Kategorie-Archiv: Lipp-Stadtgeflüster

Showdown im Nassraum


Kurz-Schau(er)spiel in zwei Worten.

Szenerie: heimisches Schwimmbad, Herren-Duschraum
Handelnde Personen: 3 Rentner, 1 Glatzkopf, 15 Viertklässler
Zeit: Morgens, kurz nach 8 Uhr
——

Viertklässler stürmen den Duschraum, versuchen eine der „coolen“ Duschen zu erhaschen, unterhalten sich, albern herum.

Rentner 1, 2 und 3: rollen mit den Augen
Rentner 1 nach einiger Zeit ironisch: „Lauuuter!“

Rentner 1 schaut sich grienend und applausheischend um
.

Rentner 2:
kichert
Rentner 3: hebt den Daumen in Richtung Rentner 1
Glatzkopf: wendet sich angewidert ab
Viertklässler: verstummen

Leicht aufkommendes Geflüster unter den Viertklässlern.

Ein Vierklässler ironisch: „Ruhe!“
Glatzkopf: kichert und hebt den Daumen Richtung Viertklässler
Rentner 1, 2 und 3: Wenden sich angewidert ab

Vorhang!

Ich hätte da noch ein paar …

Kennt Ihr das: Ihr beschäftigt Euch mit einer Sache etwas intensiver, und auf einmal scheint sich die ganze Welt nur noch darum zu drehen? Ich sehe im Moment zum Beispiel nur noch Eltern mit Kinderwagen, kann den Hersteller auf 20m bestimmen, die Vorteile des Modells runterbeten und schätze das Alter des Insassen bis auf wenige Wochen erschreckend genau. Wäre mir mit 18 nicht passiert, soviel ist klar. Aber zum Thema:

So in etwa geht’s mir nämlich grade mit Songs über Lippstadt. Kaum dringt ein Kinderlied an mein Ohr, das unsere Stadt kanonös beschreibt, schon sehe und höre ich an jeder Ecke Weisen über Lippstadt. Auswahl gefällig?

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Shortlinks 23.02.2009

Am Aschermittwoch ist alles vorbei …   
… weiß das Presseamt der Stadt und bittet nochmals um heftigste Abstimmungsorgien, damit Aschermittwoch der Tag ist, an dem für uns alles erst richtig losgeht!

Feedomix: Milchrausch ist drin
Der „Milchrausch“ ist mir in der letzter Zeit mit einigen Meldungen zu Lippstadt aufgefallen. Deshalb packe ich Haukes Blog mal in den Reader.

Lippstadt taucht in Masterarbeit auf
Die Arbeit thematisiert die Verbindung von Schützenvereinen zum Nationalsozialismus. Der Lippstädter Schützenverein ist einer von drei Vereinen, die vom Autor untersucht wurden.

Schlechte Noten trotz hoher Begabung …
… sind ein Kreuz, kann ich ein Lied von singen ;o) Aber ich bin nicht der Einzige, am 03. März gibt es einen VHS-Vortrag zum Thema. Wird sicher voll …

Benehmt Euch in den nächsten Wochen ein wenig. Wir haben Besuch!
Fundstück im Privatblog eines Amerikaners, der hin und wieder in Lippstadt arbeitet. Also ein bisschen Zusammenreißen und mal ein paar Tage nicht mit’m Fahrrad über die Lange Straße und so … Welcome back, Austin! Have a good time ;o)

Auch wenn ein Skateborader „Lukas Beule“ heißt …
… muss er nicht unbedingt auf den Kopf fallen. Naja, zumindest nicht ständig ;o) Am Anfang des Videos ist das LTV reAktiv-Forum im Hintergrund zu sehen.

Und Zuguterletzt:
Wenn man sich von seiner Haut befreit fühlt – hat man dann Schmerzen?

Von trockener Haut befreit

ENDSPURT!

Das Stadt-TV zeigt uns nochmal, wie es vor einem Jahr bei der Aktion „WDR 2 für eine Stadt“ war. Einer meiner Kollegen hatte damals auch mit dem Handy draufgehalten und das „Eimer kippen“ im Beisein von Bürgermeister Christoph Sommer gefilmt:

Und wer bislang unverständlicherweise echt immer noch nicht abgestimmt hat, der geht jetzt erst hier wählen und dann in die Ecke zum Schämen!

Alle anderen dürfen sich den aktuellen Promofilm des WDR ansehen.

