Kategorie-Archiv: Leben und Wohnen

Kein Halt für Diebesbanden

Mal wieder ein Tapetenwechsel, der wohl nicht allen Lesern und Autoren dieses Blogs schmecken wird…

 

Trickdiebe und Taschendiebe sind schon seit Jahren nicht nur in Lippstadts Innenstadt unterwegs.
Diese organisierten Diebesbanden sind mal in Lippstadt, mal irgendwo anders im Kreis Soest oder gar im Ruhrgebiet unterwegs, jeden Tag woanders, damit sie nicht auffallen.
Doch in den letzten Wochen hört man vermehrt in der Presse über die „fiesen“ Machenschaften dieser Diebesbanden, gerade auch in Lippstadt.

Die einen lenken Senioren/Seniorinnen ab und andere erbeuten dann aus der Handtasche die Geldbörse oder sie versuchen unter dubiosen Vorwänden „Spenden“ zu erhaschen.

Von Taschendieben hat man in den letzten Wochen sogar sehr viel gehört, eine Rumänenbande wurde mal erwähnt, die weit über die Grenzen Lippstadts und des Kreises Soest hinaus ihr Unwesen treibt.
Eine Person lenkt das vermeintliche Opfer ab, eine weitere Person greift unauffällig in die Tasche und eine dritte Person nimmt direkt das Diebesgut an sich, damit die „beiden ersten“ Täter im Falle des Auffliegens keine Beute dabei haben.

Im Sommer laufen Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Rosen in der Hand herum, verschenken diese augenscheinlich und erbetteln dann aber eine Spende für ihren kranken Bruder oder Schwester (oftmals ein Kleinkind mit einer schweren Krankheit). Diese Leute sind sehr aufdringlich und fordern dann natürlich die Rose zurück, wenn sie keine „Spende“ erhalten.

Erst heute war in der Zeitung zu lesen, dass nun mit einer neuen Masche das soziale Denken der Leute angezapft und ausgenutzt wird.
Eine Frau gibt vor, taub zu sein (stumm ist niemand, da man immer noch Laute von sich geben kann) und erbittet ebenfalls eine Spende für „Taubstumme“ (wir haben ja gelernt, „Taubstumme“ gibt es nicht, nur „Taube“.).
Während der gutherzige Mann sich in eine Spendenliste einträgt, erbeuten zwei weitere Frauen einen größeren Bargeldbetrag aus seinem Geldbeutel.
Passanten verfolgen das Trio, als sie auffliegen und können diese schließlich auch stellen, doch die Polizei musste alle drei wieder laufen lassen, da sie keine Beute dabei hatten – vermutlich hatte diese eine 4. Person bereits Sekunden nach dem Diebstahl an sich genommen.

Weihnachtszeit bedeutet Gedrängel in den Geschäften und auf Weihnachtsmärkten.
Viele Leute sind unachtsam, tragen etwa eine offene Tasche mit sich rum, in der das Portmonee liegt oder bieten anderen beim Bezahlen einblicke in das prallgefüllte Portmonee.
Und wird man einmal abgelenkt, achtet man auch gar nicht mehr so schnell auf seine Taschen und widmet sich voll und ganz dem „Ablenker“.

Trickdieb- und Taschendieb-Banden werden wohl in naher Zukunft nicht so schnell von der Bildschirmfläche verschwinden und sind auch – aufgrund ihrer ausgeklügelten Systeme – schwer „hinter Gitter zu bringen“.
Und selbst wenn mal ein Taschendieb gefasst wird – die Hintermänner bleiben immer schön unerkannt und suchen sich einfach neue Leute.
Auch wenn man deshalb nicht alle Landsleute über einen Kamm scheren kann/darf, oftmals kommen diese Personen aus Rumänien oder dem Rest Osteuropas.
Unter jeder Bevölkerungsgruppe gibt es schwarze Schafe, doch so etwas färbt sich leider schnell auf die übrigen Landsleute ab, Vorurteile werden geboren.

Ich kann nur an alle (Lippstädter) appellieren: passt auf eure Taschen auf und reagiert, wenn ihr meint, eine Diebesbande in Aktion zu sehen.

Zivilcourage ist auch in solchen Situationen gefordert!

Der Sommer ist da!

Nein, ich meine damit nicht unseren Herrn Bürgermeister, sondern vielmehr die sonnige Jahreszeit, denn endlich können wir nach den grauen Regentagen in der vergangenen Woche wieder die grünen Flecken unserer schönen Lippe-Stadt aufsuchen.
Neben der grünen Lunge Lippstadts, dem Grünen Winkel lädt auch der Badestrand an der renaturierten Lippe zum Sonnenbaden und Baden ein.

