Kategorie-Archiv: Privates und persönliches

Lippstädter Gutscheinbuch VS. Saunaführer (Ausgabe Sauerland)

Ich wollte hier einmal die beiden Bücher vorstellen und meine Erfahrungen berichten.

Ich fang mal mit dem Saunaführer an.
Alles allererstes ist zu sagen, dass sich das Buch absolut und voll lohnt.
Es kommt aber immer drauf an, ob man bereit ist dann auch eine gewisse Anfahrt in Kauf zu nehmen, da der Ort auch schonmal 200km von LP weg liegen könnte.
Aber kurz zur Erläuterung: Der Saunaführer bietet eine Reihe von diversen Gutscheinen mit meist 50% bzw. „2 für 1 Gutschein“ auf den Eintrittspreis.
Bedeutet im Schnitt 10€ Eintritt und weniger für eine Tageskarte. So lohnt es sich viele Thermen in Umgebung besuchen zu können.

Es sind ein paar Regionale Gutscheine enthalten: Westenfalen-Therme in Bad Lippspringe, Maximare in Hamm, Bad Westernkotten, Bad Waldliesborn und Bad Sassendorf.
Auf denen ist überall 50% Rabatt für den Tag.
Wie die Thermen so sind, dürften die meisten ja wissen. Westfalen-Therme bietet übrigens das beste Preis/Leistungsverhältnis bei den „Wellnesoasen“ in unserer Umgebung.

Aber durch das Buch durfte ich auch viele weitere kennenlernen:
Ich führe jetzt nur Orte auf, die ich gut in Erinnerung hatte und sich durch das Gebot ein Platz in meinem Gedächtnis gesichert haben
– Lüdenscheiden: Das Saunadort
http://www.saunadorf.de/Home/Saunadorf-Aktuell.aspx
– Münster: Eymann-Sauna
http://www.eymann-sauna.de/
– Arnsberg: Nass
http://www.nass-arnsberg.de/de/saunaangebot
Plettenberg: Aquamagis
http://www.aquamagis.de/

Das Saunadorf ist wie der Name schon sagt ein reines Saunadorf, es gibt diverse Schwimmbecken, aber keine eigene Schwimmwelt wie z.B. in Hamm.
Dafür aber ein sehr schöner Aussenbereich und ein Pool auf den die Sonne scheint (zumindest im Sommer 8) )
Aufgusssaunen und vieles weiteres, auf jeden Fall ein Besuch wert, mit einer der schönsten Anlagen die ich gesehen habe.

Die Eymann Sauna gehört ebenfalls zu den sehr Empfehlenswerten Anlagen in der näheren Umgebung (50km – ca. 1h Fahrtzeit Immer von LP aus gerechnet)
Ebenfalls nur Sauna enthalten.
Sehr edel aufgebaut ein riesen Gelände auf dem man sich schon verlaufen kann.
Aber wirklich sehr sehr schön, für mich persönlich die schönste und größte Sauna die ich kenne.
Der Eintrittspreis ist wie die gesamte Anlage nicht ganz billig, aber ich denke für das was einem dort geboten wird gerechtgertigt.

Arnsberg Nass
Auch sehr schöne Anlage und recht groß. Eine diverse Anzahl verschiedener Saunen und einem Grenadierwerk im Saunagarten.
Auch ein Besuch wert, da Arnsberg nicht so weit weg ist und recht schnell zu erreichen ist.
Eintritt habe ich nicht mehr im Kopf war aber normal.

Plettenberg Aquamagis
Jetzt muss ich etwas tiefer Luft holen, hier sind gibt es eine Vielzahl von Freizeitmöglichkeiten, aber auch Wellnesmöglichkeiten.
Ich fange mit der Wasserwelt an. Diese bietet eine Vielzahl von echt coolen und Einzigartigen Rutschen in unserer Umgebung. Es gibt eine Speedrutsche (mit Falltür), eine Loopingrutsche (auch wenn es kein richtiger Looping ist, die Rutsche hat es in sich)
Noch eine Dunkelrutsche, und mehrere Reifen und andere Rutschen.

Das komplette Rutschensystem ist sehr einzigartig, kann man auf der Homepage alles nachvollziehen.
Die Loopingrutsche habe ich getestet, eine Menge Treppen dafür das man in knapp 6 sek wieder unten ist. Es erfordert eine gewisse Überwindung dort runter zu rutschen, da dort nur eine Haltestange ist und man ansonsten 3-5m eine Röhre im Annähernd 90° Winkel runtergucken darf. Der gefühlte 10° Winkel macht es aber möglich sich nicht zu verletzen, indem man gegen die Wand schlägt oder ähnliches. Das Tempo das man erreicht ist sogar sehr bemerkenswert.
Wenn man die wartenden, schreienden Kinder ignorieren kann, auf jeden Fall empfehlenswert.

Die Saunalandschaft als solches, ist schon recht schön mit sauerländischem Flair durch die kleine Hügellandschaft und weitreichendem Blick über die Landschaft incl. einer Baumhaussauna (mit Aufguss).
Auch die Saunalandschaft ist recht empfehlenswert und man kann schon einen kleinen Tagesausflug planen,wenn man bedenkt was man alles machen kann für den Preis.