Achtung Werbung X

Dieser Artikel ist Teil einer Serie.
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Im Klamotten/Schuh/Skateladen „The House“ war ich seit 2006 – glaub ich – zweimal. Das wird sich ändern. Weil ich bald ’ne neue Hose brauche. Und dieses Video gesehen habe:

Am Film ist aus professioneller Sicht einiges im Argen. Das ist aber völlig egal! Denn er besticht durch seine „Selbstgemacht“-Optik, die handwerkliche Fehler (fast) verzeihen lässt. Das grenzt an „User-generated advertising“, wahrscheinlich haben sogar einige Stammkunden mitgemacht, was der Sache richtig Auftrieb gibt. Insgesamt ist der Film aber zu lang. Und ich hätte mir gewünscht, dass viel mehr von dem Schnitt und Inhalt ab Minute 3:16 gezeigt wird. Hier kommen Lifestyle und Spaß rüber und die schnellen Schnitte passen viel besser zur Zielgruppe (die noch ganz andere Abfolge-Geschwindigkeiten gewöhnt ist).

Gesamturteil: Authetisch. Nette Ideen. Gratulation an Lippstadts First Mover im Bereich kommerzielle Youtube-Werbung (soweit ich weiß, und solange man die Event-Szene mal außen vor lässt)! Jetzt heißt es nur noch: Buzz, Buzz, wir brauchen Buzz

Lippstadt in der Comedy Street – die Fortsetzung

Wie Lippstadt-Blog im Sommer 2008 exklusiv berichtete (sowas wollte ich immer schomma schreiben), hielt sich Simon Gosejohann zwecks Filmaufnahmen zur TV-Serie „Comedy Street“ letztes Jahr in Lippstadt auf. Erste Lippstadt-Sichtungen im TV konnte Pisi verzeichnen, jetzt sind endlich die Filmszenen aufgetaucht, zu denen die gemachten Fotos passen. Und wie es der Zufall will, bin ich sogar auch kurz im Bild:

Wie der Herr auf dem Fahrrad zeigt, lassen sich nicht alle Lippstädter so einfach veräppeln – aber ist das nicht eigentlich ’ne Fußgängerampel? ;o)


Das „kleine“ Lippstadt-Lied

Ich habe nicht schlecht gestaunt, als in der Xing-Gruppe „Lippstadt“ die Rede von einem „Lippstadt-Lied für Kinder“ war. Das wollte ich dann doch genauer wissen und habe mich auf die Suche danach gemacht.

Dank eines sehr geduldigen und anscheinend auch gut sortierten Teams des Kontakte Musikverlags halte ich jetzt ein Exemplar in den Händen! Und nach einigem Hin und Her bezüglich der Musikrechte gibt’s das Lied jetzt sogar zu hören (und zu sehen):

Das Lied ist Teil eines Projektes aus dem Jahr 1991, bei dem Lippstädter Kinder sich und ihre Ideen in Songs über die Stadt einbringen und diese dann auch selbst singen durften. Rolf Krenzer hat aus den Ideen Liedtexte gemacht, Reinhard Horn hat daraufhin die Musik geschrieben. Wer Reinhard Horn nicht kennt: Der Mann hat sich mit so einigen Projekten, darunter das bekannte Lippstadt-Lied (das für Erwachsene), einen Namen gemacht. Man kann mit Fug und Recht behaupten: Horn ist sowas wie der Randy Newman Lippstadts ;o)

Mir gefällt nicht jeder Song des Projekts, aber gerade dieser Lippstadt-Kanon ist ziemlich sympathisch, wie ich finde. Danke nochmal ans Kontakte-Team für die Mühe und auch danke dem Hinweisgeber aus der Lippstadt-Gruppe.


PS: Das ist mein allererster Videoschnitt! Wenn jemand meint, dass er es besser kann – ich warte gerne auf Videoantworten ;o)

Krimis

Lippstadt scheint bei Krimiautoren beliebt zu sein. Hier ein Krimi, bereits vor Jahren erschienenen, auch im Patriot besprochen und sicherlich vielen bereits bekannt: „Das Geheimnis der Madonna“, erschienen im Hanseverlag der EVA.

Verlagsmitteilung:„Die Hansestadt Lippe (Lippstadt) im Jahr 1338: Der Handel blüht und gedeiht. Ebenso das Verbrechen. Eine kriminelle Vereinigung von Ratsherren, Hansekaufleuten und Handwerkern betreibt ein schwungvolles Geschäft mit Falschgeld. Der Reichtum wächst, die Gier wächst mit. Das wird einem Mitglied der Bande zum Verhängnis.Zehn Jahre später werden in der Brüderkirche am Altar der Madonna hinter einer stümperhaft gemauerten Wand, ein Skelett und drei Münzen gefunden.Elisabeth Werringhausen, Witwe eines erfolgreichen Lipper Hansekaufmannes, und Ademar de Cluny, ihr Jugendfreund und Bursar des Augustinerklosters haben einen Verdacht: Das Opfer kann nur der verschollene Zwillingsbruder von Elisabeth sein. Als sie der Wahrheit zu nahe kommen, versetzt ein erneuter brutaler Mord die Stadt in Angst und Schrecken. Aber Elisabeth lässt sich nicht entmutigen und lüftet das Geheimnis der Madonna.“

Ein paar Fragen an … Dominic Boeer

Alle, die jetzt direkt denken „Och nöö, der Typ, der bei GZSZ völlig abgehoben ist und mit Lippstädtern nix mehr zu tun haben will.“ kann ich hiermit eines Besseren belehren. Das Thema GZSZ ist abgehakt, der Mann geht neben dem Showgeschäft sogar einer ganz normalen Arbeit nach. Als Lehrer! Doch, doch! Also bitte, Star-Allüren andichten könnt ihr wemanders!