Und seit Samstagmittag wissen wir, dass auch die letzten Bedenkenträger wieder im Alberssee schwimmen und planschen können und wir haben auch die traurige Gewissheit, dass der 28-jährige Mann, der bei einer Bootstour am Pfingstmontag ins Wasser sprang und nicht wieder auftauchte, höchstwahrscheinlich tot ist.
Für die Angehörigen ist nun die Zeit der Ungewissheit vorbei, denn am Samstag fanden Segler / fand ein Segler eine leblose Person im Alberssee, Feuerwehr und DLRG bargen dann einen männlichen Leichnam, bei dem es sich wohl um den vermissten 28-jährigen handelt – Gewissheit wird aber erst eine Obduktion ergeben können.
Für die Feuerwehr und erst recht für die DLRG sind die letzten beiden Wochen Arbeit pur gewesen, wissen wir doch, dass die DLRG-Taucher trotz Einsatzende nach der erfolglosen Suche mit Leichenspürhunden, Polizeihubschrauber, etc. „auf eigene Faust“ weitergesucht haben, um sicherzustellen, dass nicht ein Badegast oder gar ein Kind die im Wasser treibende Leiche finden muss.

Trotz der traurigen Ereignisse sollten wir den Sommer genießen und uns vor allem immer wieder in den Kopf rufen, welche Gefahren beim Baden (und Sonnenbaden) lauern!

Neben dem harmlosen Sonnenbrand kann ein Hitzschlag sogar lebensgefährlich werden.
Und beim Sprung ins kühle Nass sollte erst Recht aufgepasst werden:
Nicht kopfüber ins Wasser springen, dessen Tiefe man nicht einschätzen kann.
Nicht mit überhitztem Körper ins kalte Wasser springen, denn der drastische Temperaturunterschied könnte den Kreislauf durcheinander bringen und ebenfalls lebensgefährlich werden.
Wer gar nicht oder nur schlecht schwimmen kann, sollte nur mit geeigneten Schwimmhilfen ins Wasser gehen – Schlauchboote und Luftmatratzen zählen da jedoch nicht zu.
Egal ob man alleine oder in der Gruppe unterwegs ist – man sollte immer die Badegäste in der Umgebung ein wenig im Auge behalten um so mögliche Unfälle zu minimieren.

Die restlichen Baderegeln spare ich mir jetzt mal, denn wichtig sind ja der Spaß und die gute Laune, die das Sommerwetter mit sich bringt!

Lippstadt, nimm deine Familie und deine Freunde, nimm dir ein Buch und nimm dein Fahrrad und nutze die vielfältigen Erholungsmöglichkeiten, die deine Stadt so zu bieten hat!
Wer muss da schon in umliegende Spaßbäder nach Soest oder Gütersloh? Wir haben die Natur vor der Tür und sollten sie auch nutzen!

Neues oder altes Ärgerniss

Habe mein Auto an der Marktstrasse gegenüber des Rathausplatzes geparkt, schön vor- und zurückgesetzt, als ich endlich Eingeparkt hatte, Motor abgestellt meinte meine Mitfahrerin: Toll und wie komme ich jetzt aus dem Auto? Oh, hab garnicht gemerkt das da noch Tische und Stühle und Bäumchen stehen! Man kann garnicht aus dem Auto aussteigen.

Jrgendjemand hat doch die Genemigung dafür gegeben!

Lippstadts Schnullerbaum

Mal was für die Mütter und Interessierten unter unseren Lesern. 😉

Leider hat man bisher vom Lippstädter Schnullerbaum nicht viel gehört, doch es gibt ihn wirklich!

Zuletzt bin ich im vergangenen Sommer während des „Parkzaubers“ dran vorbei gekommen und habe mich gewundert, dass doch so wenige Schnuller dran hängen.

Fragen kamen in mir auf:

Wird der Schnullerbaum nicht gut angenommen?
Geben die Kinder ihren Schnuller nicht freiwillig her?
Wissen überhaupt die Mütter vom Schnullerbaum?
Oder machen sich gar Vandalen dran und zerstören den Schnullerbaum?

Egal was es ist, es ist schade, dass noch nicht so viele Schnuller dran hingen bzw. dran hängen.

Dabei sind Gedanke und Ursprung des Schnullerbaumes doch eigentlich etwas Schönes:

Die ersten Schnullerbäume entstanden in Dänemark zur einfachen Schnuller-Entwöhnung von Kleinkindern.

Der erste Schnullerbaum in Deutschland „entstand“ in Münster.

Diesem Beispiel sind in Deutschland bisher nur wenige Städte gefolgt – aber auch Lippstadt gehört dazu!

Lippstadts erster Schnullerbaum ist im Grünen Winkel zu finden:

Kinder sollten diversen Empfehlungen zufolge ja bis zum 24. Lebensmonat vom Schnuller entwöhnt werden.

Grund der Empfehlung ist, dass das fortdauernde Lutschen u. a. zu Zahn-, Kiefer- und Zungenfehlstellungen sowie daraus resultierenden Sprachfehlern führen kann.