Mein Persönliches Fazit: Wer regelmäßig Thermalanlagen besucht, für den lohnt sich das Buch auf jeden Fall, man sieht mittlerweile auch viele Leute mit dem Buch herumlaufen.

Kostenpunkt: 25€ bis 15€
Online bestellbar.

Mir würden auch noch einige andere Anlagen einfallen, aber ich denke vieles muss auch selbst erkundet werden. Wie z.b. Bahia in Bocholt o. Maritimo in Oer-Erkenschwick, es gibt in der Umgebung bis 200km sehr sehr viele Sehenswerte Saunaanlagen, einfach mal ausprobieren 😉

Wenn ich gleich noch etwas Zeit habe, stelle ich noch das Gutscheinbuch von Lippstadt vor. Ansonsten kommt das nächste Mal,wenn ich wieder Zeit habe.

Tagebuch-Projekt zum 825. Geburtstag

Das Jahr 2010 – in dem Lippstadts 825. Geburtstag gefeiert wurde – ist vorbei. Das Tagebuch-Projekt ist es aber noch lange nicht.

Noch immer finden sich im Kalender viele freie Termine, zu denen auch noch nachträglich Tagebuch-Einträge eingereicht werden können!

Das Anmeldeformular ist hier zu finden.

Sicherlich findet der/die ein oder andere rückwirkend einen Tag (der noch frei ist) und zu dem ihm/ihr noch etwas einfällt und er/sie doch noch etwas schreiben könnte – und wenn es nur eine Impression zum Wetter oder Gedanken an früher sind!

Wäre doch echt schade, wenn das Tagebuch nicht komplettiert werden könnte, weil einige Tage noch fehlen!

Neuvorstellung

Moin!

Nach langem hin und her habe ich mich heute nun auch dazu entschlossen, hier gelegentlich auch ein bisschen mitzuschnakken und meinen Senf dazu zu geben.

Aus beruflichen Gründen werde ich mich zu Themen aus Verwaltung und Politik (hier aktuell z. B. Güterbahnhof, Südertor, etc.) raushalten.

Ich hoffe, dass sich noch mehr Schreiber finden werden und der Lippstadt-Blog noch lebendiger und „größer“ wird. 😉

Dann werde ich gleich im Anschluss auch meinen ersten „richtigen“ Beitrag posten.

In diesem Sinne: Man liest sich!

Ricarda

Meine wundersame Wandlung zum Exilblogger oder wie ich ganz zum Schluss meinen bislang längsten Blogartikel-Titel schrieb

Machiavelli soll einst, als ihn der Priester auf dem Sterbebett anhielt, dem Teufel und dessen Lehren abzuschwören, gesagt haben: „Dies, Monsignore, ist nicht die Zeit, sich neue Feinde zu machen.“

Auch ich werde nichts abschwören, schon gar nicht dem Bloggen. Nur im Lippstadt-Blog werde nicht weiter mitschreiben.

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Bielefeld-Blog flog soeben aus meiner RSS-Liste

Zwei Dinge: Erstens darf jeder im Netz soviel nörgeln wie er/sie will. Dafür bekommen wir aus Politik und Wirtschaft genügend Schelte und so lustige Beinamen wie z. B. „Klowände des Internets“. Nicht selten verfasse ich auch Artikel mit dem Prädikat „Dagegen“. Ich hoffe nur, dass bei mir nicht einfach schlicht beleidigende Wortkreationen und falsche Behauptungen vermischt und lauwarm serviert werden.

Zweitens haben die Stadtblogs Regeln für solche aufgestellt, die sich als Stadtblogger versuchen möchten. Eine dieser Regeln besagt, dass man gerne mal über den Tellerrand schauen darf, aber ansonsten über die eigene Stadt schreiben sollte. Das klingt ja auch ganz plausibel, wozu brauche ich ein Lippstadt-Blog, wenn ich die ganze Zeit über Bundespolitik schwadronieren will?

In beiden Bereichen benimmt sich das Bielefeld-Blog seit einiger Zeit ganz schön unanständig – ohne jeden Offtopic-Hinweis und bei Zitaten und Fotos ganz oft ohne Quellenangabe. Böse, Bielefeld-Blog, ohne Abendessen ins Bett!  Auf diese Punkte mal kritisch angesprochen, reagierte der Autor heute ziemlich aggressiv, in etwa mit den Worten: „Wenns dir nicht passt, dann lies das hier einfach nicht.“ Im laut gepriesenen Demokratiemedium Weblog scheint der Diskurs nicht immer erwünscht. So wie mein Interesse an Artikeln des Bielefeld-Blogs.

Na ja, bleib ich halt wech.

Porsche auf der Weissenburger Straße

Dieses Bild habe ich letzten Oktober aufgenommen. Gestern bin ich dann endlich dazu gekommen, es zu bearbeiten. Auto, Allee und Herbstsonne haben da ein wunderschönes rundes Gesamtbild produziert. Dank an Gordon für’s Nummerschild-verschwinden-lassen.