Wer immer noch nicht weiß, um wen es geht, hier eine Gedächtnisauffrischung (Sorry, konnte nicht widerstehen ;o):

Dominic Boerr nackt in „Die Camper“ (RTL) – MyVideo

Hier Dominics Antworten auf … ein paar Fragen an ihn.

Lippstadt-Blog:
Hallo Dominic. Tageszeitungen greifen gerne mal die „Einer von uns in der großen Welt“-Story auf. Auf Dich trifft diese Aussage mal ganz klar zu: Du hast in etlichen bekannten Serien und Filmen mitgespielt, hast TV- und Radio-Shows moderiert und nicht zuletzt auch eine Weile auf der Bühne gestanden. Wie sieht Dein Leben im Moment aus? Stehen wieder Filmprojekte an?

Dominic Boeer:
In meinem Leben herrscht glücklicherweise immer noch das gewohnte Chaos. Gerade habe ich die Dreharbeiten für den ARD-Film „Woche für Woche“ abgeschlossen (Ausstrahlung am 11.3.09) und ab März werde ich dann für ein gutes halbes Jahr 20 neue Folgen für die Soko Wismar drehen. Ansonsten beginne ich jetzt auch damit, ein wenig hinter der Kamera zu arbeiten… Für 2009 plane ich die ein oder andere Polit-Dokumentation. Darüber hinaus nimmt meine Dozententätigkeit an der ISM in Dortmund sehr viel Zeit in Anspruch. Heute Abend, beispielsweise, liege ich auf meiner Couch in Berlin und korrigiere Hausarbeiten.

Lippstadt-Blog:
Schon zu Beginn Deiner Karriere konnte man ahnen, dass Du im Showbiz gut aufgehoben bist. Ich denke da an die eigene Elvis-Musicalproduktion, aus der sich dann auch noch eine Band mit vielen Auftritten in der Region „ausgekoppelt“ hat. Wie oft denkst du an die Zeit in Lippstadt zurück?

Dominic Boeer:
Sehr oft! Das war eine fantastische Zeit! Ich habe in den letzten 10 Jahren kein Projekt mehr gemacht, daß mir so viel bedeutet hat, wie das Elvis Musical… und ich war in meinem Leben ganz sicher nie wieder so aufgeregt wie am Premierenabend im Stadttheater. Genau auf diese Bühne, die eine Zeit lang mein zweites Zuhause war, möchte ich gerne eines Tages zurückkehren.
Auch wenn vieles von dem, was ich heute mache, sicher viel professioneller ist als meine ersten „Gehversuche“ auf der Bühne, fühlte sich in Lippstadt das Meiste trotzdem „echter“ an. Das wird für mich ewig unvergessen bleiben!

Lippstadt-Blog:
Der erste Schritt zu festen Buchungen bei ARD, RTL & Co. war sicherlich die WDR-Serie „Unsere Polizei“. Wieviel Handwerk hast Du von dort mitnehmen können?

Dominic Boeer:
Ich freue mich über die tolle Recherche! Viele Journalisten sehen meine Soap-Zeit bei GZSZ als Startpunkt, aber das war er ganz sicher nicht. Bei der WDR-Produktion konnte ich mich austoben, zum ersten Mal ein echtes Rollenstudium betreiben, zum ersten Mal vor laufender Kamera emotional sein, lachen, weinen, prügeln…. eben das volle Programm.
Es war für mich die richtige Serie zum richtigen Zeitpunkt, weil sie mir geholfen hat, den Sprung von der Bühne zum Film zu schaffen. Ich hätte damals nie gedacht, wie groß der Unterschied zwischen Theater und Film tatsächlich ist. Selbst wenn ich in einer Szene nur ein Glas Wasser trinken muss, mache ich das vor der Kamera völlig anders als auf der Bühne. Über diese verschiedenen Spielweisen zwischen Bühne und Film könnte ich stundenlang philosophieren …

Lippstadt-Blog:
Bist Du eigentlich zwischendurch mal wieder in der Region? Und wenn ja, was steht dann auf dem Stundenplan? Dürfen wir uns eventuell irgendwann auf einen Auftritt von „unserem“ Elvis freuen?

Dominic Boeer:
Ich komme recht häufig in die Gegend. Gerade da die Dortmunder Hochschule, an der ich doziere nur einen Steinwurf entfernt ist, bin ich relativ oft bei meinen Eltern zu Besuch. Meistens hat meine Mutter dann schon drei Kuchen gebacken und eine Pute im Ofen! Es gibt eben nichts schöneres, als nach einer Joggingrunde durch den Grünen Winkel mit meiner Familie im Garten (direkt an der Lippe) zu sitzen und stundenlang zu essen.
Ein Elvis Comeback ist sehr unwahrscheinlich. Dieses Kapitel ist abgeschlossen. Vielleicht komme ich ja als Johnny Cash oder Dean Martin wieder?