Ebenso erhöht sich durch die automatisch eintretende „Mundatmung“ das Risiko an Karies- und Erkältungskrankheiten.

Wer eigene Kinder oder zumindest welche im familiären Umfeld hat, kennt das Problem sicherlich auch: Die Trennung vom Schnuller ist für ein Kind eher problematisch, regelrecht ein Drama und bedarf einer größeren Vorbereitung, um die Sache ruhig „über die Bühne“ zu kriegen.

Der Gedanke hinterm Schnullerbaum ist, dass das Kind diese Trennung vom Schnuller mit einem positiven Erlebnis verbindet.

Das Kind kann den Schnullerbaum jederzeit besuchen und wird auf diese Weise zudem noch an die Natur herangeführt. Außerdem sieht es, dass auch andere Kinder ihren Schnuller abgegeben haben.

So ist die Trennung vom geliebten und langjährigen Wegbegleiter Schnuller nicht ganz so schlimm für das Kind.

Oft verbreitet ist hierzu auch die Schnullerfee: dazu legt das Kind – wenn es bereit für die Abgabe des Schnullers ist – den Schnuller beispielsweise unters Kopfkissen.

In der Nacht kommt die Schnullerfee, holt den Schnuller ab und lässt dem Kind als Gegenleistung ein Geschenk da.

Letztlich bleibt es den Eltern (und den Kindern) überlassen, welche Variante sie zur Schnuller-Entwöhnung wählen.  😉

Das geplante Kombibad

… ist derzeit heiß umstritten und in den letzten Wochen recht oft in der Presse vertreten gewesen.

Bereits am 9. Februar wurde das Thema auch hier im Blog angesprochen.

Etliche Leserbriefe wurden im Patrioten veröffentlicht – und irgendwann sagte selbst der Patriot, dass es zu viele seine und das Thema deshalb im Patriot-Forum weitergeführt werden solle.
Sowohl negative als auch positive Stimmen erheben sich in der Öffentlichkeit.

Jeder sollte sich selbst mit dem Thema befassen, sich informieren und vor allem seine eigene Meinung bilden und sich nicht nur von den vielen negativen wie auch positiven Stimmen in den Medien und der Öffentlichkeit leiten lassen!

Die Pläne zum geplanten Kombibad können online bei den Stadtwerken eingesehen werden.

Im Ratsinformationssystem der Stadt können sogar die Sitzungsniederschriften (und die dazugehörigen Vorlagen) gelesen werden.

Der Rat der Stadt Lippstadt wird in seiner Sitzung am 28.03.2011 den Haushalt verabschieden – und damit fällt auch das Urteil über das Kombibad.

Ich bin gespannt, wie unsere gewählten Vertreter bei dieser Ratssitzung über das Kombibad entscheiden werden.

Tagebuch-Projekt zum 825. Geburtstag

Das Jahr 2010 – in dem Lippstadts 825. Geburtstag gefeiert wurde – ist vorbei. Das Tagebuch-Projekt ist es aber noch lange nicht.

Noch immer finden sich im Kalender viele freie Termine, zu denen auch noch nachträglich Tagebuch-Einträge eingereicht werden können!

Das Anmeldeformular ist hier zu finden.

Sicherlich findet der/die ein oder andere rückwirkend einen Tag (der noch frei ist) und zu dem ihm/ihr noch etwas einfällt und er/sie doch noch etwas schreiben könnte – und wenn es nur eine Impression zum Wetter oder Gedanken an früher sind!

Wäre doch echt schade, wenn das Tagebuch nicht komplettiert werden könnte, weil einige Tage noch fehlen!

Wer den Fresskorb nicht ehrt…

Wer gerne an Gewinnspielen teilnimmt, muss dafür selten einen großen Aufwand betreiben. Man löst ein Rätsel hier, man schickt dort eine Postkarte los oder ruft an anderer Stelle an.

Eine besondere Herausforderung bot jetzt jedoch ein großer Lebensmittelmarkt in Bad Waldliesborn. Wer an Weiberfastnacht für exakt 11,11 Euro einkaufte nahm an der Verlosung teil. Als erster Preis war eine Fahrt in einem Heißluftballon ausgeschrieben, 2. und 3. Platz war jeweils ein Präsentkorb.

Nichts wie hin also am letzten Donnerstag. „So schwer kann das doch nicht sein!“. War es dann aber doch, denn nach knapp 30 Minuten irrte ich immer noch ratlos zwischen den Regalen hin und her, schwankend zwischen einem Einkaufspreis von 11,08 Euro und 11,17 Euro. Konnte es sein, dass nahezu 98% der Waren auf einen Preis mit einer 9 Cent-Endung ausgezeichnet waren?

Rettung schien nur die Zeitschriftenabteilung zu versprechen und tatsächlich blieb ich am Roman „Lasst Knochen sprechen“ von Kathy Reichs für teuflisch gute 6,66 Euro hängen. Fehlten noch 4,45 Euro, die ich mit drei Dosen zarten Heringsfilets in verschiedenen Soßen und einer Frauenzeitschrift zusammenbekam.