Porsche Lippstadt

Dieses Tempo macht mich echt kirre!!

ERST EIN JAHR UND EINEN MONAT ist es her, dass die Unterschrift der Bahn für das (seit der Kindheit meines Vaters geplante) Umbau-Vorhaben am Südertor feierlich verkündet wurde. Schon so kurze Zeit später wird dieser Tage das Bauprojekt … angekündigt!! Start ist … bereits im AUGUST! Und im Jahr 2013 wollen die wackeren Burschen von Bau auch schon wieder fertig sein.

Mann, geht das schnell! Diese Welt nimmt echt keine Rücksicht mehr auf den Moment. Alles muss immer und sofort und gleich sein. Meine Trauer darüber muss ich direkt mal twittern …

/Ironiemodus aus/

Es ist mir ein Anliegen …

auf diesen Vorfall hinzuweisen. Für meinen Geschmack wird viel zu oft bei schweren Unfällen im Sport einfach weiter gefahren, geradelt, gespielt – mit einem Auge auf die Sponsoren schielend, die ja irgedwie aufgrund ihrer Zahlungen ein Recht auf ACH HÖR DOCH AUF! Wenn sich beim Sport jemand lebensgefährlich verletzt oder sogar Schlimmeres passiert, dann WILL ich den Wettbewerb garnicht bis zum Ende ansehen. Weil es dann einfach Wichtigeres gibt. Und vielen Sponsoren geht es sicher auch so.

Genau deshalb möchte ich an dieser Stelle den beiden C-Junioren-Mannschaften der Vereine SV03 Geseke und SV Büren für ihre gemeinsame Entscheidung danken, auf ihr Endpiel (!) in der diesjährigen Hallenkreismeisterschaft zu verzichten!

Weil es leider eben etwas ganz Besonderes ist, das zu tun! Weiß jemand, wie es dem Spieler aus Tudorf geht?

Du Pisi, datgehtsonich

Also ich mein, einfach so fastfood-tv-trash gucken und das auch noch gut finden! Dat is doch überhaupt nich vollliberalerundemanzipierterakademischcoolerbloggertyp-gerecht. Du, ich glaub‘, wir müssen da mal drüber reden, echt.

Also, hättste jetzt gesagt, ja, so aus rein medialsoziologischen Gesichtspunkten is‘ das so voll total wichtig, ne, dann wär‘ das ja noch okeh gewesen, weissde. Aber so richtich in echt RTL schauen, und auch noch, weil’s Spaß macht – das ist ein absolutes no go, Du.

Ellich.

Auf der Suche nach dem weißen Gold

Tach zusammen. Frohes Neues! Ich habe den Jahreswechsel ja in Bielefeld  erlebt,war ne wunderschöne Auszeit. Als ich dann Sonntag zurück in Lippstadt war, begrüßte mich – ’ne Ladung Schnee! Mein Haus war das einzige in der Straße, dessen Gehweg nicht geschüppt worden war. Mit einem unverständlichen Grummeln in Richtung Nachbarn nahm ich das Räumgerät und legte los. Leider war’s zu spät, gut 2cm plattgetretener Schnee blieben liegen. Und im Keller natürlich kein Streusalz.

Die Suche nach Nachschub gestern war schwieriger als angenommen: Der Baumarkt meines Vertrauens schüttelte heftig den Kopf. „Kriegen wir nächste Woche wieder rein.“Boah, Herrschaften, am MONTAG! Da hilft dann auch kein noch so großer Rabbatt. Kollegen erzählten mir außerdem, dass es in anderen Baumärkten nicht besser aussähe (Außer dem Mann aus Warstein, der schwärmte uns ein Märchen aus Tausendundeiner Schneenacht vor, in dem sich wunderschöne Salzsäcke in Massen bis an die Decke türmten – Aber im Ernst, wer fährt schon nach Warstein, wenn’s nicht ganz unbedingt sein muss?)

In der Antike galt Salz als Geschenk der Götter. Und so sah ich mich schon fast auf den Knien, betend, flehend, an irgendeinen Gott, ganz egal welcher, Hauptsache er hat dieses verdammte Zeuch vorrätig. Zum Glück habe ich aber immer einen Gordon in der Nähe, der sich bestens in Lippstadt auskennt. Und anscheinend Salzfetischist ist. Auf jedenFall wusste er zielsicher, was zu tun war, damit ich endlich Salz auf meiner Haut unter meinen Schuhen spüren sollte. Und weil ich jetzt erstmal genug Salz habe, verrate ich Euch auch, wo ich fündig wurde: Im Lippstädter Raiffaisen-Markt.

;o)

Meine Ballettlehrerin ist tot

Sie war schon ’ne Marke, die liebe Frau Mickeleit: Unnachgiebig in ihrem Tun, unbarmherzig im Training und abseits der Ballettstange einer der liebevollsten Menschen, die ich kennenlernen durfte.

Auch wenn meine Ballettkarriere schon sehr früh an, sagen wir, kindlich-naiver Desavouirung scheiterte: An die Stunden bei Frau Mickeleit erinnere ich mich immer gerne. Sie waren ein Highlight in der Woche.