Vielen Dank an Dominic für die Zeit. War sicher ’ne ganz angenehme Abwechslung zum Klausuren korrigieren ;o) Tja, Dominic Boer als Johnny Casch – Na, das würde ich gerne mal sehen.Was sagt Fachmann Metty dazu?

Gedanke zum Wochenende

Da strampelst Du Dich ab,  in weinseligen Diskussionen mit  Großstädtern, um allen zu zeigen, wie weltoffen Deine Stadt ist. Wie elegant-modern ihre Bewohner sind, ja wie sie fast citoyengleich durch Straßen und Gassen wandeln …

… und dann schaust Du auf die Website Deiner Tageszeitung und siehst, dass der erste Platz der Top-10-Artikel des Tages belegt ist von einem durch Kältetod verstorbenen Zuchtbullen aus Benninghausen.

Weg für soziale Gerechtigkeit Etappe Lippstadt

Weg für soziale Gerechtigkeit

Weg für soziale Gerechtigkeit

Die Kluft zwischen Arm und Reich wird in Deutschland immer größer.

Der Sozialabbau nimmt immer menschenunwürdigere Züge an.
Der Armutsbericht spricht eine deutliche Sprache.
Kinderarmut, Armut im Alter, Hartz IV, Arm trotz Arbeit diese Themen betreffen immer mehr Menschen in unserem Land.

Wir wollen aufmerksam machen auf die Nöte die jeden schneller als je zuvor treffen können.

Die Aktion: Weg für soziale Gerechtigkeit

Am 23.03 09 diesen Jahres treten Siegfried Kurtz und L.M.A Agricola zu Fuß den Weg von Hellenthal (NRW) nach Berlin an, um auf die wachsende Armut und Not in Deutschland aufmerksam zu machen. Sie starten nicht mit leeren Händen, denn bei ihrer Ankunft werden die Beiden eine Unterschriftensammlung im Bundestag abgeben.

Eines der Etappenziele an denen übernachtet werden soll ist Lippstadt.

Derzeit gibt es in Lippstadt weder eine Anlaufstelle, noch eine gesicherte Übernachtung.

Um so mehr erfreut es mich durch einen Kommentar auf dem Blog Sozialkampf.wordpress.com den Hinweis auf Lippstadt-blog.de gefunden zu haben.
Vielleicht kann und mag jemand persönliche Vorschläge machen, wie man in Lippstadt einen Empfang veranstalten könnte.
Ich finde schon daß es auf jeder Etappe etwas zu feiern geben sollte.

Die Aktion ist so ausgelegt, daß keine Unterstützung von Parteien geduldet wird.
Wortmeldungen von mindestens einer Partei, diese Aktion zu fördern gab es schon, dies wurde jedoch abgelehnt.
Es ist eine reine und überparteiliche Aktion von Bürgern. Leider ist dementsprechend die Bordkasse leer, kennt man ja.

Vielleicht kann jemand für die, mittlerweile zwei Personen, die den Weg zurücklegen eine Übernachtungsgelegenheit in Lippstadt vorschlagen.
Die Beiden sind sogar bereit für die Durchsetzung der Aktion im Zelt zu übernachten. Hoffe mal es läßt sich besser richten.

Die Ankunft in Lippstadt ist am 02. April 2009. Würde mich freuen wenn es in Lippstadt eine gute Unterstützung durch zahlreiche Bürger gäbe.

Netter Gruß nach Lippstadt
Der Sozialkämpfer aus Schleiden (Eifel)

Ein paar Fragen an … Horst Bosetzky

Ich hab‘ Lust auf ’ne neue Reihe.

Ab sofort werde ich unter der Überschrift „Ein paar Fragen an …“ immer mal wieder Mini-Interviews veröffentlichen. Die Interviewpartner haben dabei immer eine besondere oder interessante Beziehung zu Lippstadt. Mein erster Interviewpartner ist Horst Bosetzky, Krimi-Autor und emeritierter Berliner Soziologie-Professor. In einer aktuellen Kurzgeschichte macht er Lippstadt zum Ziel einer Art Firmen-Butterfahrt mit Todesfolge.

Es freut mich, zum Auftakt der Reihe einen so namhaften Autoren präsentieren zu können, zumal Herr Bosetzky nach eigener Aussage ohne Privatsekretär, dafür aber mit neuem Computer derzeit organisatorisch eigentlich leicht überfordert ist. Viel Spaß!