Knapp 50 Minuten hat der Spaß gedauert und bis heute weiß ich nicht, ob ich gewonnen habe oder ob die Gewinner überhaupt schon ausgelost wurden. Spaß gemacht hat es aber so oder so und ich konnte sogar den Ehrgeiz meines Kollegen Dieter wecken, der dann abends auch noch in den besagten Markt fuhr, um die 11,11-Euro-Punktlandung zu vollziehen. Und beide standen wir stolz wie Bolle mit Siegerfaust in der Tasche an der Kasse.

Letzte Woche gewann meine Frau ein Wochenende in Wien. Rätsel gelöst, Karte eingeworfen und gewonnen. Natürlich habe ich mich darüber gefreut, aber selbst wenn es bei diesem Weiberfastnachts-Gewinnspiel „nur“ der Fresskorb“ gewesen wäre, wäre es doch ein Gewinn auf emotionaler Augenhöhe gewesen.

Wenn am Ende bei diesem Gewinnspiel kein Gewinn rausgesprungen sein sollte, so bleibt mir immer noch eine weitere Chance. Denn vorsichtshalber habe ich das Rätsel in der an Weiberfastnacht gekauften Frauenzeitschrift auch gelöst. Man kann ja nie wissen. Ein „Bio+ Nacht-Pflege-Set“ kann doch jeder Haushalt gut gebrauchen.

Lippstadt zum Fühlen, Sehen und Begreifen

Am 26.11.2010 war es soweit: das Bronze-Stadtmodell der Lippstädter Altstadt wurde feierlich enthüllt und stand ab sofort der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Bildhauer Egbert Broerken aus Lippetal hat schon etliche Tastmodelle aus Bronze erstellt, die nicht nur für Blinde und Sehbehinderte „sehenswert“ sind.

„Zum 825sten Jahrestag der Stadt gespendet von den Service Clubs Inner Wheel Arnsberg-Soest, Inner Weheel Am Hellweg, Lions Club Lippstadt, Rotary Club Erwitte-Hellweg, Rotary Club Soest-Lippstadt, Round Table Table Lippstadt, Soroptimisten Club Lippstadt, Zonta Club Lippstadt, dem Heimatbund Lippstadt e.V., der Hanse-Gesellschaft Lippstadt e.V. und Lippstädter Bürgerinnen und Bürgern“
(Zitat vom Stadtmodell)

Das Tastmodell ist im Maßstab 1:1000 erstellt und umfasst die Lippstädter Altstadt innerhalb der Umfluten.
Die größeren Straßenzüge und wichtige Gebäude/Plätze und Sehenswürdigkeiten sind zudem mit kleineren Schriftzügen in Braille-Schrift (Blindenschrift) und „Schwarzschrift“ (normaler Schrift) versehen, sodass sich Sehbehinderte und Blinde in dem Modell auch alleine durchtasten können.
Das Modell befindet sich zwischen der Marienkirche und dem Rathaus.

Wer das Modell bisher noch nicht „in Augenschein“ oder „unter seine Fittiche“ genommen hat, sollte dies bald nachholen – das Stadtmodell ist allemal sehenswert!

Nicht IKEA aber DEPOT

Ein neuer Deko-Tempel hat nun auch Lippstadt erreicht.
Natürlich ist es nicht IKEA, aber auch bei DEPOT gibt’s Teelichter zu kaufen. 😉

Bereits im November 2010 eröffnete die neue DEPOT-Filiale in der Langen Straße 22 (ehem. Campo) – für
viele Frauen (und Männer!) nun eine Möglichkeit mehr, Dekoartikel, Bastelzubehör, Geschirr, Kochzubehör,
Heimtextilien und vieles mehr zu kaufen.
In den ersten Tagen wurden gleich Plastiktüten mit einer Deko-Blume und einem 10 %-Gutschein verteilt.
Der Laden war neu, also war der Ansturm groß: In Lippstadt war DEPOT bisher noch unbekannt.

Mittlerweile hat sich der neue Deko-Laden wohl integriert, der Ansturm ist vielleicht nicht mehr so
groß wie in den ersten Tagen (so scheint es mir zumindest), doch ist er immer noch gut besucht.

Natürlich gehe auch ich als Frau immer gerne dort hin – und wenn es nur ist, um neue Dekoideen zu
sammeln und festzustellen, dass man zu Hause für so viel Deko oft gar keinen Platz hat…
Doch auch ich habe dort schon einige Sachen gefunden, sodass der Jahrszeit oder Laune entsprechend
mal die Tischdeko getauscht wird und ungenutztes für einige Wochen oder Monate im Schrank verschwindet,
bis es wieder zum Einsatz kommt.

Wer aufs Geld achten muss oder will, der sollte allerdings die Preise vergleichen – nicht immer ist
DEPOT auch die günstigste Wahl.