Noch im Herbst habe ich sie auf politischen Veranstaltungen getroffen. Am Wochenende ist Maria Mickeleit im Alter von 72 Jahren gestorben. Ein leuchtender Stern weniger an Lippstadts Kultur-Himmel.

Achtung Werbung IX: Ein Feed sie alle zu lesen!

Dieser Artikel ist Teil einer Serie.
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Ich bin Feedomix-Beta-Tester. Gewesen. Endlich. Denn nachdem ich den Feedreader „Lippstadt bloggt“ zu Testzwecken eingerichtet hatte, kamen immer wieder fragen, wo man das Ding denn herbekommen und für sich privat nutzen kann. Der Service war aber im Beta-Stadium und ich hatte (als Mitglied einer handverlesenen Gruppe mit knallhartem Vorab-Casting) die Ehre ihn zu nutzen. Das ist vorbei. Beta ist Geschichte!

Jetzt ist Feedomix für alle da (für mehr Info Bild anklicken):

feedomix
Quelle: feedomix.com

… und kommt – für einen privat hergestellten Dienst ohne (zumindest im Moment) finanzielle Interessen – ganz schön knuffig cool daher: Als Maskottchen dient eine Art tragikomischer Superheld, der im Körper eines viel zu kleinen Hundes gefangen ist (ich sehe die erste erfolgreiche Comic-Auskopplung schon vor meinem geistigen Auge ablaufen). Dabei hat sich der Erfinder wohl den Umstand zunutze gemacht, dass der Wortteil „Feedo“ ein Homograph zum Hundenamen „Fido“ ist.

Der geistige Vater von Feedomix ist zufällig auch Fan von „Herr der Ringe“, was den Slogan „One feed to read them all!“ erklärt (er soll aber überhaupt nix mit dem Fim den Tolkien-Büchern zu tun haben … nee, ist klaa Micha ;o). Ab sofort könnt Ihr also Euren eigenen Feedomix basteln. Viel Spaß dabei. Demnächst soll übrigens passend zur Jahreszeit ein „Advents-Feedo“ die Besucher anwedeln.

PS: Dem Lippstadt bloggt-Reader habe ich der Anna ihr sein annalog hinzugefügt.

Teuflisch gut

Zum Wochenende war`s soweit:

666

Wenn die Beiträge dieselbe Zahl erreichen, gebe ich einen aus – auf dem dann hoffentlich schon etablierten Bloggertreffen.

Edit: Machtwort mit Symbolbedeutung?!

Christoph Barnstorf-Laumanns höchstpersönlich hat jetzt auf diesen Blogartikel von Hartmut Befeldt und auf die „Entwicklungsvorlage“ auf der Aktionsseite ja-ich-bin-dagegen.de  (siehe hier im Kommentarstrang) reagiert:

***** Der Patriot – In eigener Sache*****

Für den Patrioten – und für Herrn Barnstorf-Laumanns selbst – ist das m.E. ein Wahnsinns-Schritt! Eine Lippstädter (!) Tageszeitung antwortet öffentlich und von höchster Stelle auf Anschuldigungen eines Weblogs! Der Patriot hat sich damit soeben einen Schritt weit aus dem medialen Mittelalter (und seiner Kernkompetenz „Print“) herausgewagt. Das Thema ist nicht gerade erfreulich, zugegeben. Aber wenn das nötig war, damit der Patriot wirklich im Web ankommt und Blogger als“ernstzunehmend“ anerkennt – bitteschön. Was für zukünftige amerikanische Präsidenten* Normalität ist, musste im behüteten Lippstadt erst noch bitter gelernt werden: Das Web 2.0 hat Gewicht. Und kein geringes.

Ich hoffe, dieser Schritt bleibt kein Einzelfall. Und das nächste Mal kann man Weblogs ja auch mal positiv erwähnen ;o)

* Falls jemand irgendwann mal auf diesen Artikel stößt und nicht weiß, was der Vergleich soll: Seit heute steht Barack Obama als Präsident der USA fest  😉

EDIT 06.11.2008:
Das Thema „Altstadt“ und das zuletzt aufgetauchte Web-Dokument von Herrn Boneberger erhitzen die Gemüter (zurecht) ziemlich stark. Und deshalb, um Missverständnissen in diesem Artikel mal gleich vorzubeugen : Das Schreiben von Herrn Barnstorf-Laumanns finde ich inhaltlich komplett richtig. Dass wir dieselbe Meinung vertreten, habe ich eigentlich schon in den Shortlinks vom 29.10.2008 deutlich gemacht.

Worum es mir in dem Artikel aber eigentlich geht, ist der als sehr positiv zu bewertende  Schritt des „Patriot“, auf Inhalte eines Weblogs Bezug zu nehmen. Das ist zwar in weblogtypischem „Na endlich kommen die klassischen Medien mal in die Hufe“-Ton passiert, soll aber eher eine konstruktive Kritik an einer von mir ansonsten sehr gerne gelesenen Zeitung sein.