Lippstadt-Blog:
Herr Bosetzky, in Ihrem aktuellen Krimi „Im selben Boot“ aus dem Buch „Mord-Westfalen“ sind die Hauptfiguren auf dem Weg zu einem Betriebsausflug nach Lippstadt. Lassen sich hier Mordpläne etwa besonders gut realisieren?

Horst Bosetzky:
Ich sollte in wenigen Tagen eine Kurzgeschichte schreiben, die in OWL spielt, und habe mich da an das lange zurückliegende Abenteuer eines Freundes und früheren Kollegen erinnert, der mit seiner Familie bei einem Bootsausflug auf der Lippe gekentert ist und fast ertrunken wäre. Da er aus Lippstadt kommt, war klar, daß die Geschichte wegen seiner präzisen Ortsangaben nur dort spielen konnte.

Lippstadt-Blog:
Ganz kurz und ohne zuviel zu verraten: Worum geht’s in der Geschichte?

Bosetzky:
In der Geschichte geht es um die gnadenlosen Positionskämpfe in der heutigen Arbeitswelt, wo man nur nach oben kommen kann, wenn man über Leichen geht. (Ich bin ja von Hause aus Organisationssoziologe.)

Lippstadt-Blog:
Ihr Leben und Wirken ist stark mit Berlin verwurzelt. Hegen Sie vielleicht eine versteckte Beziehung zur westfälischen Provinz, die Ihren Fans bislang verborgen blieb?

Bosetzky:
Was die „westfälische Provinz“ betrifft, da gibt es einige Berührungspunkte, angefangen von meinen Eltern, die in Bad Oeynhausen und Bad Meinberg zur Kur waren, bis hin zu meinen Vorträgen und Lesungen u.a. in Bielefeld, Gütersloh, Halle (Westfalen) und Verlagen in Herford und Bielefeld.

Lippstadt-Blog:
Hatten Sie schon Anfragen, den Krimi in Lippstadt zu lesen? Und wenn nicht: Würden Sie?

Bosetzky:
Nein, aus Lippstadt hat noch niemand angefragt, ich würde aber gern zu einer Lesung anreisen, wenn es jemand tut.


Dank an Herrn Bosetzky, dass er sich Zeit für die Antworten genommen hat.

Shortlinks 06.01.2009

Sascha Tschorn ist im Lippstadt-Feed, LP59 ist raus.
Sascha schreibt mit viel Bezug zu Lippstadt, was mir als testweise Aufnahme erstmal reicht. Dass es sich bei LP 59 mehr oder weniger um das Online-Organ einer politischen Partei handelt, habe ich erst nach der Aufnahme in den Feed gemerkt. Ein Blog von einer Partei ist mir dann aber doch irgendwie zu einseitig. Ich hoffe diesbezüglich auf Verständnis.

WinterlichIdyllische Blicke …
… liefern derzeit diverse Webcams aus der Stadt. So zum Beispiel die Cam des SV Lippstadt 08 mit einem verträumten Bolzplatz Stadion oder Lippstadt-Live, sofern man beispielsweise einen Blick auf den Wasserturm riskiert.

Boah, is dat kalt!
Die Kehrseite winterlicher Idylle: Lippstadt auf Platz 8 6 der kältesten Orte Deutschlands am 6. Januar 2009

Bestof der Hinrunden-Tore vom SV Lippstadt 08

Da ist mal ein ganz geduldiger Schnittmeister am Werk. Danke dafür!

„Spoiler“ bedanken sich für einen tollen Jahresabschluss in der Südmeile
Ich war leider nicht da – was ich bereue, wenn ich mir die Mucke so anhöre. Grüße nach Krefeld, wenn’s Euch gefallen hat, schaut doch mal wieder vorbei ;o)

Und zuguterletzt:
Wie kann man bitte das Wort „Slayer“ falsch schreiben? Unglaublich! Liebe Bayern, bitte bleibt einfach beim Bier brauen, danke!

Slayer

Auf der Suche nach dem weißen Gold

Tach zusammen. Frohes Neues! Ich habe den Jahreswechsel ja in Bielefeld  erlebt,war ne wunderschöne Auszeit. Als ich dann Sonntag zurück in Lippstadt war, begrüßte mich – ’ne Ladung Schnee! Mein Haus war das einzige in der Straße, dessen Gehweg nicht geschüppt worden war. Mit einem unverständlichen Grummeln in Richtung Nachbarn nahm ich das Räumgerät und legte los. Leider war’s zu spät, gut 2cm plattgetretener Schnee blieben liegen. Und im Keller natürlich kein Streusalz.

Die Suche nach Nachschub gestern war schwieriger als angenommen: Der Baumarkt meines Vertrauens schüttelte heftig den Kopf. „Kriegen wir nächste Woche wieder rein.“Boah, Herrschaften, am MONTAG! Da hilft dann auch kein noch so großer Rabbatt. Kollegen erzählten mir außerdem, dass es in anderen Baumärkten nicht besser aussähe (Außer dem Mann aus Warstein, der schwärmte uns ein Märchen aus Tausendundeiner Schneenacht vor, in dem sich wunderschöne Salzsäcke in Massen bis an die Decke türmten – Aber im Ernst, wer fährt schon nach Warstein, wenn’s nicht ganz unbedingt sein muss?)