Ich finde es dennoch gut, dass dort nicht noch ein Klamottenladen eröffnet wurde – davon haben wir
wahrlich in Lippstadt nun schon genug.

Einen IKEA-Besuch wird es trotzdem immer wieder mal geben – denn bei DEPOT gibt es keine Mandel-Torte,
Köttbullar oder HotDogs. 😉

1800 qm in der Innenstadt

Man glaubt es kaum aber es scheint war zu sein und eben doch zu funktionieren. War nicht gerade genau das eines der Argumente für die großflächige Planung in der Südlichen Altstadt, dass man so große Flächen in der Innenstadt bzw. direkt an der Fussgängerzone nicht realisieren kann? Und es geht doch wie man sieht.

Vielleicht sollten die verantwortlichen Planer noch mal in sich gehen und unter diesem aktuellen Aspekt die Planung am Güterbahnhof durchdenken.

Immerhin ist ein Argument dafür nun hinfällig, denn schließlich hat man uns immer damit gelockt, dass im sogennaten „Leuchturm“ sich doch H&M ansiedeln könnte.

Sascha

Das Lippstadt-Tagebuch

Was für eine tolle Idee! Ja, na gut, vielleicht springt man auf solche Aktionen eher an, wenn man selbst viel schreibt. Trotzdem: Im Jahr 2010 ensteht in Lippstadt ein „Stadt-Tagebuch“ anlässlich des 825-jährigen Bestehens, und das tolle daran ist: Jeder Lippstädter Bürger darf sich dafür bewerben, einen der 365 Tage selbst zu gestalten – mit Text und Bild.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular findet Ihr hier:
Lippstadt 2010 – Das Tagebuch-Projekt

Ich werde mir die Aktion zurückgelehnt und mit Freude ansehen und -lesen. Denn weil ich ja seit ein paar Wochen kein Lippstädter Bürger mehr bin, bin ich wohl fein raus aus der Sache.  Das Orga-Team der Stadt hat jetzt sicher auch eine Sorge weniger: Der Knepper von diesem Blogdings macht nicht mit – Puuuhhh ;o)

wiedermal: Lippstadts Hauptbahnhof

Kürzlich bin ich von Lippstadt nach Berlin gefahren. Während ich am Automaten ein Ticket ausdruckte (besser versuchte denn der Automat wollte meine Karte nicht akzeptieren, am Schalter klappte es) schimpfte ein anderer Reisender über den Geldautomaten der angabegemäss nicht funktionierte. Insbesondere erregte der Fremde sich darüber dass es im Bhf. nicht mal  eine Zeitung zu kaufen gab. Da er aber eine SZ hatte fragte ich ihn wo er die erstanden habe, Antwort war „in der Fußgängerstraße“. Nachdem ich meine Fahrkarte hatte machte ich mich auf den Weg um Reiselektüre zu kaufen. In einem Lebensmittelgeschäft hätte ich BILD und Patriot erstehen können. Nach diesen Blättern war mir nicht, also weiter Richtung Markt. In der Passage gegenüber vom alten Postgebäude, die Anlaufstelle hatte ich auf Nachfrage erfahren, wurde ich dann fündig und konnte glücklich mit SZ + Spiegel zurück zum Hauptbahnhof  wandern.

Lippstadt, hier meine ich insbesondere den Bahnhof, ist absolut „in“, Hamburger gibts im Bhf aber keine Lektüre, von den Verbindungen ganz zu schweigen. Dortmund, lt. mehreren Rankings prosperierendste Stadt im Ruhrgbiet, erreicht man meist nur mit Umsteigen in Soest oder Hamm.

Dann gehen wir halt woanders spielen, bläääh!

Wenn die einen verkünden:

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Rothe Erde kann Schulgelände haben

[…] Die Politiker verzichteten damit auf die Möglichkeit, das Gelände anders nutzen zu wollen — etwa für die Einrichtung einer Gesamtschule oder als neuer Standort für das Weiterbildungskolleg. […]
(via)

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… dann antworten die anderen ganz einfach:

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Auch andere Standorte als Lippstadt denkbar
[…] Als Standorte sind inzwischen neben Lippstadt auch andere Städte im Gespräch, darunter Erwitte und Rietberg, so INI-Geschäftsführer Andreas Knapp auf einer Informationsveranstaltung mit Eltern. […]
(via)
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Na bitte, dann sind ja alle zufrieden. Also, alle bis auf ein paar Lippstädter Eltern, versteht sich ;o)

Warum lesen sie Stadtblogs?

Meine Straße, deine Stadt, unsere Region. Webprojekte mit lokalem Bezug werden auch in Deutschland immer beliebter. In Zeiten zunehmender Globalisierungstendenzen und Begleiterscheinungen wie austauschbarer Geschäftsfilialen und standardisierter Restaurantketten, erfährt die Region eine Bedeutungsaufwertung als Identifikationsstifter. Dieser Prozess macht sich auch im Internet zunehmend bemerkbar.