 

EDIT 15.12.2016:
Viele Zeit ist ins Land gezogen, fast ein Jahr lang arbeite ich nicht mehr in Lippstadt. Und ein aktueller Fall aus meiner Branche (Die Agentur Scholz&Friends stellt sich öffentlich hinter einen ihrer Mitarbeiter, obwohl er mit einer Aktion dem Unternehmen Schaden beschert, mindestens in Form von Shitstorms) erinnert mich an etwas. Hier also ein kleiner Nachtrag.

Es gab auf diesen Blogbeitrag damals einiges an Reaktionen. Dies war ja nicht der erste Artikel, der sich mit dem Patriot beschäftigt. Vielleicht deshalb, vielleicht aber auch nur aufgrund der Zeilen oben hat sich der Verfasser des Kommentars „in eigener Sache“ mit meinem damaligen Arbeitgeber in Verbindung gesetzt. Ganz unschuldig wurde, wie ich hörte, gefragt, ob meine private Meinung hier im Lippstadt-Blog denn auch gleichzeitig die meines Arbeitgebers sei. Diese Vorgehensweise eines Vertreters der Meinungsfreiheit mag jeder für sich selbst beurteilen. Die Situation, in der ich mich daraufhin damals wiederfand war jedenfalls eine andere als die des Kollegen bei Scholz&Friends. Eine. Ganz. Andere. 

Graf Bernhard* …

… machte sich am Wochenende Gedanken zu Halloween. Und nannte den alten Brauch eine „neumodische Gruselfete“. Neu ist „Allhallows Eve“, also das Feiern des Vorabends zu Allerheiligen mit Gesang, Vigilien und Bonbons-erbetteln, aber überhaupt nicht. Im Gegenteil: Als der Freiherr zur Lippe sich samt Kettenhemd aufmachte unserer Stadt ihr Antlitz zu verleihen, war dieser Brauch bereits lange Tradition. Der Gruselaspekt wird zwar – und da gebe ich dem Grafen recht – von Wirtschaft, Film und Medien sehr geschickt für die eigene Sache genutzt.

Aber unter uns: Was das betrifft, stehen Weihnachten oder Ostern dem Halloween-Fest in Nichts nach.

* wieder ein kleiner Service für unsere „Digital Natives“: Gemeint ist die Kolummne „Graf Bernhard“ aus unserer Tageszeitung „Der Patriot“. Sehen kann man die nur, wenn man das Blatt kauft. Oder ein Patriot-Online-Abo erwirbt. Und genau das habe ich gestern getan – für wirklich günstige 2,50 Euro im Monat. Das Mehr an Infos lohnt sich – und zwar nicht nur wegen der Graf-Artikel.

Ich bin ja froh, wenn ich helfen kann …

… aber wie so oft wurde dieses unbedeutende kleine Weblog, in dem vor allem dieser eine Spinner seinen wirren Fantasien freien Lauf lässt, ein weiteres Mal nicht als Quelle genannt: Bei der CDU hat man das Thema „Fragestellung“ dankend angenommen und den Patrioten genötigt eine Stellungnahme zu drucken. Und wir werden mit keinem Wort erwähnt – ganz zu schweigen von der Initiative Lebendiges Lippstadt, auf deren Aktionsseite eben diese Erklärung schon seit geraumer Zeit zu lesen ist!!!

Ich bin entsetzt. Erschüttert, ein wenig traurig und sehr, sehr ausgemergelt, aber vor allem wirklich tief entsetzt. Und sowas verschreibt sich ausgerechnet christlichen Idealen *bittereTräneausdemAugewisch*.

Aus Alt mach Neu?

Mit Propheten unterhält man sich am besten drei Jahre später.
Sir Peter Ustinov (1921-2004)

Gestern hatte die Stadt zum Infoabend geladen. Thema: Die Umgestaltung der südlichen Altstadt zu einem nagelneuen Einkaufszentrum. Es gab die üblichen Podiumsreden, gefolgt von einer Diskussion. Einige einleuchtende Argumente kamen vom Podium, ein Gutteil der Aussagen über die Entwicklung des Einkaufszentrums waren aber eher Hoffnungen – auch wenn sie wie Tatsachen vorgetragen wurden.

Infoabend Südliche Altstadt 1   Infoabend Südliche Altstadt 2   Infoabend Südliche Altstadt 3

Die wohl stärkste und am längsten nachhallende Wortmeldung kam indes von einem Vertreter der BEG, die (aus dem Kopf zitiert) lautete:

„Wir stecken all unsere Energie in dieses Projekt (Das Einkaufszentrum). Wenn es scheitert, sehen wir uns aber auch keine Alternative an. Glauben Sie also nicht, dass wir jeden x-beliebige Vorschlag prüfen. Wenn es dieses Projekt nicht wird, dann wird’s keins.“

Mit anderen Worten: Liebe Bürger, fresst oder sterbt. Der Frust über diesen Satz war Tenor der am Veranstaltungsende ausströmenden Besucher. „Das also ist Demokratie“, zeigte sich z. B. eine Dame sichtlich entrüstet. Ich persönlich bin noch immer unschlüssig. Bis hierher steht für mich fest:

  • Stimme ich für das Projekt (also bei der Abstimmung mit „Nein“), dann aus dem Grund, dass ich auf einen vermehrten Besucherstrom hoffe, der nicht gleich nach dem Einkauf wieder von Dannen zieht, sondern auch dem übrigen Handel und der Gastronomie ein Umsatzplus beschert. Müssen die großen Firmen aus dem Einkaufszentrum ihren Umsatz eigentlich zwingend in Lippstadt versteuern? Wenn ja, lockt zusätzlich ein Plus im Steuerbeutel, wo bislang keins zu verzeichnen ist. Ein weiterer guter Grund ist: Das Ding ist in trockenen Tüchern, sprich die Investoren sind da und die Planung ist weit fortgeschritten.
  • Stimme ich gegen das Projekt (also bei der Abtimmung mit „Ja“), dann nicht allein, weil es gegen solche Shopping Malls im Allgemeinen berechtige Bedenken gibt. Sondern vor allem deshalb, weil die Stadt zum wiederholten Male den demokratischen Entscheidungsprozess zu dem Thema vorsätzlich torpediert hat. Erst wollte die Stadt die zaghaften Versuche einer Bürgerbewegung im Keim ersticken (Gemeint ist die Initiative, ohne die wir wohl jetzt nicht mit entscheiden dürften). Dann wurde ein politisches Ass aus dem Ärmel gezogen. Und seit gestern wissen wir: Wird’s nicht dieses Projekt, wird’s halt keins. Pistole auf die Brust! Sowas stößt bei mir echt sauer auf.

Hach naja, ein paar Tage sind’s ja noch bis zur Abstimmung. Und das Hauptziel sollte ohnehin sein, überhaupt wählen zu gehen. Denn ohne eine ausreichende Wahlbeteiligung ist die Entscheidung der Wahl hinlänglich. Also: Hingehen zum Ratsbürgerentscheid am 09. November!!!

FORELLE?!

Als er das las, war der Andi platt wie ’ne Flunder: Die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Soest gibt ein Magazin mit dem Namen „FORELLE“ heraus (auf dieser Seite weiter unten als PDF). Der Andi kam ins Grübeln, was dieser wohlschmeckende Fisch wohl mit der Gleichstellung der Geschlechter zu tun haben könnte und ist einfach nicht drauf gekommen.

Bis es ihm wie Schuppen von den Augen fiel: Das Blatt soll „For Elle“ heißen, also eine anglo-französische Textkreation, die übersetzt genauso heißt, wie eine sehr bekannte Frauenzeitschrift aus dem Boulevarddschungel. Wenn er sich den Inhalt ansieht, findet Andi dort sehr gute Artikel, die hin und wieder auch den Mann in den Mittelpunkt rücken, aber: Der Titel kommt ihm trotzdem irgendwie bedenklich vor.

Weil Frauen noch immer in Gesellschaft und Arbeitsleben öfter benachteiligt sind als Männer (erst kürzlich gab es z. B. eine EU-Studie zum Thema Gehalt und Geschlechter), geht der Titel wahrscheinlich in Ordnung. Auf lange Sicht findet Andi ihn allerdings etwas einseitig – weshalb er für eine sofortige Umbenennung des Magazins in „HIMELLE“ ist, auf dass das Zusammenleben zwischen Mann und Frau ein ebensolcher auf Erden werde!

Aber vielleicht sieht der Andi das alles zu eng und hat mal wieder nur unbedeutende Blubberbläschen produziert. Die Ausstellung „Politeia“ im Rathaus (das eigentliche Thema des anstoßgebenden Artikels) schaut er sich trotzdem sehr gerne an. Mehr noch: Er empfiehlt sie sogar ausdrücklich.

Edit: Auf Abwegen, musikalisch

Kennt Ihr das auch, wenn jemand ’ne super Leistung hinlegt, die er dann aber mit einer anderen Handlung wieder selbst zerstört? Habt Ihr dann auch schonmal sowas gedacht wie „Das hätte doch jetzt echt nicht sein müssen!“? Sowas in der Art ist mir in dieser Woche passiert, als ich auf der Website von Chistian Schwede vorbeischaute.

Aber erstmal zum angenehmen Teil: Christian Schwede hat gestern Abend im Q-Park und im Rahmen der Aktion „Lippstadt auf Abwegen“ musiziert. Erst allein bzw. zusammen mit Kindern, dann mit einem Kollegen als die Band „Ground Level Control„. Man hörte und sah einen interessanten Mix aus melancholisch-nachdenklichen Stücken, experimenteller Musik und Videoinstallationen.

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Dazu gab es selbstgebruzzelte Würstchen und Getränke. Die Musik kam beim Publikum gut an, die Laune war hervorragend. Was also sollte diesen Abend für mich trüben?

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Gute Nachbarn, schlechte Nachbarn

In der Chalybäusstraße wohnen irgendwo nette Leute mit gut erzogenen Kindern und einem coolen Hund. Eine Familie im Triftweg dagegen ist „Lächerlich, Assi und einfach nur respektlos“ (Zitat). Woher ich das weiß? Na, von der illustren Website rottenneighbor.com. Dort kann man sich über seinen Nachbarn nach Lust und Laune auslassen und sie – wie gesehen – sogar wüst beschimpfen.