In der Antike galt Salz als Geschenk der Götter. Und so sah ich mich schon fast auf den Knien, betend, flehend, an irgendeinen Gott, ganz egal welcher, Hauptsache er hat dieses verdammte Zeuch vorrätig. Zum Glück habe ich aber immer einen Gordon in der Nähe, der sich bestens in Lippstadt auskennt. Und anscheinend Salzfetischist ist. Auf jedenFall wusste er zielsicher, was zu tun war, damit ich endlich Salz auf meiner Haut unter meinen Schuhen spüren sollte. Und weil ich jetzt erstmal genug Salz habe, verrate ich Euch auch, wo ich fündig wurde: Im Lippstädter Raiffaisen-Markt.

;o)

Hier entsteht ein Kreisverkehr

Lippstadts erste Webcam beweist mal wieder Weitblick! Gestern Morgen bin ich am Südertor über irgendwas drübergefahren. Hat ein bisschen geruckelt, ich hab‘ mich geärgert weil ich davon wach geworden bin, aber weiter drüber nachgedacht hab‘ ich nicht. Bis dann ein Hinweis per Mail kam: „Schau mal da, ein Kreisverkehr.“

Gestern Morgen um kurz vor Zehn:
ammorgen

Gestern Abend um kurz nach Fünf, inkl. Geisterfahrer:
amabend

Mit dem nötigen Abstand wird das morgendliche Ruckeln also auf einmal richtig interessant!
Merke: Wer in Lippstadt den Überblick behalten will (zum Beispiel über die Baustelle „Unionstraße“), der sollte hin und wieder bei Lippstadt-Live vorbeischauen ;o)

Bilder: lippstadt-live.de

Noch’n Blog

Grade frisch in meine Hornhaut gebrannt hat sich das Weblog von Pascal Moritz. Weil’s sein erstes Blog ist, heißt es … genau so: „Mein erster Blog“ . Die Themen ranken sich derzeit um Bundeswehr und Wochenend-Gestaltung. Zwischendrin immer mal wieder’n Gedicht. Im aktuellsten Eintrag stellt Pascal sich selbst vor – die beste Gelegenheit, mal auf ihn hinzuweisen.

So lange ist Pascal noch garnicht in Bloggersheim ansässig, der erste Eintrag datiert auf den 24. November. Für meine Verhältnisse hab ich ihn also verdammt schnell gefunden ;o) Bin gespannt, was draus wird …

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Wem die unterschiedliche Artikelverwendung des Wortes „Blog“ aufgefallen ist, dem sei noch hinterhergeworfen, dass beide Versionen richtig sind.  Wenn man auf Herrn Duden hört.

Wo bitte geht’s nach Walhalla?

Eigentlich müsste man ja froh sein, wenn man diese Veranstaltung verpasst hat. Eigentlich. Denn „Der Weg nach Walhalla“ führt zum Glück nicht direkt in die Ruhmeshalle für tote Krieger, sondern ganz gemütlich auf dem Cruiser durch die heimischen Gefilde. Ich habe die Truppe am Samstag auf der Wiedenbrücker Straße gesehen und gedacht „Mist, das war doch was…“.

Wer jetzt immer noch nicht weiß, wovon ich rede, hier ein kleines Video zur Erläuterung:

Ausgerichtet vom „Dead Moon Bicycle Club“, fand diese Ansammlung illustrer Entschleuniger schon zum zweiten Mal statt. Irgendwie muss ich es schaffen, beim nächsten Mal mit meiner Kiste dabei zu sein – die Weihnachtsmütze ist ja nun vorhanden und einen passenden Soundtrack hätte ich auch anzubieten ;o)

Shortlinks 09.12.2008

RSS-Feed der Stadt
Wer’s noch nicht wusste: Die aktuellen News der Stadt können – nach Themen sortiert! – als RSS-Feeds abonniert werden. Kostenlos ;o)

„Die Ostwestfalen“ berichten über uns
Und beweisen damit, wie freundlich sie zu ihren Nachbarn sind! Der Nordosten Südwestfalens bedankt sich recht herzlich dafür ;o)

„Flensburg-Online“ berichtet auch über uns

… was ich dann eher befremdlich finde. Oder gibt’s da ne Verbindung, von der ich nur nichts weiß?

Freitag geht’s gegen Horn!
Als wäre das Derby gegen unseren“Lieblingsgegner“ RW Horn nicht schon allein sehenswert genug, läuft für Horn auch noch der langjährige SV-Spieler Jürgen Reckordt auf. Das wird spannend! Also auf zum Waldschlösschen am 12.12.2008 und den heimischen Verein unterstützen!