Einzelne Bürger schreiben und lesen, was sie persönlich interessiert und bewegt. Sie stellen ihre persönliche Sichtweise der Dinge zur Diskussion und gestalten so die Identität eines Stadtteils und ihres persönlichen Umfeldes mit. Durch die differenzierte Sicht bieten solche „hyperlokalen“ Informationen Anlaufstellen für Zuziehende oder Urlauber. Es können differenzierte Eindrücke gewonnen werden, die nicht nur von Hochglanzprospekten geprägt sind. Als Nachrichtenquelle dienen Placeblogs Weggezogenen, die sich im Ausland befinden und auf Informationen aus erster Hand zurückgreifen möchten. In Abhängigkeit der Bekanntheit und Größe können Placeblogs das Image einer Stadt oder Region, gerade bei Ortsfremden mitprägen.

Zusammen mit dem Institut für Regionalwissenschaft der Universität Karlsruhe (TH) und dem Planungsverband Rhein/Main in Frankfurt, möchte ich in meiner Masterarbeit herausfinden, welchen Stellenwert Webprojekte als Transporteur von regionaler Identität einnehmen. Dabei gehe ich von folgenden Thesen aus:

A. Die Besuchermehrheit kommt nicht aus der Region, bringt den Inhalten aber ein tendenziell hohes Vertrauen entgegen.

B. Der Anteil an Besuchern ohne persönlichen Ortsbezug steigt prozentual zur Gesamtnutzerzahl an, die Außenwirkung im Sinne der Wahrnehmung verstärkt sich überproportional.

C. Bei ausländischen Zugriffen handelt es sich in der Hauptsache um Einheimische, die sich über Neuigkeiten aus der Heimatregion informieren möchten.

Für meine empirischen Daten bin ich auf die Mithilfe von Seitenbetreibern und Besuchern angewiesen. Ich betone, dass es sich hier um keine Marktforschung oder Spamadressen Akquise handelt. Ich nutze die Daten ausschließlich zur Anfertigung meiner wissenschaftlichen Arbeit und sie werden nicht an Dritte weitergegeben.

Ich bedanke mich für ihre Teilnahme. Über den Verlauf des Projektes können sie sich auf meinem Projektblog informieren.

Zur Umfrage

Gruß von der Langes-Wochende-Spass-Front

Mann, watt war dat schön! Drei Tage aabeiten und schon widda Wochenende. Langes Wochenende!! Ich persönlich hatte nur eine klitzekleine geschäftliche E-Mail zu schreiben, und schon war grillen, fletzen, faulenzen, Stadtbummel mit Eis und leckeres Lippstädter Bier verkosten angesagt (Hatte ich nicht erst letztens eine Obstwoche eingelegt? Na, also DIE Wirkung ist am Wochenende garantiert verpufft ;o)

Die üblichen Negativmeldungen gab es leider auch.  Diesmal wurde die Randale vom Freien Stuhl auf den Alberssee verlegt, was ich überhaupt nicht lustig finde. Ich war zum Glück nicht da, aber ich kann mir vorstellen dass da auch Familien mit Kindern den Tag der Arbeit feiern wollten. Herzlichen Dank auch, Ihr Vollidioten! Und diese Meldung hat mich ganz besonders sauer gemacht.

Insgesamt waren die Maifeierlichkeiten aber eher von vielen Partys mit feucht-fröhlichem Ausgang geprägt. Und so soll’s ja auch sein! Jetzt ist der Spaß aber erstmal vorbei (bis auf einen im Vergleich eher mickrig scheinenden Pfingsmontag), aber schön war’s schon … *seufz*

Edit: Hartmut, Bernhard und die liebe Kultur

Wer bewacht die Wächter? Diese Frage ist wichtig in einer Stadt, deren einzige Tageszeitung einen gewissen Sättigungsgrad erreicht hat. Ihr Auftrag ist klar: objektiv Berichten, Hintergründe liefern, nachfragen, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auf die Finger schauen, kurz: den öffentlichen Diskurs fördern.

Wenn man sich das vor Augen hält, wirkt dieser als Hilfestellung deklarierte Text eher wie ein getarntes In-Sicherheit-wiegen von „unns Bennad“. Quasi ein später Durchhaltefilm in Printform.

Denn eigentlich „vernimmt“ der Gute den Aufschrei aus unseren Krankenhäusern, dass es um den Nachwuchs schlecht bestellt sei. Und schlägt daraufhin vor, angehenden Assistenzärzten die Vorzüge Lippstadts zu erklären. Oder anders formuliert: Unser Lipperöschen ist doch schon sehr schön, jetzt muss es nur noch seinen Duft in die weite Welt versprühen, auf dass alle medizinischem Arbeitsbienchen ganz verrückt nach ihr werden. Wie das gehen soll, verrät uns der Mann im Kettenhemd leider nicht (mein Vorschlag: schickt Bernhard mit großem Sack und Elektroschocker auf Mediziner-Abschlusspartys).