Was auf den ersten Blick nach einem kleinen Spaß aussieht, klingt nach genauerem Hinsehen eher wie ein schlechter Scherz. Wer hält eigentlich die Daten aktuell? Zum Beispiel, wenn einer dieser „bösen“ Nachbarn umzieht und sich eine NEUE Familie dort niederlässt: WER ÄNDERT’S? Wer auch immer sich zuvor über seine Nachbarn ausgelassen hat, hat vielleicht schon längst vergessen, dass da auf irgendeiner Seite so’n Eintrag steht.

Alle Bewertungsportale haben den großen Vorteil, dass man ganz angstfrei seine Meinung sagen kann. Über das kürzlich gekaufte Produkt. Über den Lehrer. Über den letzten Urlaub. Dieser Vorteil ist aber auch gleichzeitig ein Nachteil. Denn kaum dass sie sich sicher sind, unerkannt zu bleiben, legen einige Menschen los und schreiben wildeste Beleidigungen in Foren, Chats, Weblogs usw. – oder sie lassen sich halt über ihre Nachbarn aus.
Manchmal macht eine solche Bewertung Sinn. Mit Vorsicht zu genießen sind sie aber alle. Denn wer kann mir sagen, wie viele Firmen ihr Produkt vielleicht selbst gut bewerten? Oder das Hotel der Konkurrenz schlecht reden? Und deshalb sollte man von solchen Portalen wie rottenneighbors am besten ganz die Finger lassen.

Verrückte Idee: Wenn Euch was am Nachbarn stört, sagt’s ihm doch einfach. Vorsichtig, vielleicht bei nem Bierchen, aber halt persönlich ;o)

Wenn ich mich in den letzten Tagen nicht gemeldet habe …

… dann hat das einen guten Grund, wenn nicht sogar den besten überhaupt: Seit Mittwoch letzter Woche bin ich stolzer Vater eines gesunden und selbstredend unverschämt gut aussehenden Jungen. Für das Ereignis hatte ich mir privat und beruflich eine Auszeit genommen, um ihn in die wichtigsten Dinge des Lebens gleich selbst einführen zu können. Daher auch nur eine kurze Notiz, bevor ich wieder ganz im Vatersein aufgehe. Die Mutter ist ebenfalls wohlauf, jetzt müssen wir dem Kleinen nur noch bei Themen wie Nachtruhe und Essenszeiten unsere Meinung aufzwängen und alles ist gut.

Ganze Bilder gibt es an dieser Stelle nicht, nur einen Ausschnitt. Aber der zeigt, dass Papa die wichtigsten Utensilien bereits besorgt hat, damit aus dem Jungen auch watt Ordentlichet wird:

Papas Sohn!

Ach so, ja: Der Junge ist in Bielefeld geboren. Insofern ist das hier ja quasi ein Off-Topic-Thema. Na, dann höre ich besser mal wieder auf ;o)

Bis nächsten Monat. Oder so.

Review: Rock im Ring 2008, Walibo

Es war angenehm warm an diesem 27. Juni im Jahre 2008, an dem der liebe Metty wiederholt zum Stelldichein mit Livemusik in seine Privatwohnung lud. Wie im Jahr zuvor trat auch dieses Mal Mettys Leib- und Magenband „nopedose“ auf. Flankiert wurden sie von „Mind Reader“ aus Beckum, die mir persönlich sehr gut gefallen haben.

Die Vorbereitung war in diesem Jahr schon nahezu professionell. So wurden im Epizentrum des Dezibelbebens (das vorher mal sicherlich irgendwann ein Wohnzimmer gewesen sein musste) wortlos Ohrstöpsel an die Zuschauer verteilt, dasselbe galt für Kurze (das Getränk, nicht Zwerge). Einzig für leckere Pilsbierchen oder Cola musste man sich an den Kühlschrank begeben. Außerdem – und davon war ich persönlich sehr begeistert – hat Metty zumindest versucht einen Nichtraucher-Raum zu etablieren.

Rock im Ring 1 Rock im Ring 2 Rock im Ring 3 Rock im Ring 4

Rock im Ring 4 Rock im Ring 6 Rock im Ring 7 Rock im Ring 8 Rock im Ring 9

Alles in allem war Mettys Geburtstagsfeier mal wieder ein Highlight des Jahres. Wo sonst noch – von Hollywood-Hochzeiten und Mafia-Gelagen mal abgesehen – schenkt sich heute ein Geburtstagskind selbst gleich zwei absolute Top-Bands zur Feier!? „Rock im Ring“ ist jedenfalls ab sofort ein fester Termin in meinem Jahreskalender! Das Wohnungsratespiel hat gefehlt, aber das wurde sicher in der Aufregung vergessen. Bleibt nur die Frage, wieso Metty als Bewohner Walibos und bekennender Rocker überhaupt Schütze ist, und dann auch noch in Rixbeck …

Fazit: Hat Schpass gemacht, nochmaaaal!!