Und Zuguterletzt:
Nur mit ein bisschen Mut bekommt man, was man wirklich will ;o)

mut2
Gesehen am Real-Markt, Lippstadt

Poetry Slammer in Lippstadt?!

Ich werd‘ bekloppt! Wenn ich Bielefeld auch bislang nicht um viel beneidet habe, die Ansammlung erfolgreicher Poetry Slammer hat’s meist irgendwie rausgehauen.
Und jetzt lese ich, dass in der Lippeschule ein kleines Poetry-Slam-Pflänzchen das Licht der Welt erblickt hat (Tja, Bielefeld: das bedeutet den Ausgleich ;o)

Sowas muss doch gesagt werden! Laut! Und vorher! Dann kommen auch mehr als 70 Leute, davon bin ich fest überzeugt! Mein nach wie vor absolutes Lieblingsstück stammt übrigens von Mischa Sarim-Vélloret und heißt: Wie mich die Musikkapelle Slayer zum Mann machte“. Vielleicht, weil’s da die ein oder andere Paralelle gibt ;o)

Dat isset:

Achtung Werbung IX: Ein Feed sie alle zu lesen!

Dieser Artikel ist Teil einer Serie.
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Ich bin Feedomix-Beta-Tester. Gewesen. Endlich. Denn nachdem ich den Feedreader „Lippstadt bloggt“ zu Testzwecken eingerichtet hatte, kamen immer wieder fragen, wo man das Ding denn herbekommen und für sich privat nutzen kann. Der Service war aber im Beta-Stadium und ich hatte (als Mitglied einer handverlesenen Gruppe mit knallhartem Vorab-Casting) die Ehre ihn zu nutzen. Das ist vorbei. Beta ist Geschichte!

Jetzt ist Feedomix für alle da (für mehr Info Bild anklicken):

feedomix
Quelle: feedomix.com

… und kommt – für einen privat hergestellten Dienst ohne (zumindest im Moment) finanzielle Interessen – ganz schön knuffig cool daher: Als Maskottchen dient eine Art tragikomischer Superheld, der im Körper eines viel zu kleinen Hundes gefangen ist (ich sehe die erste erfolgreiche Comic-Auskopplung schon vor meinem geistigen Auge ablaufen). Dabei hat sich der Erfinder wohl den Umstand zunutze gemacht, dass der Wortteil „Feedo“ ein Homograph zum Hundenamen „Fido“ ist.

Der geistige Vater von Feedomix ist zufällig auch Fan von „Herr der Ringe“, was den Slogan „One feed to read them all!“ erklärt (er soll aber überhaupt nix mit dem Fim den Tolkien-Büchern zu tun haben … nee, ist klaa Micha ;o). Ab sofort könnt Ihr also Euren eigenen Feedomix basteln. Viel Spaß dabei. Demnächst soll übrigens passend zur Jahreszeit ein „Advents-Feedo“ die Besucher anwedeln.

PS: Dem Lippstadt bloggt-Reader habe ich der Anna ihr sein annalog hinzugefügt.

Es ist vollbracht!

Glückwunsch an die fleißigen Konzeptschreiber zum Fachhochschulzuschlag!

Demnächst ist also eine nicht geringe Menge Studenten mehr in der Stadt. Das freut die Wirtschaft, die Gastronomen, einige Vermieter und jeden, der eine solche Ansammlung vieler verschiedener Leute auch ganz allgemein als Bereicherung ansieht.

1. Lippstädter Bloggertreffen

Nur drüber reden nutzt nichts. Man muss es tun. Und weil zumindest im Lippstadt-Blog die Anfragen immer heftiger werden, berufe ich hiermit am Donnerstag, 04. Dezember 2008 um 19 Uhr das erste loggere Lippstädter Bloggertreffen ein (bitte weitersagen).

Treffpunkt zum gegenseitigen Beschnuppern bei leggerem Glühwein wird der Lippstädter Weihnachtsmarkt sein. Wie vorgeschlagen (das Wort Peinlichkeit ist mir bekanntermaßen fremd), werde ich zum Einsammeln um 19 Uhr mit einer roten Kopfbedeckung samt Blinklicht am Bürgerbrunnen stehen. Wer’s mir gleichtut, bekommt ’nen bekömmlichen Glühwein ausgegeben ;o) Einen Tisch am Glühweinstand reservieren wird sicher nicht leicht, muss aber denke ich auch nicht sein.

Bin gespannt, wer alles dabei ist.

Wadde ma!

Von keiner anderen Ampel in keiner anderen Stadt würde ich mich so frech anduzen lassen, wie von dieser:

Imperativampel

Aber sie hat ja so recht! Diese ganzen political-correctness-„Bitte warten“-Funzeln sind dagegen doch nur weichgespülte Funktionserfüller, Verkehrsschilder mit Licht.

Und dann merkste ersma, was de an sonner Charakterampel haben tuhs!