Und hier kommt Hartmut ins Spiel. Der stößt sich an des Bernhardens SatzDa gibt es […] ein Kulturangebot, das sich mit so mancher Großstadt messen kann.“ Hartmut meint, Lippstadts Kulturangebot sein nicht nur nicht vergleichbar mit Großsstädten, sondern auch komplett vorbei an den Bedürfnissen von Jugendlichen in den Zwanzigern. Und mahnt an, man dürfe sich mit der von Bernhard geübten Form der Selbstgenügsamkeit nicht selbst im Wege stehen. Hartmuts Anklage endet in der Annahme, ein kulturell anspruchsvolles Angebot fern von Schlagerparaden und Herbstkirmes sei überhaupt der wichtige Standortfaktor, wenn es darum geht, den Nachwuchs welcher Branche auch immer herzulocken.

Da Hartmut das nicht belegt, und Bernhards Text ohnehin auf mich den Eindruck macht, dass er eher leeres Papier denn Hirne mit Anspruchsvollem Gedankengut füllen sollte, habe ich mal nachgeschaut. Und es gibt zufällig in der Tat eine recht aktuelle Studie zum Umzugsverhalten der Deutschen. Darin stehen drei Gründe für den Umzug ganz weit oben:

  1. Eine Verbesserung der eigenen Wohnsituation (dh eine schönere Wohnung oder Haus)
  2. Dem Job hinterherziehen (kennich irgendwoher)
  3. das Zusammenziehen zweier Lebenspartner

Studie

Also kann man Hartmuts „J’accuse“ ein „Au Contraire“ entgegnen, denn abgesehen von der Studie kenne ich niemanden, keinen Einzigen, der gesagt hätte „Ja also, X hat ein so unglaublich großes Kulturangebot, da musste ich einfach hinziehen.“ Klingt auch irgendwie komisch.

Meine Meinung zum Thema ist, dass junge Assistenzärzte in der Regel dort Erfahrung sammeln möchten, wo beruflich die Luzie abgeht, wo man was lernt, wo Profilierung und ein möglichst hoher Verdienst möglich sind: In den Charités, den unzähligen Unikliniken, den Plastischen Schönheitschirurgie-Oasen dieser Republik. Also sollten die Krankenhäuser an ihrem Angebot feilen. Gleiches gilt für andere Branchen (ich weiß beispielsweise, dass einer „unserer“ Hauptarbeitgeber seine Spitzenleute allein durch Hammergehälter und zusätzliche Vergünstigungen nach Lippstadt lockt.) Mit dem Kulturangebot hat das höchstens was am Rande zu tun. Trotzdem könnte es um einige spannende Projekte ergänzt werden – angefangen bei einer Tageszeitung, die ihren Auftrag wahrnimmt.

Nachtrag 14.03.2008: 

Hartmut hat hier auf meinen Post geantwortet. Er meint, wenn alle Krankenhäuser den potenziellen Bewerbern dieselben Bedingungen böten, würde die Kultur als Entscheidungsfaktor eine Rolle spielen. Einverstanden. Denn es trifft zu. Beispielsweise dann, wenn ein fertiger Arzt zurück in die alte Heimat „Hellwegregion“ ziehen will und sich deshalb zwischen Soest und Lippstadt als „Arbeitgeberstadt“ entscheidet (Die Cracks indes bleiben in Berlin, München und Heidelberg, und das nicht wegen der Kultur. Denn Krankenhäuser bieten nunmal nicht alle dieselben Bedingungen).

Außerdem hat Hartmut noch ein paar sehr interesante Links zum Thema „Kultur als Wirtschaftsfaktor“ gesammelt, in denen aufgezeigt wird, dass auch Kultur Umsatz machen und jede Menge Leute einstellen kann. Stimmt auch. Und wird viel zu oft und gerne vergessen. Bezogen auf den aktuellen Fall kann ich da nur sagen: Tja, vielleicht sattelt ja der ein oder andere Assistenzarzt um und malt, oder nimmt an Poetry Slams teil, schreibt Bücher oder wird Kabarettist… wäre nicht das erste Mal ;o)

„Ein Ami comes to Lippstadt“ out now!

Es ist vollbracht! Nachdem uns Craig schon vor Urzeiten den Mund wässrig gemacht hatte und immer wieder um Aufschub bat, präsentiert er jetzt seine Erlebnisse als Amerikaner (der einst ohne Deutschkenntnisse nach Deutschland kam) in Lippstadt.