Brief an „Hakan“?

Dank Textexter vom bielefeld-blog wissen wir, dass in Deutschland Bielefeld lebende Türken …

… alle Hakan heißen
… der deutschen Grammatik nicht mächtig sind
… noch immer ein martialisches Volk mit kriegerischen Absichten sind
… alle aus dem schönen Anatolien kommen, wo man als Angehöriger einer überl Deutscher so gerne Urlaub macht
… und sich ständig teure TV- und Hifi-Geräte kaufen (obwohl sie hier ja eigentlich in Ehrfurcht, Armut und Dankbarkeit leben sollten – steht da nicht, aber schwingt irgendwie mit)

Das war mir ein Vorurteil zuviel, also habe ich folgenden Kommentar hinterlassen:
„Vielen Dank für die Auffrischung der häufigsten Vorurteile gegen Türken! Jetzt kann ich beruhigt ins Spiel gehen. Oder, vielleicht schreibst Du auch noch gleich einen Brief an “Josip”, damit wir’s komplett haben? Danke schonmal!“

Der Kommentar wurde gelöscht, aber im Artikel trotzdem kommentiert. Damit sichert sich der Autor natürlich die Argumentationshoheit und unterbindet faire Diskussionen weitgehend. Wozu mir glatt die geflügelten Worte einfallen: Was trifft, trifft auch zu…

Aus Prinzip drücke ich heute abend mal der Türkei feste die Daumen ;o)

Der Darwin und die Autofahrer

In diesem Artikel hatte ich über die Seite www.dawinpreis.de berichtet, die ihrerseits den kürzlich in Lippstadt verstorbenen Autofahrer als Anwärter auf den Darwin-Award sieht.

Der Bericht wurde nicht nur sehr hämisch geschrieben, der Autor/die Autorin ist auch noch besonders feige.
Denn kurz nach der Verlinkung im Lippstadt-Blog hat darwinpreis.de uns als Referrer einfach mal gesperrt und anstatt auf den Artikel auf die Google-Startseite verwiesen (Das Problem haben wir mittlerweile gelöst, man kann wieder von hier auf den Artikel zugreifen).

Aber damit nicht genug: Als ich gerade einen Kommentar beim Darwinpreis hinterlassen habe, war der nach nur drei Minuten einfach und ohne Begründung gelöscht. Auch das war nicht Alles, denn seit einiger Zeit ist auch meine Domain für einen Zugriff geblockt, ich sehe also nur Google.

Nicht besonders Bloggistan-konform (von redlich ganz zu schweigen), aber es passt irgendwie ins Bild, das uns der Autor/die Autoren von darwinpreis.de so vermitteln.

Lippstadts Wälder voll mit Plaque!

„Lippstadt (lpr). Der städtische Grünflächendienst und das Forstamt weisen darauf hin, dass wilde Ablagerungen in Waldflächen nicht toleriert werden.“

Also, in der Meldung geht’s ja eigentlich um Müll, der einfach im Wald abgeladen wird. Ein trauriges Thema. Die Meldung dazu hat mich allerdings zum Schmunzeln gebracht, denn: Was sind bitte „wilde Ablagerungen“? Meint das Forstamt etwa „wild“ im Sinne von naturbelassen, ungezähmt? Und „Ablagerungen“?? Kennich z.B. von den Zähnen (guckst Du hier).

Verklappen Lippstadts Zahnärzte also den von Patienten angesammelten Plaque hemlich im Wald? Wie unverschämt! Da ist auch meine Toleranzgrenze wirklich deutlich überschritten!! ;o)


Aber damit das wirklich wichtige Thema nicht untergeht, hier der Link zur ganzen Meldung. Außerdem handelt es sich in der Tat dabei um eine oft benutzte Phrase für nicht sachgemäß entsorgten Müll. Finde ich etwas befremdlich.

Shortlinks 24.04.2008

Neue Idee: Die Stadt soll die Gesamtschule tragen
Die CDU will den Elternwillen nun „achten“, was ich viel besser formuliert finde als den letzten Vorstoß

Baumradführung am Sonntag
Weil ich die Route für wirklich interessant halte, sei hier nochmal drauf hingewiesen

Altstadtfest mit mittelalterlichem Markt
22.-25. Mai schonmal einplanen!!

Katze in Cappel gequält
WTF!

Es wird schwer für den SV 08

… in die NRW-Liga zu kommen. Steht da ein Neuanfang bevor?

Und zuguterletzt:
Mein Opa hat heute Geburtstag!! Freue mich schon auf die Feier gleich!

Ich werd‘ bekloppt, ’ne Unterführung!

Es ist noch garnicht so lange her, da habe ich mich mit meinem Vater über den Bahnübergang am Südertor unterhalten. „Als ich noch klein war, wollte man den schon mit einer Unterführung ausstatten.“, hörte ich meinen alten Herrn (immerhin 62) da sagen.

Tja, und wie es aussieht, bekommt sein Sohn vielleicht sogar noch mit wie sie gebaut wird. Wahnsinn, wie schnell sowas manchmal gehen kann!