Graf Bernhard* …

… machte sich am Wochenende Gedanken zu Halloween. Und nannte den alten Brauch eine „neumodische Gruselfete“. Neu ist „Allhallows Eve“, also das Feiern des Vorabends zu Allerheiligen mit Gesang, Vigilien und Bonbons-erbetteln, aber überhaupt nicht. Im Gegenteil: Als der Freiherr zur Lippe sich samt Kettenhemd aufmachte unserer Stadt ihr Antlitz zu verleihen, war dieser Brauch bereits lange Tradition. Der Gruselaspekt wird zwar – und da gebe ich dem Grafen recht – von Wirtschaft, Film und Medien sehr geschickt für die eigene Sache genutzt.

Aber unter uns: Was das betrifft, stehen Weihnachten oder Ostern dem Halloween-Fest in Nichts nach.

* wieder ein kleiner Service für unsere „Digital Natives“: Gemeint ist die Kolummne „Graf Bernhard“ aus unserer Tageszeitung „Der Patriot“. Sehen kann man die nur, wenn man das Blatt kauft. Oder ein Patriot-Online-Abo erwirbt. Und genau das habe ich gestern getan – für wirklich günstige 2,50 Euro im Monat. Das Mehr an Infos lohnt sich – und zwar nicht nur wegen der Graf-Artikel.

EDIT: Shortlinks 29.10.2008

EDIT 31.10.2008
AUS AKTUELLEM ANLASS:


Die unter dem Kneipentour-Thema beschriebenen Beiträge wurden anscheinend vom Betreiber gelöscht. Es ist lediglich noch meine Frage vorhanden, was ein gewisser „mikala“ mit dem Begriff „Hochdeutsche“ meint. Keine Ahnung, wieso das so ist …

EDIT 03.11.2008
Der Kommentarstrang ist wieder da.

Bürgermeister ergreift Partei für KWL
Und mit was? Mit Recht! Der Weihnachtsmarkt wird kleiner als sonst, und schon wird geunkt. Na, dat hammwa gerne: Erst nicht hingehen (und Geld ausgeben), aber dann über eine Verkleinerung die Nase rümpfen… phhh!

Lott ergreift Partei für Einkaufszentrum
Hartmut hat „herausgefunden“, dass Lott hinter der blauen Anzeigenkampagne im Patriot steckt. *schulterzuck* Auch wenn es besser (und auch unproblematisch) gewesen wäre, Ross und Reiter zu nennen: Daran könnte ich nur etwas Schlimmes finden, wenn die als solche kenntlich gemachte Werbung in den redaktionellen Teil überspringen würde. Und das kann ich mir bei unserem integren Patrioten nun beim besten Willen … also … nein!

Kneipentour-Leser sprechen sich gegen Übernacht aus
Die Diskussion um „Hochdeutsche“, die nicht ins Übernacht gehen können, legt den Schluss nahe, dass dort „niedrige“ Deutsche verkehren, mit denen man nichts zu tun haben mag (Stichwort „latent anachronistische Argumentation“). Ein Zeugenbericht (aktuell letzter Eintrag) zeigt aber auch, dass das Übernacht eine Mitschuld an der aktuellen Besucherstruktur treffen könnte.

Lippstadt-Blog wirbt für Infoveranstaltung
Skandal! Ein kleines, aufmüpfiges Blog stellt sich gegen die einhellige Mediensperre, die gegen „Lebendiges Lippstadt“ zu herrschen scheint. Und posaunt hinaus: Morgen Abend (30.10.2008) um 19 Uhr werden im Forum des Ostendorf-Gymnasiums nochmal alle Argumente gegen den Bau des Einkaufszentrums in der Südlichen Altstadt live vorgetragen.

Und (Achtung Wortspiel) zuguterletzt:
Lippstädter Bestatter im Test

Wie unser Informant nach vorliegenden Informationen exklusiv bestätigte …

Dieser Satz steht heute in der Zeitung:

„Für die Polizei verlief der Beginn der 82. Lippstädter Herbstwoche „eher unruhig“, wie ein Polizeisprecher gestern gegenüber unserer Zeitung sagte.“ (Quelle)

Über solche Sätze stolpere ich jedes Mal. Denn „gegenüber unserer Zeitung“ klingt, als hätte ein Redakteur da mal investigativ nachgehakt und als Einziger diese Antwort erhalten. Klingt so, steht da aber nicht. „Gegenüber unserer Zeitung“ kann z. B. auch heißen, dass noch 30 andere Journalisten bei einer Pressekonferenz anwesend waren 😉

Aber nehmen wir an, die Redaktion hat tatächlich mit der Polizei gesprochen (es dreht sich immerhin um die für Lippstadt sehr wichtige Herbstwoche). Dann scheint der Polizeisprecher aber einfach das wiederholt zu haben, was er ohnehin schon in seine ganz offizielle Meldung geschrieben hat, die seit gestern online einsehbar ist.

Wo man so toll formulieren lernt? Blöde Frage.

:o)