der hält ja seit einiger Zeit nahe Deiner Arbeitstür.“

Datt klingt doch ma nach ’ne loggische Erklärung! Dann frach ich mich getz nur noch, warum im Notenblatt zum Liedschen trotzdem der ICE steht. Und watt sagen die Herren Liedschenschreiber, wenn Lippstadt essma inne Bundesli … ach, äh… schon gut!

😉

Und bald is‘ auch schon wieder Zeit für leckere Feuerzangenbowle!

Lippstädter Webcam-Portal zum Hansetag 2007

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.„Gemeinsam handeln“ – ganz im Sinne des Mottos des diesjährigen, 27.Hansetages in Lippstadt,
haben einige Lippstädter Kaufleute mit viel Engagement und Eigenleistung ein Webcam-Portal
anlässlich des 27.Hansetages 2007 ins Leben gerufen.
U
nter der Internetadresse www.hansetag-webcam.de, finden der interessierte Besucher insgesamt
acht Webcams welche aus verschiedenen Perspektiven die Lippstädter Innenstadt und die
Veranstaltungsorte des 27. Hanstages 2007 in Lippstadt zeigen. Ferner gibt es eine Rubrik mit Fotos
welche in den nächsten Tagen kontinuierlich gefüllt wird.
Das Webcam-Portal soll nach Beendigung des Lippstädter Hansetags weiteren Hansestädten kostenlos
zur Verfügung gestellt werden um eigene Webcams einzubinden.
Das Projekt wurde sehr kurzfristig und spontan am 17.April 2007 ins Leben gerufen, die Kameras
w
urden innerhalb von zwei Wochen installiert und ist seit einigen Tagen erfolgreich „auf Sendung“.
Die Idee dahinter war in erster Linie, dass sich die daheimgebliebenen Gäste aus den anderen
Hansestädten einen Eindruck vom Hansetag und unserer schönen Heimatstadt machen können.
Das Projekt ist „non profit“ und wird ausschliesslich durch Arbeitsleistung und zur Verfügung-
stellung von Serverplatz und Hardware der beteiligten Partner getragen.Betreiber der einzelnen Cams sind die Partner an den jeweiligen Standorten.

  Es konnten bisher schon mehr als 9.000 Besucher verzeichnet werden. (Stand 09.05 11:00 Uhr)Rückfragen bitte gerne an mm@hansetag-webcam.de Weitere Informationen finden Sie auf: www.hansetag-webcam.de.