Craig Cmehil - Ein Ami comes to Lippstadt

(Foto: Craig Cmehil)

Es ist nicht sein erstes Buch (wenn auch das erste nicht-technische), der Mann kann also schreiben. Von da her freue ich mich riesig darauf, mein Exemplar in den Händen zu halten. Ich werde mir das Buch mindestens aus zwei Gründen kaufen

  1. Um rauszufinden, wie unser Städtchen auf einen Zugezogenen aus einem fremden Kulturkreis wirkt
  2. Tu impruuf mai inglisch

Und jetzt das Erfreuliche: Das Buch kostet – wahrscheinlich nicht zuletzt, weil es in Eigenarbeit gestaltet und aufgelegt wurde – nur EUR 8,04 als Paperback bzw. EUR 5,03 als Download! Das sind fast gelbes-Reclam-Buch-Konditionen! Also zugreifen!!

Hier alle Infos zum Buch:

Blogeintrag zur Veröffentlichung bei „Craig’s Rantings“

Vorschau des Buches

Kaufinfo

PS: Netter Teppich ;o)

Shortlinks 19.02.2008

Stadtführungen im März
Wie immer der Aufruf: So gehet hin und lernet Eure Stadt kennen! An der „Frauenführung“ dürfen übrigens auch Männer teilnehmen. Der so verkürzt irreführende Titel *kopfschüttel* bezieht sich auf eine Führung zum Thema „Frauen in Lippstadts Geschichte und Gegenwart“.

Wir sind in der Spitzengruppe
Und zwar bei der WDR-Wahl! Abstimmen geht auch in der Stadtbücherei. Oder hier.

Das Ostendorf bereitet sich auf Amokläufe vor
Wieso das Ostendorf? Ist diese Schule etwa besonders gefährdet? Wie auch immer, wenn unsere Lehrerinnen und Lehrer in allen beruflichen Bereichen so kräftig Weiterbildung betreiben würden, wäre ich erfreut. Aber hey, solange man in Schulduellen gegen Realschulen noch die Nase vorn hat, ist ja eigentlich alles in Butter …

Die SPD ist auf Mitgliedersuche
… mit einem Programm, das sich „Pep“ nennt. Klingt voll hip! Die Suche nach „Talenten“ könnte man allerdings auch ins Internet übertragen und die Website der Partei mal mit einem Aufruf bestücken (mindestens).

Martin kippt ab
Sach‘ nochma‘ einer, bei uns wäre nix los!

Und zuguterletzt:
Was kann man eigentlich gegen Killerkanickel in den eigenen vier Wänden tun?

Killerkanickel

Große Islam-Debatte

Die Diskussion, zu der die WAZ-Gruppe lud (Kapitulieren wir vor dem Islam?), war in Duisburg. Ich weiß! Und die Aufregung über das Minarett auf der Moschee findet in Bielefeld-Brackwede statt. Auch klar. Irgendwie alles nicht Lippstadt. Aber irgendwie liegt das Thema in der Luft, zumal ich am Wochenende auf Phoenix ebenfalls eine passende Sendung gesehen habe (Stream zu Sendung vorhanden).

Wie seht Ihr das? Gibt es ein Problem mit muslimischen Mitbürgern? Und worin besteht es: Wollen wir nicht integrieren? Wollen einige nicht integriert werden? Liegt es an der Religion der Einen? An der sinkenden Bedeutung von Religion der Anderen? Oder am Sozialen? Flammt das Thema zufällig zum heftig geführten Wahlkampf in Hessen auf, oder gibt es einen Zusammenhang?

Und wenn wir über so etwas nicht in der heimischen Zeitung lesen, heißt das, dass hier die Integration geglückt ist?

Die Schrankenjungs sind arbeitslos

Über den „Tatort Dedinghausen“ hatte lippstadt-blog bereits hier und hier berichtet. Bei den ansonsten friedlichen Dörflern lagen sofort alle Nerven blank, wenn man das Wort „Bahnschranke“ auch nur laut dachte. Die Redaktion von „Dedinghausen Aktuell“ berichtete uns von wiederholten Zwischenfällen am Bahnübergang. Der wurde ja seit geraumer Zeit von „Bahnübergangsposten“ geregelt, und das eher schlecht als recht.

Jetzt hat die Kreisverwaltung zusammen mit Polizei und der Straßenverkehsbehörde entschieden, dass die Schranken für Autos bis auf Weiteres nicht befahrbar sind. Wegen großer Sicherheitsbedenken, wie es heißt.

Das ist für die Bürger wahrscheinlich sicherer. Für alle die da täglich her fahren, ist es aber eher unerfreulich. Und so wird der Unmut sicher weiter steigen. Die Bahn verhält sich in der Sache ohnehin uneinsichtig. Auf wiederholte Anfragen derKreisverwaltung habe sie keine befriedigenden Antworten geliefert. Daher haben die Behörden jetzt eingegriffen, auch wenn laut „Patriot“ die Verkehrssicherungspflicht bei der Bahn liegt.

Statt der Schrankenjungs schauen jetzt Leute von der Stadtwacht am bahnübergang vorbei, zumindest zu Stoßzeiten will man jemanden bereitstellen.

Via Patriot